Der Kerkermeister

von Alexander Philipp
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Ich bin 1.92 groß.
Und ein recht starker Mann.
Aber seit ich gefangen bin.
Bin ich klein,
kleiner als ich sein sollte.
Kleiner als ich es mir erlauben will.
 
Ich bin ein gefangener in meinem Körper.
 
Alle 3-4 Stunden werde ich gefoltert von einem bestialischen Monster.
 
Er ist groß.
Mindesten 3 Meter.
Er ist stark wie ein Bergtroll.
Er hat einen brennenden Haken als rechte Hand.
 
Und sein Name ist Bing Horton.
 
Erst waren wir uns ebenbürtig.
Ich war manchmal überlegen.
 
Aber seit einigen Monaten besitze ich nicht mehr die stärke.
Er bezwingt mich.
Mit seinem Haken versucht er mir das Gesicht auseinander zu Reißen.
Er peitscht mir mein Gesicht blutig.
Er schlägt mich.
Mein Gesicht ist eine Maske.
Eisern und ich kann sie nicht mehr ablegen.
 
Und er lacht über mich.
Gerne kommt er in der Nacht dieses Schwein.
Kaum schlafe ich, versucht er wieder mich zu brechen.
Ich merke dass mein Körper immer mehr aufgibt.
 
Ich weine ohne Tränen.
Kämpfe ohne dass es jemand sieht.
 
Leide ohne zeugen.
Denn in meinem Kerker bin ich alleine.
Keiner kommt.
Keiner kann mir helfen.
 
Gelegentlich breche ich aus.
Dann kommt eine Helfende Hand.
Und ohne Vorwarnung werde ich wieder dieser Welt entrissen,
und gefoltert.
Geschlagen,
traktiert.
 
ICH HABE CLUSTER KOPFSCHMERZEN

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Kommentare

16. Mär 2018

Hallo Alexander, ich musste mich erst einmal schlaumachen um besser zu verstehen was ein Mensch unter diesen Umständen
erleidet.
Man kann es nur erahnen. Ich gestehe, ich komme da etwas in Verlegenheit die richtigen Worte zu finden.
Man kann nur hoffen, dass die Medizin nach weiteren Lösungen sucht und findet.

Jürgen

16. Mär 2018

Lieber Jürgen,
Ich Danke dir sehr für die Aufbauenden Worte.
Mit dieser Geschichte wollte ich nur anfangen zu verarbeiten.
Und wollte Menschen teilhaben lassen.
Nur bin ich mir unsicher ob das was ich schreibe auch Akzeptabel ist.