Enttäuschung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
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von Axel C. Englert
von Annelie Kelch
von Axel C. Englert
Beitrag 141 - 175 von insgesamt 203 Texten in dieser Kategorie
von bernd tunn tetje

Drücken sich.
Bis nachher!
Sind Schritte
ohne Wiederkehr.

Zeit verrinnt.
Dunkle Tage.
Nur die Hoffnung
hält die Waage.

Lernt neu leben.
Viel verloren.
Vergangenes nun
eingefroren…

von Michael Dahm

Sag mir Vater als du gingst
ob du an mir als Sohne hingst
ich war es nicht doch dacht es lange
und suchte manchmal deine Wange.

Sag mir Bruder, als sein Sohn
wusstest es wohl immer schon
das getrieben wurd ein…

von Alfred Mertens

Ein Mensch der gerne Briefe schreibt,
auch wenn dazu noch wohlbeleibt
teilt seiner Braut begeistert mit,
er hielt sich mit Diät nun fit !

Die ihrerseits den „Umstand“ schildert,
dass sich ihr Umfang nicht mehr…

von Ekkehard Walter

Ein Maler stellte jüngst im rat'gen Haus
von seiner Kunst ein paar Exponate aus.
Zwar war der Künstler kaum bekannt,
doch kamen zur Vernisage gar viele gerannt.
Der Grund für diese Menschenscharen
jedoch allein des…

von Alfred Mertens

Jeder Mensch muss irgend wann mal,

auf`s Ende seines Lebens schauen,

denn selbst der Tod mit seiner Qual,

kann dir den ganzen Tag versauen.

Ich sag nur noch Beerdigungen,

wenn du musst denen Ehr erweisen,

von Axel C. Englert

Eine Säge (sie hieß „Müller“)
Fand DEN Namen keinen Brüller:
„Sägemüller“! Alles lacht!
Das ist reine Niedertracht!

Drum ließ die Säge sich umtaufen –
Zum Rathaus ist sie rasch gelaufen!
(Auf ihrem Zahnfleisch…

von Axel C. Englert

Ein Ohr hielt sich – für einen Star:
Weil bei van Gogh ICH einstens war!
Garantiert! Ganz unbestritten
Hat er mich sich abgeschnitten …

Das kommt gar nicht selten vor -
Immer mal wieder meint ein Ohr:
Es sei…

von Robert K. Staege

In meinem Munde soll erblühen,
was tiefstem Herzensgrund entsteigt,
in meinem Geiste soll erglühen,
was mir die Gunst der Götter zeigt,
in schönen Worten soll ich sagen,
was tief mir in der Seele wohnt,
und…

von Klaus Mattes

In der Sonne ist Schweigen.
In allen Sternen das Schweigen.
Das Wetter ist Schweigen.
Im Rehkitz waltet es schweigend.
In der Flechte ihr Schweigen.
Im Papier findet sich viel Schweigen.
Im Schnitzel jetzt mehr…

von Alfred Mertens

Ein Kind wird frühe schon erzogen,
und ganz bewusst frech angelogen.
Das Christkind schenkt zur Weihnachtsfeier,
die Osterhasen legen Eier
der Storch - sofern es heut gelingt,
für manche Eltern Kinder bringt

von bernd tunn tetje

Die Mutter erkrankt.
Muss ihn geben.
In ein Heim
begrenzt zu leben.

Bitteres Tschüß
an der Pforte geweint.
Ich hole Dich wieder!
Ehrlich gemeint.

Aus zehrenden Wochen
Monate geworden.

von Alfred Krieger

Wenn sd' mit oam red'n duast
und du schaugst eam in d' Aug'n,
merkst,
- was schad is - vui z'oft,
dass dem seine Aug'n
- anders als du hätt'st g'hofft -
überall anders hi'schaug'n.
Da …

Rezitation:
gelesen am 19. Oktober 2016
von bernd tunn tetje

Hoch geflogen,
tief gefallen.
Gestutzte Flügel,
dumpfe Krallen.

Nur noch flattern
am Boden entlang.
Rutscht stark ab
im Beachtungsrang.

Lernt gezwungen
Neues dazu.
Einsicht schenkt…

von bernd tunn tetje

Ich habe Hunger
sagte er mir.
Ich meinte nur:
Trink ein Bier!

Wie geht das
in diesen Land.
Hier sind Regale
voll zum Rand.

Nicht gedacht
an Obdachlose.
Die nur haben
die eine…

von bernd tunn tetje

Dem Leben erlegen
und vieles bedacht.
Über manches erbost,
anderes verlacht.

Bist zur Zeit
weit,weit unten.
Ergeben gefleht
in deinen Wunden.

Läuft doch anders
wie du meinst.
Musst…

von Ekkehard Walter

Etwas was fast verloren ging in unserer Zeit
ist der Inbegriff der wahren Barmherzigkeit.
Doch diese tätige Bereitwilligkeit nicht einfach ersetzt werden kann,
spätestens wenn wir selbst sie brauchen merken wir es dann.

von Uwe Kraus

Als der turmbau dem ich treue schwor sich mehr und
Mehr zum himmel türmte und
Die soge aus den winden flogen erl
Osch mein sinneslicht
In fäusten die ich tapte und die finger über tastaturen
Immer mehr und mehr zum…

von Alfred Mertens

Mir kam mal Etwas in die Quer,
das ist zwar ziemich lange her,
da konnte ich mich an Nichts erinnern,
und fühlte mich nicht zu den Gewinnern.

Mein Hirn war leer, wie nach dem Sturm,
als säße ich im Hölderlin-Turm,…

von Marc R

Heuchler,Duckmäuser,Hinterträger
Fiesling,Ekel,Vertrauensjäger
bei-anderen-liebmachen-Miesepeter
niemals von vorn,nur von hinten,Arschtreter
nur-dein-Geld-woll´n-Idiot,gefährlicher Hai
über dich quatschen,blöd-drein-…

von bernd tunn tetje

In sich gefangen.
Nur keine Nähe.
Kann kaum atmen
in dem Geflehe.

Versteckt sich oft.
Was kommt nach?
Pflegt da lieber
vertrautes Ach.

Verweigert Hände.
Will kein Doch.
Schutzschild…

von Alf Glocker

Dies ist ein Unrechtsstaat! Jawohl!
Das Volk hat hier nicht viel zu sagen.
Es hegt, berechtigt, seinen Groll -
denn die Regierung sendet Plagen
auf dieses Land, das oft gepeinigt...
Es ist zerrissen und „vereinigt…

von R.T. Jones

Du bist der einzige der hohe Anforderungen an dich stellt. Du bist der einzige der sich enttäuscht, wenn er Erwartungen nicht gerecht wird.
Du bist dein schlimmster Feind.
Es scheint schon ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, anderen…

von Chynoah Molineaux

Geschwächt von Verzweiflung, Verrat und Hass
Wandelt der Körper ziellos umher,
leblos wirkt er, wie eine Hülle,
sucht nach dem Sinn und nach dem Sein.

Der Weg ist steinig und hart
Doch im Gesicht liegt kein Ausdruck…

von bernd tunn tetje

Hält sich fest,
vernebelter Sinn.
Tropfen befeuchten
das weiche Kinn.

Lallt paar Worte.
Will gerne Heim.
Torkelt und stürzt.
Kontrolle nicht sein.

Nicht Einer war da
ihn zu stützen.

von bernd tunn tetje

Hat so vieles.
Glaubt sich reich.
Will noch mehr.
Möglichst gleich.

Verprellt Andere,
mit seiner Sicht.
Doch wenn er stirbt
ist er in Pflicht.

Ist ganz nackt
wenn Gott ihn fragt:
Hast…

von Jürgen Wagner

Der Rabbi ist sehr ernst erkrankt
Die Schüler sind bei ihm versammelt
So vieles, was man ihm verdankt
Und einer nach dem andern stammelt

'Wie Abraham hat er geglaubt'
'Wie Hiob sein Geschick getragen'
'Wie…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Looper +

Liebe ist Grenzenlos,
gleich einem freien Floß.
Gedanken stoppen diesen Sog,
Möglich ists.
Gedankenlos tropfen wie Obst.
Sie klopft an, öffne den Schrank.
Bedank dich.
sie bedankt sich.
Lass ihn zu…

von bernd tunn tetje

Ein kleiner Vogel
pickt ganz schnell.
Hängt am Häuschen.
Ist noch hell.

Besucht uns oft.
Teilt nicht immer.
Flattert am Fenster.
Blickt in das Zimmer.

Wo bleibt er denn?
So fragen wir.…

von bernd tunn tetje

Ist nicht mehr er.
Fragt oft Andere.
Wo bin ich gerade
wenn ich wandere?

Kommt doch wieder
ihr Gedanken.
Er braucht Bilder
um nicht zu wanken.

Egal was er macht.
Es wächst die Leere.

von Willi Grigor

Sein letzter Wunsch ganz ihm entspricht:
Ein Grab mit Heizung und mit Licht.

Der Pfarrer sah´s aus andrer Sicht:
Wärme: Nein. Beleuchtung: Nicht.

von Alfred Mertens

Ein GEZ - Rebell. wollte nicht zahlen,
weil er´s für Schwachsinn wirklich hielt,
der Grund, ich kann es nicht bezwecken,
um jetzt dabei nicht anzuecken.
lass ich den Grund jetzt einfach ziehen.
Er sollte 441 EURO…

von bernd tunn tetje

War sehr hübsch vor dem Brand.
Gesicht zerschmolzen zum jetzigen Stand.

Gezielte Behandlung bei starken Schmerzen.
Mutlos geworden im leeren Herzen.

Spiegel im Zimmer lockte nicht mehr.
Denn ihr Mut gab nichts mehr…

von Alfred Mertens

Unser Junge möchte gerne Polizist mal werden
so sagte die Mutter die rothaarig und dick,
Doch ihre Freundin, sah es mehr als Beschwerden,
und fand dieses Statement nicht sehr schick.
Nun sagte die Mutter, mein Sohn ist so…

von Alfred Mertens

Die Lunte riecht immer unangezündet
der Ekel ist uns noch lang nicht vergangen,
doch höre ich noch, was sie früher sangen
hab großes Bedenken, wo dieses mündet.?

Ich hatte gedacht, damit zu erinnern
wir hätten…

von Uli Kunzmann

The phone rings loud, and Misses Kitty
Takes the call and says: Here Kitty!
The Caller cries: Oh Kitty, Kitty,
Come with me to New York City!
I can’t do it, says Miss Kitty.
I wish, I could, it’s such a pity.

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