Lustige Gedichte & Satire ✓ witzige, satirische & Scherzgedichte

Bild zeigt Tucholskys Eintrag in sein Sudelbuch

Lustige Gedichte müssen nicht immer trivial sein (sie dürfen es aber, ohne Abstriche). Namhafte Autorinnen und Autoren, wie Kurt Tucholsky oder Else Lasker-Schüler, haben lustige Gedichte geschrieben. Auch weniger bekannte Persönlichkeiten lieben lustige Gedichte, den satirischen Umgang mit allen Themen des Lebens, das ulkige und scherzhafte.

Sie finden hier lustige Gedichte verschiedener klassischer und moderner Autoren. Sie dürfen hier stöbern und sollen natürlich auch lachen!

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Beitrag 2591 - 2625 von insgesamt 2730 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Leisetreter, Quasselstrippen,
Texte, auf den Müll zu kippen,
zeichnen sich meist selber aus,
finden sich berauschend gut,
genial, bis dorthinaus -
in den Adern fließt kein Blut!

Murks lässt sich einfach machen…

von Volker C. Jacoby

„Die Sonne tönt, nach alter Weise,
in Brudersphären Wettgesang“ -
im Faust formt Goethe ihre Reise
in dichterischem "Donnergang".

„Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke“ -
auch das den Tagstern feiern mag;
des…

von Volker C. Jacoby

Jeder Topf ehrt seinen Deckel,
jede Sint ehrt ihre Flut,
jede Nadel ihr Gesteckel,
jeder Bürger seine Wut.

Jeder Fisch ehrt seinen Kutter,
jede Feder ihre Nut.
Jeder Mensch ehrt seine Mutter:
Denn, dass…

von Axel C. Englert

Ein Weihnachts – Stress
War wenig kess:
Ewig tobt der olle Rummel!
Besonders nervt stupider Bummel –

Über teuren Weihnachtsmarkt!
Bis man nur die Karre parkt!
ERHOLUNG soll so etwas sein?!
Da erholt sich…

von Alfred Mertens

Man hält an einem Grundsatz fest
dass über Kunst sich streiten lässt
was heut modern, sei auf der Hut
denn dafür braucht man wirklich Mut

Den Alten wird es nie gelingen
sich mit Modernem durchzuringen
Die…

von Axel C. Englert

„Urania“, „Thalia“ – solche Namen
Tragen Musen – schöne Damen,
Welche Künstler einst geküsst –
Wodurch erst Kunst entstanden ist!

So brachten jene Musen Glück:
Töchter des Zeus – exakt 9 Stück …
Alle begabt –…

von Walter W Hölbling

Ein Mensch wächst auf
und lernt verstehen,
daß viele Dinge nicht
nach seinem Willen gehen.

So, nach diversen Ärgernissen
entschließt er, hin- und hergerissen,
sich zu bewährten Kompromissen
und redet…

von Volker C. Jacoby

.
Denkst du, der Herbst nimmt seinem Lauf,
zum Winter hinzutreiben,
nimmt braunen Blättertod in Kauf,
um dann "schneeweiß" zu schreiben?

Geirrt, mein Freund, der Herbstgevatter
schmeißt seine Krück' auf den…

von Volker C. Jacoby

Ging einst fürbass mit Fräulein Resel,
da stand im Gras vor mir ein Esel.
Ein herrlich Tierlein, grau und schlau,
allein und ohne Eselfrau.

Mit milder Miene auf ihn ein
sprach ich: "O liebes Eselein,
was…

von Alfred Mertens

Niemand fühlt sich wirklich wohl,
wenn sein Gegenüber schlau,
wer liebt gern ein Kopf der hohl
lass ihn glauben und vertrau,

Was du sagst mit groben Wörtern,,
um hier kein Verdacht zu schöpfen,
Vorsicht, lass…

von W. Löffler

Der frohe Kreis der intoniert
den Song von "TRIO" auch zu Viert

Der frohe Kreis singt immer wieder
die schönen alten Seemannslieder

von Uwe Röder

Also, die Physik!
Physik ist kinderleicht,
da wird fürs Leben
viel erreicht.

Zum Beispiel jetzt -
Gravitation!
Die Gravitation,
mein Sohn,

äh - - -
du musst selber sehn,
wie das…

von Volker C. Jacoby

.
Nach draußen, zum Walde, da zieht’s mich sehr;
ich muss euch sagen, es weihnacht‘ nicht mehr!

Überall auf den Tannenspitzen
die goldenen Lichtlein nicht mehr blitzen,
und droben auch das Himmelstor
ist…

von Alfred Mertens

Ein Regensturm kam auf in Bayern,
das Sonnengleissen war vorbei.
Wir wollten Sonnenwende feiern.
die Amsel flog schnell weg mit Schrei.

Der Grund war, weil die Katze schlich,
so wie das Fräulein auf dem Strich.…

von Volker C. Jacoby

Jawoll, ich geb’s ja zu, gewiss:
gar zierlich ziert mich ein Gebiss!
Des Abends darf ich‘s - nach dem Beißen -
in die Coregatabsbrüh schmeißen.

Nicht schwerer ward ich nur und schiefer,
auch gänzlich licht der…

von Pawel Markiewicz

12 - Bernhard von Menthon lebt in einem Buckeltäubling

Frequenzlisten umfassen alle Seelen

sie fronen ehrbarem Zeus nie
aber sie frönen der Schwermut

du bist schwermutsvoller Jüngling - Bernhard
du denkst an kalte…

von Volker C. Jacoby

.
Nichts hat mich jemals mehr verdrossen
als Füße, die auf Tore schossen.
Mag's anderen auch gut gefallen:
ich halte nichts vom Fußgeballen.

Ach, grässlich geht mir auf die Gräte
solch ballbezognes Rumgetrete…

von Robert K. Staege

Es trinkt ja nun die Blutzikade
nur Pflanzensaft, nie Limonade.
Auch Blut saugt sie in keiner Weise,
drum sinne ich und frag' mich leise:
"Wo hat's den Namen her, das Biest?"
Ich weiß es nicht, was mich verdrießt.…

von Volker C. Jacoby

oder: Raum ist in der kleinsten Hütte

Herr Weiß bekam zum Frühstück heut' ein Schreiben,
dass Onkel Ludwig auf dem Land verstorben war;
dort stand, es sollte ihm nun doch etwas verbleiben,
von dem, was durch den Onkel…

von Kaspar von Elz

Es sprach Papa
oder wie sich die Zeiten ändern

Am Mittagstisch sprach der Papa
vorm Essen zu der Kinderschar
im Krieg da gab´s nur dünne Supp.

Kaffee genoss man Schluck für Schluck
und selten - er blickt zu…

von Volker C. Jacoby

WACHOLDERDROSSELN

Aus den Beerlein lässt sich freilich
gut und gern ein Schnäpslein bosseln;
Brüder, trinkt dies nicht zu eilig,
feindosiert sei es euch heilig,
wird’s zu viel: Wachholder drosseln!

von Volker C. Jacoby

Liebe dich und muss verkünden:
Amor kam, mein Herz zu zünden!
Tief in mir nun gibt es solche
züngelndheißen Feuermolche ...

Ist doch stets dieselbe Leier:
burning hot - this heart of fire!
Wer will solch ein…

von Volker C. Jacoby

Horch, was draußen vor dem Fenster
markerschütternd gruslig brüllt!
Hitze ist’s, keine Gespenster,
die den Freiluftraum erfüllt.

Horch, was in den Wipfeln brütet!
Vögel sind‘s in Nestern nicht:
Hitze in den…

von Axel C. Englert

Ein Tiger (er war aus Papier)
Benahm sie wie ein wilder Stier:
Jeder redet von mir. Schlecht!
Diskriminierung! UNGERECHT!

Dabei bin ICH doch sehr viel besser!
Denn ICH bin ja kein Menschenfresser…
Ein Raubtier…

von Volker C. Jacoby

.
Dein Leben ist mehr als ein Traum,
ist gut die Zeit, lang und geraum.
Bist Optimist du, denkst gesund,
so färbst die Zeit zudem du bunt,
dann plotzt dein voller Lebenskreis
als Regenbogen, nicht schwarz-weiß…

von Axel C. Englert

Ein Toupet war enerviert:
Wie dieser Heini mich blamiert!
Außerdem ich LEIDER muss
ANHÖREN den ganzen Stuss –

Den der Trottel von sich gibt –
Wenn er sich als Redner übt …
Und ich werd frech drauf ausgelacht!…

von Axel C. Englert

Eine Doppelhaushälfte fragte sich:
Was bin ich denn nun eigentlich?
Wenn ich doch Doppel – Hälfte bin –
Was macht das dann für einen Sinn?

„Doppel“ – „Halb“ – hebt voll sich auf!
(Hab keine Haare, die ich rauf…)…

von Axel C. Englert

Eine Herde
Sprach: ich werde
Nicht recht schlau!
Was bin ich genau?

Von „woher“ -
Kommt dies „her“? Schwer…
Warum nicht „weg“ – nur „her“?
So was – scheint kaum fair!

HERR D?
Ach, Herrje……

von Axel C. Englert

Ein VERSteck
Dacht’: Ich entdeck –
Tüten um mich? Voller Geld?
Jener Um – Stand mir gefällt!

Wohl öfter hat es das gegeben –
Dass ein VERSteck tat dies erleben…
Beutezug aus einer Bank!
Direkt aus dem…

von Dieter Strametz

Ein Jeder wünscht dem Wenzeslaus,
der heute spielt den Santa Klaus,
ein ausverkauftes, volles Haus.
Doch leider wurde nichts daraus.
Beim Anblick der sehr kargen Gage
erkennt er: welch eine Blamage!
Ganz…

von Volker C. Jacoby

Wilde und wohlklingende
Wortklaubereien
sich wissentlich unweise
wässrigen Munds
mit mindergehütet
zitierender Zunge
durch obre und untre
Zahnzeilenzierung
zum Zischlaut entzimpert
zergehen zu…

von Axel C. Englert

Ein Zimtstern war entsetzlich trocken!
(War schon ein zäher, harter Brocken…)
Sehr selten solch ein Stern von Zimt
Ja jemals doch im Wasser schwimmt!

So tat er froh in Glühwein plantschen -
(Und roh dabei ein (B)…

von Volker C. Jacoby

oder: Tomaten auf den Morgenaugen

Such' Ringelnatz in dem Regal
und kann ihn ja nicht finden ...
Schlimm ist's, da er mir nicht egal.
Wie kann ich dies ergründen?

Ich geh' nah ran, und ich taxier'
von jedem…

von Volker C. Jacoby

So ist mein Weg zur Ruh der Nacht,
die Zeit des Traums zu fassen:
die Augen werden zugemacht,
das Tagwerk wird entlassen.

Ich zähl‘ noch ein paar Schäfchen klein,
lass Lämmlein hüpfen, tanzen.
Drauf schlafen…

von Axel C. Englert

Bald Krause Jubiläum hat!
(Das findet nun nicht täglich statt …)
3 Jahre dient sie treu im Haus!
(Glotzt Fußball und säuft Biere aus …)

WAS könnte mein Geschenk bloß sein?
Zu Krause – fällt mir gar nix ein …

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