Klarheiten ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Soléa P.
von Martha lds
von Axel C. Englert
die schönsten
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 211 - 245 von insgesamt 257 Texten in dieser Kategorie
von bernd tunn tetje

Locker gelebt.
Den Tod verlacht.
Nicht geglaubt
wer n o c h wacht.

Kaum intressiert
am Thema Tod.
Galt ehr für die
in eigener Not.

Tod kam fordend
mitzunehmen.
Doch wohin?
Nur…

von Yvonne Zoll

Führest du mich an den Strand des Lebens
Baut ich rastlos in den Wolken fröstelnd
Glück im Stundenglas die Zeit noch stehend
Die in den Taschen steckte mich ergeb

Im Einfall jener Ohnmacht Wahnes leb
Die…

von Axel C. Englert

Schaudernd die Schliche dachte sich:
KEIN SCHWEIN kommt jemals auf MICH?!
WAS – soll denn eine „Schliche“ sein?!
„Gnothi seauton“?! Ist das LATEIN?!

Ich erkenn mich selbst nicht mehr!
Leut, heut hat's die Schliche…

von Peter Boensch

am Straßenrand
beim Trottoir
steht unerkannt
ein Pissoir

von Weitem schon
verdrängt sein Duft
die Eruption
der Atemluft

lockt an die Männer
scharenweise
und echte Kenner

von * noé *

Das pure Sein,
mit einer Leichtigkeit zu existieren,
in sich selbst allein,
und doch als Teil des All-Seins sich zu spüren,
sich grenzenlos verströmen,
doch nicht, sich aufzugeben - - -
das ist Leben.

von Robert K. Staege

Ich nahm mir vor, mein ganzes inn‘res Ringen
in Versen schreibend auf den Punkt zu bringen.
Auf dem Papier ist schließlich nur ein Punkt gewesen;
das macht‘ es schwer, etwas herauszulesen.

von bernd tunn tetje

Erlebte Bilder
in den Gedanken.
Halten nicht still.
Wollen zanken.

Mit ihnen reden.
Man stellt fest.
Gedanken hören
wenn man sie lässt.

von Chi Waniewo

Als verrückter Tabakkönig,
der in Aschebergen thront,
brauche ich zum Leben wenig,
wenn das Feuer bei mir wohnt.

Zieh die Welt aus meiner Tasche.
zünde zügig an das das Ding.
Leise knisternd türmt sich Asche.…

Rezitation:
von Jenne Eva

Eines morgens, nach unseren Erfahrungen, ruht sich der Geist aus und hofft auf ein Wiedersehen mit dem Anfang.

Eines Tages, nach unseren Erfahrungen, liegt der Geist still und hofft auf ein Klang

Eines Abends, nach unseren…

von Alf Glocker

Ich war verzaubert auf der Stelle!
Du hast mir das Genick gebrochen!
Denn ich blick in deine Seele:
was hast du bloß für schwere Knochen?!

Sie sind mächtig, riesig, massig!
Schau, ich komm schon angekrochen!

von Alfred Mertens

Wer wirklich glaubt, etwas zu sein,
hat sich genug schon überlegt,
Man sagt zwar oft: Was hat der Schwein,
wer sich auf solches Statement legt!

Denn wer so denkt, was soll ich werden
doch schneller aufhört, es zu…

von bernd tunn tetje

Sitzt am Fluss.
Genießt sie sehr.
Setzt sich gerade.
Will noch mehr.

Sogar die Sonne
blinzelt dann.
Solche Bilder
machen sie an.

Dreht am Gerät.
Sauerstoffzufuhr.
So zu leben
für…

von Dieter Hagerbrecht

Pläne, Pläne, ich brauche Pläne
Ansonsten geh ich hier kaputt
Weiss nicht wohin, weiss keine Richtung
Panik macht sich breit.

Zukunft, Zukunft, ich brauche eine Zukunft
Für mein jämmerliches Sein.

von Soléa P.

Glockengeläut in der Dunkelheit
erinnert nicht nur an die Heilige Nacht
auch an Friede und die Kinderzeit
und an Schutzengel der über uns wacht…

Weltweites Gebimmel ruft zum Gebet
in Kirche der Stadt und der Kapelle…

von bernd tunn tetje

Harte Arbeit,
Frische Luft.
Über das Meer
schwebt ein Duft.

Mann hat Wache
und gibt acht.
Damit das Wetter
nicht zerkracht.

Kommt ein Sturm.
Wird fest gezurrt.
Der Hund warnt

von Peter Boensch

der Quell
reimt sich
auf hell
und auch auf schnell

die Zeit
auf weit
der See
auf steh'

meistens entspringt
der Quell
eh ziemlich hell
hingegen Zeit nur sehr bedingt

doch…

von Robert K. Staege

Wo die Liebe sich entfaltet,
hüllet Glanz die Herzen ein.
Sie ist’s, die im Himmel waltet,
die dein Leben füllt mit Sein.

Lieb’ enthält sich allen Spottes,
kennt kein Neiden, kein Verhöhnen;
sie will geben,…

von Peter Boensch

Darf ich mich bitte vorstellen?
Wie bitte?
Ob ich mich vorstellen darf!
Bitte!
Witte!
Wer bitte?
Eben Witte!
Gitte?
Nein, "W" wie "Weh" und "itte" wie "Bitte"!
Ach so, Herr Bitte?
Nein,…

von Dieter Hagerbrecht

Wenn du vorbeirauschst in voller Fahrt
Mit deinem knallrosa Reklametruck
Randvoll beladen mit Lächerlichkeit
Bis obenhin zu mit Hirngespinsten
Stur geradeaus schauend vorbeiziehst
An meinem generalüberholten…

von Manuela Ellrich

Wenn ich spreche ist das richtig
Hör gut hin, denn es ist wichtig
Da ist noch was, das ich habe
Gewichtiger, eine größre Gabe
Wenn ich schreibe, haut das hin
Du kannst lesen, wer ich bin
Schreibe ich von meinen…

von Volker C. Jacoby

Wenn als Dichter man von Feinem
jahrelang gedichtet hat,
steht "Talent" dazu auf einem,
"Fleiß" auf einem andern Blatt.

Ich persönlich dicht‘ nicht immer,
denn auch Pausen leg‘ ich ein.
Dieser Umstand ist kein…

von Ekkehard Walter

Am Schlimmsten ist der Mensch stets dran,
wenn er durch Krankheit nirgends mehr hingeh'n kann.
Doch gibt es auch ein noch größ'res Leid, das innerlich
und manch einer ging dann auch mal in sich.
Die Meisten jedoch haben…

von Robert K. Staege

Bin wie die Muschel, die umfeuchtet
am trüben Grund des Meeres ruht.
Du bist mit deiner Liebe Glut
die Perle, die tief in mir leuchtet.

von ulli nass

schließt man Türen immer ab
wirds häufig still
fast wie im Grab
denn macht man ständig zu
hat man vielleich zu viel an Ruh

schnell ist man
quasi ohne Not
fast ein bischen so
wie tot

da hilft…

von Robert K. Staege

Nichts ist süßer als die Liebe
auf der Erde weitem Rund.
reiner nichts als ihre Triebe,
die man hegt im Herzensgrund.

Nichts ist edler als das Streben
nach der Liebsten Treuewort,
süßer nichts als froh zu…

von Jürgen Wagner

Wer Schwerter schmiedet
sollte sorgsam bedenken
wem er sie verkauft

von Tiana Vitt

Freunde? Sie kommen und gehen
Will man sich doch wiedersehen?
Was bleibt sind Erinnerungen
in vielen Veränderungen

Beziehungen kommen und gehen
Ach könnt ich das vorhersehen!
Liebe fällt wohin sie will

von Michael Dahm

Fall gelöst

Mr. Holmes, sprach Doktor Watson,
ich find es schlicht zum Kotzen,
dass jeder sie des Ruhmes preist
und ich bleib hinter ihnen meist.

Watson, sprach der Detektiv,
dieser Fall ist primitiv,…

von Alf Glocker

Bei der Durchsicht des Undurchsichtigen
entging mir die Absicht,
ohne Einsicht Umsicht walten zu lassen.
Ich verstrickte mich – aussichtslos!

Unvorsichtig näherte ich mich
der Ansicht, im Bilde zu sein!
Diese…

von ulli nass

chapeau mein Freund
das Mühen ist es ganz allein -
was zählt
und nie gelangte Einer an sein hehres Ziel
hat er beharrlich vorher nicht
den Geist gestählt

Jambus, Hexameter, Daktylus
ergeben selbst bei…

von Uwe Kraus

Als die himmel sich verzeilten und die
Winde sich verschneiten und mein vater meine mutter
Und mein himmelszelt zusammen
Stieß um meine kindheit bilder türmte
Erfing ich dies und jenes
Analytisch zu begreifen

von Jürgen Wagner

Da fehlt noch was, sagt sich der Mann
der als Professor viel errang
War sehr belesen, sehr gelehrt
weit angesehen, hochdotiert

Er macht sich auf zu einem Berg
Dort wohnt einer Weiser, wie man hört
der ihm…

von Alf Glocker

Geister, die gerade eben noch vorhanden,
ziehen plötzlich keine weiteren Bahnen
und was wir damit verbanden
lässt sich plötzlich nur mehr ahnen.

Was ist Gegenwart? Was Dasein?
Was heißt denn das: „Vergänglichkeit“?…

von bernd tunn tetje

Verhärtet reden.
Meinen mit Recht.
Betrachtungsweisen
fast ein Gefecht.

Geht um Christus.
Muß man so sehen.
Zerpflücken so vieles.
Nicht zu verstehen.

Senkt sich Erkennen
in die Herzen?…

von Ekkehard Walter

Hat jemand mal etwas angestellt
sich meist ein andrer noch dazugesellt
um zu sagen klipp und klar,
dass dieser Mensch es gar nicht war.
Ein Rechtsanwalt vertritt nun mal seinen Mandant,
die Wahrheit sich meist…

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