Schicksal ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 176 - 201 von insgesamt 201 Texten in dieser Kategorie
von Alfred Krieger

Ach, armer Mensch, ist nicht zu vergleichen
Dein Leben mit dem eines Vogels,
der sich in seliger Stund' dem Äther zuwandte … ?
Tragen Dich nicht die Schwingen der Hoffnung?
Steuert ihn nicht…

Rezitation:
von Wagma Wagma

Deine schlechten taten,
zahlst du nicht in raten,
die Strafe kommt sofort,
du bist bald an einem anderen Ort,
der ist dir bisher unbekannt,
viele worden davor verbannt,
denke daran,
du bekommst alles…

von D.R. Giller

Im Zirkel befasst die Sichtung, kreisende Schlechte
All die Wucht, die Rachsucht
schrillste Hymne, bereut
So hörbar bangen Eigenleben
Trümmer ziert fair die Spuren
Gedanken' gewand
Waden, sie tasten, merken die…

von bernd tunn tetje

Ruhe im Haus.
Klopft an der Tür.
Der Holer kommt.
Ein Sterben dafür.

Sie wissen alle
was er will.
Und wirken
erwartend still.

Raum in Andacht.
Sanftes Bewegen.
Tiefe Seufzer.
Dem…

von Maik Kühn

feine rote Fäden, Tränen der Verzweiflung
mit scharfer Klinge zum Schmerz, Existenzbeweis
Linderung teuer erkauft, vernarbte Arme

inmitten quälender Einsamkeit
durchkreuzt jemand ihre Gegenwart
sie blüht auf, legt…

von Marcel Strömer

Gebundenes Kapitel, wenn es sich auszahlt, da jeden Tag du dich erweiterst und erneuerst, darum werden wir nicht müde, auch wenn die Zeit kommt wo alles wieder zerfällt - deine stillsegnende Hand inbrünstig zu küssen - um nicht zu entkommen.

von Jürgen Wagner

Wherever you will go
Whatever you will know
Whatever you will gain
Whatever you will complain

Whatever you will see
Wherever you will be
Whoever you will meet
The way is always under your feet

Sprecher, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Giulia Strek

Ziehen die Wolken am blauen Himmel.
Lautlos und still.
Tanzt Sanftheit mit Sehnsucht in mir.
Ein Glück erschüttert mich bebend.
Sehe ich dich, sehe ich sie.
Schlagen weich die Wellen in den Sand, trifft der Horizont…

von Jürgen Wagner

Sie gießen einen jeden Tag
Den Weltenbaum, dass er gedeiht
So gib auch Du ganz ohne Frag’
Ihm täglich etwas, das ihn weiht

Schöpf selbst aus diesem tiefen Brunnen
Der stillen Seele und der Welt
Vielleicht ist…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Ingrid Baumgart-Fütterer

Überstunden nehmen überhand
von Müdigkeit wird er übermannt,
dazu von der Arbeit überrannt-
von Kollegen fühlt er sich verkannt,
im Alltagsstress gewinnt er kein Land
mit Pflichten ist er voll bis zum Rand,

von René Oberholzer

Die rostige Schaufel
Fragt sich ernsthaft
Ob sie die alte Erde
Oder den frischen Teer
Bearbeiten soll

Der energische Schuh
Hat keine Fragen mehr

© René Oberholzer

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Die Erde ist durchtränkt
von Tränen und Blut,
doch im Schatten des Todes
bricht neues Leben hervor.
Die ersten Blumen blühen
und schon bald
verliert sich der Blick
in einem Blütenmeer.
Äußerlich…

von Volker C. Jacoby

Ein Pílott und sein Co-Pilott -
Kurt Flessmann und Pitt Leipers -
die flogen Boeings putt, bankrott,
und Cessnas auch und Pipers.

Der Pitt bedauerte dies sehr
gab Kurt oft zu verstehen,
ein bessrer Flugstil…

von Jürgen Wagner

Wenn sich die Widerstände türmen
Dann frag ich mich: Warum? Wozu?
Die Antwort kommt mit all den Stürmen
Und haucht sehr leise nur: Dazu!

von Jürgen Wagner

Es wohnte eine arme Frau
Und ihre beiden Töchter
Alleine an dem Hörselberg
Dort windete es öfter

Es klopfte abends an die Tür
Die Jüngste machte auf
Ein Mütterchen, zerzaust, gebückt
Die schaute zu ihr…

von Alfred Mertens

So sehr geschockt war ich von dem Erscheinen,
ob es an meinem Denken dabei lag,
als sei die Nacht für heut der längste Tag,
der nächtliche Himmel lag im Weinen.

Der Sturm jagt plötzlich durch die dunkle Nacht,
und…

von Robert K. Staege

das Model
und die Kluft

der Reifen
und die Luft

der Kaffee
und sein Duft

die Leichen
in der Gruft

alles wird dünner -
nur ich nehm' zu!

von René Oberholzer

Allmählich spüre ich
Dass ich allmählich verschwinde
Dass ich mich vergesse
Und je mehr ich mich vergesse
Desto mehr vergesse ich
Was ich eigentlich sagen wollte

Ich wollte eigentlich sagen
Dass nichts…

von Marcel Strömer

Selbst diese freie Welt muss vergehn
und ihre grünen Himmel welken bald
verwandelt Sein, was wir noch nicht verstehn
zeigt sich uns in Engel oder Lichtgestalt
wer auf hohen Thron und Treppen stieg
mit stolzer Brust…

von Jürgen Wagner

Er ist schon alt und schwer erkrankt
Das Kloster um sein Leben bangt
Besuch kommt, man will nach ihm seh‘n
fragt mit Respekt nach dem Ergeh’n

Der Meister ist in seiner Mitte
hat keinen Wunsch und keine Bitte

von Klaus Mattes

Der Herr Magister Luther
Aß abends immer deutsche Butter.
Jedoch, der Luther Martin King
Dran elendig zu Grunde ging.

von Viktoria Brandt

Die Schwermut.

Jeder Tag der vor mir liegt,
ob die Schwermut mich besiegt.
Oder meine kleine Seele,
friedlich von dem allem fliegt.
Schicksal was mich leider biegt,
und auf alles nab ich Wut.
Habe Angst…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Tagtäglich treibt er sich an ohne Grund,
als stünde er mit dem Teufel im Bund,
der ihm ein Leben in der Hölle androht,
sollte er nicht hart erarbeiten sein Brot.

Krankhafter Ehrgeiz macht ihm die Hölle heiß,
setzt…

von * noé *

Lässt du es Revue passieren,
dieses Leben, dir gegeben,
wirst du oftmals Frust verspüren,
ohne dir zu überlegen,

wieviel Chancen du vertan
aus dem eig'nen festen Willen,
und doch glaubst du noch daran,…

von Jürgen Wagner

Da hat der Wind mich hin getragen
Da hab die Erde ich erreicht
Da kann ich meine Wurzeln schlagen
Da kann ich wachsen sonnig leicht

Da bin ich schließlich nun gelandet
Da finde ich jetzt meinen Platz
Da bin…

von Anett Yvonne Heinisch

Das Schicksal hat die Karten gemischt
drückt sie dir unsanft in die Hand
es nickt dir zu und grinst dabei
hast sein gefährlich Spiel erkannt

Da stehst Du nun und willst sie nicht
die Macht, die Spieler zu erwählen…

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