Herbstliche Gedanken über einen Lebensabschnitt

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Ich liege in meinem Dasein auf dem Sofa,
schaue durch das geöffnete Fenster auf den blassblauen Horizont.
Vereinzelt ziehen Schleierwolken über den kraftlosen Azur.
Sonnige Herbsttage in meinem Herbst, wollen mich noch einmal
mit ihren lebhaften Farbsymphonien auf Erntedankfest gedeckten
Tischen begleiten, hin zu frühwinterlichen Straßen führen.
Herbst im Herbstherzschlag rhythmischer Klänge,
warum auf den Winter warten -
der die Glieder froststeif mit Raureif bedeckt und Farben verblassen
lässt?
Komm! Steh auf Gemüt!
Ein Vogelschwarm durchkreuzt die Gedankenwelt, formatiert sich,
orientiert sich an Sonnenstrahlenbahnen.
Seufzer – im herbstlichen Bewusstsein, erleichternden Fußes stelle ich
mich dem Jetzt, dem Tag zugewandt.

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Kommentare

12. Okt 2018

... womit Du über die Melancholie gesiegt hast, lieber Jürgen, in Deiner wunderschönen Betrachtung den Herbst und den Winter betreffend. Kann man denn überhaupt in Tunesien melancholisch werden in Anbetracht all der Dinge, die es dort zu sehen und zu hören gibt?

Liebe Grüße,
Annelie

13. Okt 2018

Annelie, war mal wieder eine Momentaufnahme, ein aufflackerndes Stimmungsbild und ganz unabhänig von der Umgebung.

Viele Grüße

Jürgen