Dinner in the Dark

Bild von Nicole Schrake
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Das winzige, portugiesische Restaurant in der Innenstadt war an diesem Abend fast leer. Ein Sturmtief jagte über das Münsterland; die Menschen hockten lieber in ihren warmen Behausungen und sehnten das Ende des schlechten Wetters herbei.

Das Restaurant besaß viele verwinkelte Nischen, lauschige Rückzugsrefugien für ein intimes Mahl. Ganz hinten in einer Ecke saß ein Pärchen und studierte die Speisekarte. Weißwein funkelte bereits in schweren, kristallenen Gläsern. Die rothaarige Frau trank einen Schluck, der wie flüssiges Gold in der weißen Kehle perlte. Der Mann sah auf und blickte tief in die grau-grünen Augen seiner weiblichen Begeitung, ergriff ihre rechte Hand und strich zärtlich über die weiche Haut. Unter dem Blick der blauen Männer-Augen wurde der Frau heiß; sie spürte die Berührung der schlanken und doch so maskulinen Finger bis ins tiefste Mark.

Der Mann sah auf den roten Mund; der Ausschnitt des Kleides ließ den Ansatz der Brüste erkennen, jener kleinen Brüste, die ihn um den Verstand brachten mit ihrer Samtigkeit und Straffheit. Die Frau streifte den Pumps von ihrem rechten Fuß und glitt damit am rechten Bein des Mannes entlang, tastete, streichelte, wanderte höher. Der Ausdruck seiner Augen sagte mehr als 1000 Worte. Sie wollte ihn so sehr, hier, jetzt. Er ahnte nicht, was sie unter ihrem unschuldigen, schwarzen Kleid trug. Einen schwarzen Hauch von Nichts, Ouvert-String, einen BH, der ihre Nippel freigab; ihre Nippel, die es liebten, von seiner nassen, heißen Zunge liebkost zu werden.

Ihre Zehen ertasteten behutsam die Lendenregion und fanden seine Erektion; über die Lippen des Mannes kam ein leises Stöhnen. Der freche Frauenfuß rieb an ihm, seinem Zentrum, mal langsam, zärtlich, dann ein wenig fester. Der Fuß spielte weiter aufreizend mit seinem ungeduldigen Ständer. Die Frau kicherte, entzog ihre Hand dem Mann und warf einen verstohlenen Blick in den dezent beleuchteten Raum. Sie waren immer noch alleine. Die Frau rückte den Stuhl nach hinten und ließ sich auf den Boden gleiten, kletterte unter den Tisch, dann war sie bei ihm. "Bist Du wahnsinnig?" wisperte der Mann, doch die Erregung, die ihn übermannte, das Verlangen endlich ihre Lippen zu spüren, fegten seine Bedenken hinweg, wie draußen der kalte Oktoberwind die nassen Blätter auf den asphaltierten Straßen. Die Frau hockte jetzt zwischen seinen Schenkeln, ihre Hände nestelten an dem Reißverschluss. Der Pulsschlag des Mannes beschleunigte beachtlich. Eine tastende Hand glitt in den Hosenschlitz und umfasste energisch den harten Schwanz. Der Mann stöhnte laut auf und lehnte sich zurück. Das kleine Biest unter dem Tisch verstand es immer wieder ihn zu becircen, seine moralischen Bedenken über Bord zu werfen, in einzufangen, wie eine sinnliche Spinne mit ihrem seidigen Netz; er landete immer wieder darin, hilflos, gefangen, ausgeliefert und doch so sehr bereit ihr Prisoner of desire zu sein.

Die kleine Hand umfasste zärtlich den Penis, genoss die Hitze, die Härte, massierte den Schaft. Der Mann ergab sich ihr, hob seinen Po an, öffnete mit zitternden Fingern den Gürtel, den Knopf der Hose, zog sie herab und saß mit entblößten Unterleib auf der weichen Leder-Bank, seine Nacktheit nur dürftig bedeckt von der weißen, unschuldigen Damast-Tischdecke. Der Penis des Mannes pochte, erwartungsvoll, ungeduldig. Als der Mann die vollen Lippen der Frau an seinen Hoden spürte, musste er an sich halten. Er biss sich auf die Lippen, schloss die Augen und spürte nur noch sie. Die Frau sog an seinem Skrotum, spielerisch tänzelte die kokette Zunge über das heiße Fleisch; die weichen Lippen küssten die Schenkelinnenseiten. Mit beiden Händen krallte der Mann sich an der Tischkante fest, Schauer der Lust überzogen seinen Körper, während er den Eingang zu dem kleinen Speisesaal nicht aus den Augen ließ. Sein Atem ging stoßweise; er war so scharf. Die Lippen lutschten jetzt an der Corona seiner Eichel, ganz langsam, während behutsam die Hoden massiert wurden, die so samtig und unschuldig in der kleinen weiblichen Hand lagen. Die Frau stülpte ihren Mund über die Eichel, schmeckte ihn, die salzige Süße, den ersten Luststropfen. Das Stöhnen des Mannes war Musik in den Ohren der Frau; sie lugte unter der Tischkante hervor, sah den hingebungsvollen Gesichtsausdruck des Verwöhnten Er bestand nur noch aus Begehren, ausgeliefert ihrem Tun. Er war so bereit.

Die Zunge glitt jetzt an dem Penis-Schaft herab, sie benetzte ihn mit ihrem Speichel, bekam nie genug von diesem Geschmack. Der Mann wand sich unter ihren Berührungen, wühlte in den roten Haaren. Sie versetzte sein Innerstes in Aufruhr, scheuchte seine Bedenken auf, pulverisierte sie, brachte sein Blut zum Kochen; das Unwetter da draußen war dagegen nur ein laues Lüftchen, so sehr tobte der Sturm der Begierde in ihm. Der Mann rutschte auf der Bank etwas nach vorne; die gierige Zunge glitt jetzt über seinen Damm, während neugierige Finger aufreizend den Anus stimulierten. Sie wollte, dass er hier und jetzt abspritze und ihn ihrer warmen Mundhöhle kam, sich zuckend ergoss. Der Mann war nur noch Gefühl. Nur sie konnte ihm die Erfüllung schenken, nach der er so sehr verlangte. Als seine Gespielin plötzlich ihr sinnliches Tun unterbrach, wurde er mit Lichtgeschwindigkeit wieder ins Diesseits katapultiert. Was hatte sie jetzt vor?

Die Frau krabbelte unter dem Tisch hervor, setzte sich zu dem Mann auf die Bank und küsste ihn auf den Mund, behutsam, zärtlich, dann legte sie den Kopf in den Nacken und bot ihm ihre entblößte Kehle dar. Er küsste ihre warme Haut, die samtige Grube ihrer Halskuhle, sog den Duft ihres Parfüms tief ein, dann knöpfte er ihr mit zitternden Fingern den Ausschnitt auf, legte die Brüste zur Gänze frei; sahnig weiß, besprenkelt mit Sommersprossen lagen sie vor ihm. Die rechte Hand des Mannes umfasste eine Brust und spürte ihr Herz schlagen. Sie atmete schneller. Der Mann beugte sich vor und umschloss gierig die eine, dann die andere rosige Brustwarze, die sich keck empor reckten. Ein tiefes Stöhnen entrang ihrer Kehle. Die Frau ließ ihre Hände in seinen Schritt wandern und umfassten verlangend seinen steifen Penis, massierten ihn, reizten ihn aufs Neue, brachten ihn wieder zu voller Pracht und Härte. Die Frau warf einen verstohlenen Blick in die Runde. Niemand war da.

Sie hockte sich jetzt über den Unterleib des Mannes, hob ihr Kleid etwas an, er spürte ihre nasse Spalte an seinem erigierten Penis, den winzigen Fetzen Stoff, der ihre Pforte einrahmte. Der Mann keuchte. Die Spitze seines Schwanzes glitt durch ihre Furche, jenem, süßen Acker, den er so gerne pflügte, mit seinem Samen tränkte. Die Frau ließ sich auf ihn sinken, sein Schwanz glitt in sie. Die Enge und Hitze umfing ihn so, dass ihm der Atem stockte und er fast kam. Die Frau knöpfte das Hemd des Mannes auf, entblößte seine Brust und leckte über seine Kehle, saugte an seinen Ohrläppchen, während sie ihn langsam ritt. Er war so tief in ihr, spürte nur sie. "Ich komme gleich." keuchte er heiser. "Das hoffe ich doch." erwiderte sie und lächelte frivol. Er schmeckte wunderbar, sein männlicher Duft, sein verzückter Gesichtsausdruck erregten sie maßlos. Sie bewegte sich auf ihm, seine Hände krallten sich in ihre samtigen Pobacken, pressten sie fester an sich. Sie verschmolzen miteinander, waren eins. Das laute Stöhne des Mannes erstickte die Frau mit einem langen Kuss. Die Realität verschwand in dem Nebel der Leidenschaft; dies hier war ihr Abenteuerland, ihre Eintrittskarte in das Reich der Lust, ihre Manege der Sinnlichkeit. Die Frau spürte, wie er kam; seine heiße Sahne ergoss sich in ihr, besänftigte ihr zuckendes Fleisch. Der Herzschlag des Mannes stoppte und die Gewalt seines Höhepunktes machte ihn fast besinnungslos. Die Frau schrie leise auf kam ebenfalls. Glühende Lava schien durch ihren Körper zu fließen, verbrannte das Paar im Feuer der Ekstase.

Schwer atmend verharrten sie noch eine Weile, küssten sich innig, dann glitt die Frau erschöpft von dem mann herab. "Du bist verrückt." wisperte er, immer noch außer Atem, knöpfte sich sein Hemd zu und zog zitternd Hose hoch. Die Frau lachte nur, richtete ihre eigene Kleidung und strich sich das zerzauste Haar glatt. "Können wir jetzt den Hauptgang bestellen; die Vorspeise hatten wir ja schon.“ sagte sie mit Unschuldsmiene. Der Mann lächelte nur und rief nach dem Kellner.

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