Zuckerrüben

von Willi Gaudeck
Mitglied

Moin, meine kleinen Zuckerrüben,

jetzt mal ganz ehrlich und unverblümt mit dem Strauß ins Gesicht.
Ich bin zwar vielleicht nicht Dein Dr. McDreamy, aber wie Du weißt,
wenn man mich näher kennt, schützen starke Fassaden nur schwache Herzen
und so ist es nun mal auch bei mir. Ich kann mich nur bedanken, dass ich
wie in deinem Schlafzimmer nur der sogenannte „Stuhl“ bin, wo du deine
Klamotten drauf wirfst, weil du zu faul bist dich zu entscheiden zwischen
schmutzig und das geht nochmal, um Dingen einen unendlichen Lauf zu lassen.
Wäre ich doch gern der Mantel, der dich in der kältesten Nacht wärmt, wenn der Winter naht.
Hätte ich dich gern bei mir. Aber so soll es nicht sein und nun trinke ich allein
deinen guten Edka-Nordhang. Alles nur, weil man zu feige ist.
Wen stören schon paar Kleinigkeiten an einen eloquenten und interessanten Charakter.
Wer den Mut hat zu akzeptieren, den fallen auch gelbe Gasleitungen im Altbau nicht auf und nehmen Sie hin,
denn ohne sie wäre es dir doch auch nur kalt. Da sitze ich nun auf den Boden der Tatsachen.

Kannst du dich vllt dazu setzen?

In Arm nehmen, mehr nicht.
Du weißt wo du mich findest, am zweiten Stern rechts vorbei und dann immer geradeaus bis zur Morgendämmerung.

Interne Verweise

Mehr von Willi Gaudeck online lesen

Kommentare