Lustige Gedichte & Satire ✓ witzige, satirische & Scherzgedichte

Bild zeigt Tucholskys Eintrag in sein Sudelbuch

Lustige Gedichte müssen nicht immer trivial sein (sie dürfen es aber, ohne Abstriche). Namhafte Autorinnen und Autoren, wie Kurt Tucholsky oder Else Lasker-Schüler, haben lustige Gedichte geschrieben. Auch weniger bekannte Persönlichkeiten lieben lustige Gedichte, den satirischen Umgang mit allen Themen des Lebens, das ulkige und scherzhafte.

Sie finden hier lustige Gedichte verschiedener klassischer und moderner Autoren. Sie dürfen hier stöbern und sollen natürlich auch lachen!

empfohlene lustige Gedichte
von Kurt Steinkrauß
von Christian Morgenstern
von Kurt Tucholsky
neue lustige Gedichte
von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
die schönsten lustige Gedichte
von Axel C. Englert
von marie mehrfeld
von Axel C. Englert
Beitrag 2591 - 2622 von insgesamt 2622 Texten in dieser Kategorie
von Alfred Mertens

Auf der Bühne steht Herr Popel
rollt und bastelt sich sein Teil
und er formt und knetet „Dinger“
weil er weiss, das ist so geil!

Besser jedoch ist der Zweite,
Knetekünstler, hält parat
herrlich in der Hand so…

von Alf Glocker

Forsch wie ein Frosch, grün hinter‘m Ohr,
bleib ich, auf meine Halme beschränkt.
Mir kommt nichts rein und auch nichts vor –
ich bin nur einer, der macht oder denkt!

Ich brauche keine Bekanntheitsgrade,
so gar…

von Volker C. Jacoby

Goldgelb der
Dotter
Ei-
nes
Eis.

Ei,
ob
wohl
das das
Eiweiß weiß?

vcj

von Axel C. Englert

Die Lesetour, im schönen Wien –
War ein Erfolg! Die Sonne schien…
Bloß Krause wirkte leicht bedrückt:
„Hier is nix los! Ick werd varrückt!“

Dies änderte sich – kurz darauf:
Die Polizei, im Dauerlauf,
Nahm…

von Volker C. Jacoby

Schenk ich dir mal einen Pfirsich
von zwei’n, so denk‘ immer pfir dich:
„Er gibt einen Pfirsich pfir mich,
behält‘ Nummer zwei, klar, pfir sich!“

Oft denk ich: „So an und pfir sich -
und ich denk das klammheimlich…

von Volker C. Jacoby

Ein Gnu traf einst ein anderes.
Gnufrau mit dem Gnumanne,
vor Liebe wohl verirrten sich
die Gnüs in der Savanne.

Wenn sich zwei Gnüs verirren so,
tun sie’s in vollen Zügen,
drum nennt der Gnüs Verirrung auch…

von Robert K. Staege

Die Brezel ist nicht reimkonform.
Das Ding erfüllt nicht jene Norm,
die man an einen Reim heut' stellt.
Drum das Poem mit ihr entfällt.

von Axel C. Englert

Ein Hosenanzug hat geflucht:
Beulend bin ich ausgebucht!
Mein Träger (welcher klein und dick)
VERSteht rein nix – von Politik…

Der Anzug drum ergriff die Flucht –
Rasch hat den Abzug er VERSucht…
Eine RAUTE…

von Axel C. Englert

Ein Taschentuch gab sich VERSchnupft:
Ich sehe AUS! To – tal zerrupft …
Höchste Zeit, dass man mich glättet!
SO haben wir ja nicht gewettet …

Denn die Hauptrolle – spiel ICH!
Im „Othello“ – selbstVERStändlich ……

von Alfred Mertens

Wer sich vor alte Menschen tief verbeugt,
der ist bestimmt auch überzeugt
das diese Alten - oft mit herben Mienen,
zwar nicht gewollt, es redlich aber hoch verdienen.

Die Jugend macht sich kaum Gedanken
was dieser…

von Volker C. Jacoby

(in saarländisch-rheinfränkischer Mundart)

Brennt im Advent die erschde Kerz‘,
sind drei noch frei vom Flackerschmerz.
Hann zwei gebrannt dann im Duett:
Genauso viel sinn noch komplett.

Am dritte Sunndaach, wie…

von * noé *

Ich weiß, du bist mein Teflonmann,
dich zu erreichen ist nicht leicht.
Dir haftet ja so schnell nichts an
+ dauerhaft = unerreicht.

Wenn auch das Bratgut fast verbrennt,
das lässt dich ziemlich unberührt,
weil…

von Alfred Mertens

Staatsbürgerschaft doppelt, wie ist das bequem,
und außerdem auch noch recht angenehm.
Wenn mir das eine, oder andere nicht passt,
bin ich als Asylant auch nicht mehr geschasst!

Ich suche mir aus, was nicht für mich gut,…

von Alf Glocker

Auf keiner Bahn um keine Erde,
geht kein Mond nun nirgends unter,
auf daß kein Morgen niemals werde.
Keine Menschen werden munter!

Kein Wecker klingelt, gar nicht leise,
kein Treiben füllt auch keine Stadt –

von Axel C. Englert

Eine Krawatte (klein - kariert)
War auf „Weihnacht“ abonniert:
Jedes Jahr man mich VERSchenkt!
(Das geht schneller, als man denkt…)

GEBUNDEN? Werde wohl ich nie!
Als „Bumerang“ bin ich Genie…
An manchen Orten…

von Volker C. Jacoby

.
Wie gut, dass niemand wirklich sieht,
was durch den Kopf des Andern zieht.
Doch miede man, säh man's beizeiten,
wohl viele Unannehmlichkeiten.

vcj

von Axel C. Englert

„Urania“, „Thalia“ – solche Namen
Tragen Musen – schöne Damen,
Welche Künstler einst geküsst –
Wodurch erst Kunst entstanden ist!

So brachten jene Musen Glück:
Töchter des Zeus – exakt 9 Stück …
Alle begabt –…

von Alf Glocker

Ein Tag, der ganz von Wichtigkeit umfangen,
erglänzt zuerst mit diesem Morgenstern,
der vorgibt, daß er dir ein Zeichen sei –
denn in dir leuchtet das Verlangen
(es ist dir nicht Bestandteil sondern Kern),
und doch:…

von Volker C. Jacoby

oder: Ein kleines Hohn- & Spottgedichtlein
zum 25sten der Reunion

Es war der deutsche Mauerfall
für das Regime ein Trauerfall:
die Bonzen waren sauer
ob's Leckes in der Mauer!

Ach, weg ihr ganzer schlauer…

von Volker C. Jacoby

Ein Musiker kam einst am Rhein
in kein Orchester mehr hinein,
war doch am Bass - bar Kraft und Saft -
er ungelenk und tölpelhaft.

So hat er den Entschluss gefasst,
dass fürderhin er solo basst.
Seitdem spielt…

von Monika Laakes

Anzumerken ist, dass ich mir den Namen jener Dame
merken sollte, die als Merkmal die Raute mit Händen
kreierte, zudem an Merkwürdigkeit kaum
zu überbieten ist, die, was noch zu vermerken ist,
merklich unbeliebter wird in…

von Volker C. Jacoby

Aus dem Zyklus „Monatsgedichte“

Im Januar gibt's Neujahrsgrüße,
dann rote Nasen, kalte Füße,
und Heilige Drei Könige,
doch warme Tage wenige.

Drauf schiebt sich in den Vordergrund
die Schar der Jecken, keck…

von Volker C. Jacoby

Jawoll, ich geb’s ja zu, gewiss:
gar zierlich ziert mich ein Gebiss!
Des Abends darf ich‘s - nach dem Beißen -
in die Coregatabsbrüh schmeißen.

Nicht schwerer ward ich nur und schiefer,
auch gänzlich licht der…

von Martin Gehring

Nebel – man kann kaum was sehen.
Zwei Leutchen, die spazieren gehen,
nah dem frisch gepflügten Acker
Die Lise ist’s mit einem Macker.

Er hält sich bei ihr eingehängt,
doch Lise fühlt sich stark bedrängt.
Dann…

von Axel C. Englert

Es dachte sich der Dolch:
Stets spiele ich den Strolch!
Da hantiert mit mir Lady Macbeth –
Total bekloppt! (Ganz wie ihr Chef…)

Schillers „Bürgschaft“? Ist auch blöd!
Kein Dolch jemals DEN Text VERSteht…
„…

von Pawel Markiewicz

12 - Bernhard von Menthon lebt in einem Buckeltäubling

Frequenzlisten umfassen alle Seelen

sie fronen ehrbarem Zeus nie
aber sie frönen der Schwermut

du bist schwermutsvoller Jüngling - Bernhard
du denkst an kalte…

von René Oberholzer

Urlaub mit Verena
Da stehst du immer nur da

Urlaub mit Juliette
Da liegst du nur im Bett

Urlaub mit Bea
Da bist du nachher in der Reha

Urlaub mit Leni
Da küsst du eh nie

Urlaub mit Birgitt…

von Volker C. Jacoby

oder: Die unmittelbaren Zusammenhänge

Auf mir blühte die Gürtel-ROSE,
am Fuße lebt recht gut der PILZ,
man nennt mich ab und zu MIMOSE,
wie UNKRAUT unnütz ist die Milz.

Der WURM-Fortsatz ist lang abhanden,

von Axel C. Englert

Eine Etagere nicht VERStand –
Warum sie dumm im Bad rum stand:
Wenn ich doch eine SCHERE bin –
Dann macht Regal – Sein wenig Sinn?

So wahr ich nämlich „Eta“ heiße:
Ich fühl mich auf dem Abstellgleise…

von Volker C. Jacoby

Wo niemand gern sein Ende fand,
fand er dies im Saharasand.
Hier, wo die Sonne sticht und glutet,
weilt länger er schon - luftdurchflutet.

Ach, die A1 und die B10
wird oftmals er wohl nicht mehr sehn!
Nun…

von Volker C. Jacoby

Jack, der Aboriginee,
hatte einen Bumerang,
den geschickt er warf, und wie,
dass er ihn zurück erlang‘.

Weil‘s im Outback konnt‘ gelingen,
rang er bum im Inback auch;
bummer konnte keiner ringen,
wie bei…

von Axel C. Englert

Ein Bauer fand
(In Griechenland)
2 Arme auf dem Acker.
Der Bauer (er war wacker) –

Hat jene Funde abgegeben.
(Ehrlichkeit soll es ja geben…)
Die Archäologie (man ahnt es schon)
Sprach hier von echter…

Seiten