Ein Märchen 1.Teil Die güldene Gattin

von Eva Anna Delamar
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Es war einmal eine arme , traurige Frau, welche voll Wut ein Kind verlangte. "Ich will" sprach sie zu ihrem Gatten"ein Kindlein mein eigen nennen.ganz so, wie alle anderen auch! " Die Jahre gingen ins Land ,aber nichts wuchs zwischen dem Ehepaar ,ausser Wohlstand und Frust.
"wo nur"graemte sich die nun nicht mehr arme Frau, bekommen wir ein Kindlein her,wenn nicht aus unseren Herzen? " ihr Gatte ein sanftmütiges Männlein , verliebt in die Gattin und ihren wilden Willen, wollte ihr, wie versprochen, die Welt zu Füßen legen, zählte seine Goldmünzen und sandte Boten aus in alle Richtungen einer jeden Welt, mit der Bitte darum, seiner geliebten Gattin ein Kindlein zu finden.

Ozeane wurden überquert, keine Kosten und Mühen gescheut und nach dem wieder Monate ins Land gegangen waren und die Gattin schon länger wartete als vierzig Wochen, wurde eine Mutter gefunden, deren Kindlein gar fröhlich und gesund doch hungriger war, als dass jene Mutter ,bar jeder Gulden, noch eines gueldenen Gatten ,es hätte satt machen können.
"gib uns dieses Kindlein "wurde zu ihr gesprochen" sei so klug du kannst und sieh dich an , uns und dann es. Und gerade weil es so fröhlich und gesund ist- sei eine Mutter. Gib es fort!" und weil diese Mutter weder viel gelesen noch viel geschrieben hatte. Viel mehr hatte stehen müssen und alleine gehen, gelernt hatte zu Bitten und noch mehr zu Danken, anstatt zu Verlangen, erzählten sie ihr leichten Herzens eine Geschichte fast so wie diese hier, von gueldenen Gatten und guten Gattinnen, die schon viermal länger warteten, worauf sie nur vierzig Wochen zu warten gebraucht hatte, von guten Gewändern , sich vor reichhaltigen Speisen biegenden Tischen, Hallen voll Spielzeug und guten Schulen ,und versuchten sogar sie mit ihrer ihr noch eigenen Jugend und noch kommenden Kindern zu trösten. Und weil sie wirklich eine Mutter war und nicht lesen, aber das Zaehlen gelernt hatte, willigte sie schweren Herzens ein.
Doch wahre Muetter einer jeden Welt beherrschen einen Zauber, welchen sie spinnen , auch ohne es zu wissen. Sie weben mit dem Gebinde ihrer Liebe, sie summen ihn in ihrem Schlafgesang, sie verabreichen ihn beim Stillen ihrer Kinder, verewigen ihn in ihrer Herzschlag Gleichklang, ihren unverwechselbaren Stimmen , und so sponn auch jene Mutter ihr Band zwischen sich und ihrem Kind,reicherte es an mit dem Gefühl zurecht geliebt zu sein, einem Zauber ,wie ein unsichtbarer Faden befestigt mit zwei Widerhaken und als sie ein letztes Mal Abschied nahmen blieb dieser Zauber bestehen und geborgen in dieses Kindleins Herzen.

2. So sie nun erfuhr, bald ein Kindlein zu bekommen, frohlockte die gute Gattin ,reiste mit einem silbernen Kranich ,in die andere Welt und sprach vor,gleich einer Königin, erschienen zur Rettung " icg bin", so wird sie gesprochen haben. Sicher ist nichts, denn es war eine andere Sprache " zwar begütert an Gulden und habe ein großes Heim, auch trage ich edle Gewänder und möchte diese nicht missen. Einen Gatten habe ich auch, welcher immer für Gulden gesorgt hat und zu sorgen hat,doch besser noch,denn begütert bin ich auch an Geistesgaben. Klug. Und immer schon ersehnte icg mir ein Kind. Und da ich so vielfältig begütert bin, gehet davon aus, dass ich auch gut bin und nicht hochmütig oder herablassend, denn wie ihr sehet und ich auch sage - ich bin begütert und mein Wunsch hat sich endlich erfüllt! "

So sprach die gueldene Gattin und wiegte dabei das Kind, badete es,wickelte , trug und schaukelte es,behütet hinter den Mauern einer teuren Herberge , denn die Sonne stand ihr in jener Welt zu hoch am Himmel , der Staub verstopfte die Poren, die Strassen aengstigten sie,die Volksmusik verwechselte sie mit Lärm und von den Speisen drängte es sie zu schnell auf den Abtritt.

Deshalb kehrte sie dann sobald sie jenes Kind ihr eigen nennen konnte, mit ihrem Gatten zurück in ihre Heimat. Zu schwer unter ihren Gütern um zu bemerken,das ein verzaubertes Kind niemals um diesen Zauber betrogen werden darf.

3.Die Jahre gingen ins Land und das Kindlein, welches so sehr gewollt, brachte zunächst nur Freude in die Halle des Ehepaares. Es wuchs heran ,gesund und ebenfalls reich an Gaben, gerade so, dass die gueldenen Gattin glauben konnte, es sei ihr Werk solch fröhlich Kätzchen zu paeppeln aus irgendeiner fremden Mutter Wurf
"Weil ich so eine gute Mutter bin, ist dies auch so perfekt für mich!" prahlte die Gattin mit stolz geschwellter Brust. "Zwar sehe ich noch hier und dort ein paar Flecken im Fell, ab und an ein Fauchen, welches seinen Ursprung gewiss in jener staubigen Hitze hat, aber diese werde ich raus bleichen und abbrechen, auf das es mein Ebenbild werde, denn anderes kann ich nicht ansehen."
Gar so sprach sie ,als habe sie alleine die Kraft aus Kohle Diamanten zu pressen,nicht wissend ,dass dieses keinem Menschen jemals möglich ist.

Die Monate zogen vorbei und die gueldene Gattin , die um keinen Zauber wusste, weil nur ein freies Herz darum weis, füllte statt mit Frieden und Lachen mit Weinen und Klagen das holde Heim. Statt Liebe zu weben ,begann sie sie ab pressen zu wollen, statt Bindungen schuf sie Bündnisse - gegeneinander. Wurde nicht gewiss, dass ihr wilder Wille machtlos sein musste, gegen die unerpressbarste Sache und verfluchte ihr eigenes Heim , ob ihres eigenen Fluches der Hochmut und der Kleinherzigkeit.

Der sanftmütige Gatte ward machtlos gegen des wilden Weibes Unzufriedenheit und so er den Schutz und Ruhe suchte, bei dem auch ihm anvertrauten einst fröhlichen und gesunden Kindlein, verdoppelte sich ein jeder Fluch dieses goldenen Hauses , so dass es in sich zusammen stürzte, wie die lehmige Barracke eines oder einer irgendeiner von irgendwo im Sommerregen.

4. Das bezauberte Kind, welches gefangen war im Haus der einstig Gueldenen und einstigen Gattin, wusste nichts vom Zauber, welchen wahre Mütter weben und lebte als ward es gebannt in einer dreckigen Flasche voll Spucke, taub und blind gegen Gutes, aber lebendig ,zornig und unversöhnlich gegen sich selbst und jeden.
"Was soll das ?! Wer ist das? Wer bin " und stille".was ist das? Was schmerzt so? Wer bist du ,und wie kannst du es wagen, mir zu sagen..?und Wut."wie kann ich ich sein, wenn du du bist?! Was ich bin ist falsch ,was du bist ist mir unbekannt? Wer also ?! Komme wer wolle!! Und doch, was schmerzt so in mir ,das was du ausmerzen willst, lässt mich leben!" und so fühlte das Kind ,und hätte gesprochen, hätte es Worte gehabt in dieser Zeit des Krieges und der Verwünschungen, in denen der älteste Zauber verschüttet war und so leicht verkümmert wäre, wäre dieses hier kein Märchen und des Kindes Mutter keine nicht begüterte Zauberin.

5. So wurde das Kind fast erwachsen und schlitterte seiner Wege. "Ich will" sprach das Kind eines Tages" fortgehen von hier und nicht wiederkehren. Diese Erde war niemals die meine und ich kann hier nichts fühlen ausser Kälte und Trauer. Wo auch immer ich her komme,kann es kaum schlechter als hier sein. ich ahne nur, was ich suche, aber weis es ist hier nicht zu finden. Ich werde fortgehen ,wenn es dunkel ist, um der Schatten zu bleiben , der ich für euch immer war und ich werde dem Ursprung meines Schmerzes auf den Grund gehen, bis ich Heilung gefunden habe."
und so geschah es.

Entstehungszeit 4Stunden ohne Rechtschreibprogramm,Bitte darum Fehler zu entschuldigen, Erstentwurf,

über konstruktive Impulse würde ich mich freuen

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