Blaues Blut

von Karin Steuck
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Er lässt mich nicht so klein, wie ich manchmal werde.
Er unterbricht meine Angst.
Er fragt, wann ich die Eier dieses Jahr färbe, als ich mich sorge, um das Weltgeschehen.

Für die schlimme Vergangenheit hat er ein schlechtes Gedächtnis.
Und verlorenes Geld kann ihm nicht leid tun, sagt er.

Mit dem Hund zusammen, weiß er nicht mehr was erwachsen ist.
Er fühlt sich einfach wie ein Kind.

Die Wahrheit weiß man immer, sagt er,
Deine Seele und du.
Du entscheidest was du aussprichst.

Er lebt als hätte er zwei Leben.
Er ist ruhig, wie ein Elefant.

Wenn er Recht hat, braucht er nicht laut zu werden.
Wahrheit braucht kein Geschrei, sagt er.

Es gibt keine Kämpfe im Leben, sagt er.
Jeder einzelne Kampf ist einfach nur ein Schritt zur Besserung, ein Schritt zu GOTT.

Einem Kristall Glanz zu geben ist nicht schwer, nur ihn zu finden.
Er sagt, wir müssen nur das Nötigste tun.

Meine Lippen wollen deine Augen finden
und sie haben gefunden, sagt er.
„Gnädige Dame und edler Herr“… blaues Blut.

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Kommentare

10. Apr 2017

Hallo Karin - auch hier: bitte achte darauf, Deine Beiträge in die richtigen Kategorien einzustellen. In die Kategorie Briefe / Korrespondenzen sollten lediglich Briefe und Korrespondenzen. Bitte sortiere die betroffenen Beiträge um. LG