Wie wir unsere Demokratie und unsere Grundrechte in der heutigen Zeit sichern können – ein Auszug

von Sabrina J.
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"Diese zu erstrebende Mentalität zur freien Meinungsäußerung trotz Abhängigkeitsverhältnis ist in der Lage enorme Kräfte freizusetzen."

"Selbst bei den größten Abhängigkeiten müssen wir uns und jeder Einzelne für sich, sich bewusst machen, dass es sich dabei um ein Zweierlei-Abhängigkeitsverhältnis handelt. Eine Abhängigkeit ist niemals einseitig."

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Kommentare

28. Sep 2018

Das ist wohl wahr, liebe Sabrina. Wenn es denn demokratisch zuginge, hielten sich auch die jeweiligen Kräfte die Waage.

Liebe Grüße,
Annelie

29. Sep 2018

Sicherlich bzw. jeder Einzelne muss stärker Verantwortung dafür übernehmen, dass die demokratischen Rechte weiter ausgebaut werden können statt geschrumpft, das bedeutet aber auch, dass man nicht immer seine Klappe hält und sich bitte schön traut, etwas zu sagen, denn manchmal reicht es, wenn z. B. in einer Klassengemeinschaft einer mal sagt, was er denkt und dann könnte es ja sein, dass sich auch einige ebenso äußern, nur so kann etwas bewegt werden und das muss bereits bei den Kindern im Kindergarten schon beginnen, egal ober der Kindergarten Spenden von Herrn "Macho" bekommt, dessen Sohn ein Haudegen ist und auch sonste mit allen Wassern gewaschen, da fängt es bereits an das Dilemma ......................... hier müssen wir uns, jeder Einzelne für sich, in der Pflicht sehen, den Mund auf zu machen und die Dinge nicht so hinzunehmen.
Liebe Grüße ins WE
Sabrina

29. Sep 2018

Das war früher nicht so, liebe Sabrina. Entweder gab es weniger Neureiche, die mit dicken Spenden die Unzulänglichkeiten ihrer Kinder vertuschen wollten oder die Kinder waren im Allgemeinen nicht gar so schlimm. Ich weiß nur von einem Fall, als ich zur Schule ging - er ist allerdings etwas anderer Natur. Ein Vater einer Tochter, die auch nicht so gut in Mathe war, verlangte bzw. bat darum, dass seine Tochter ein zweites Mal geprüft würde, was dann auch tatsächlich mit einem besseren Ergebnis geschah. Das fand ich damals ungerecht, obwohl ich mich nicht darum gerissen hätte, diesen dämlichen Test einer besseren Note wegen über mich ergehen zu lassen. Ich bin mit meinen Rechenkünsten auch so zufrieden, kann ganz fabelhaft mit meiner eher kleinen Rente haushalten, ohne dass ich etwas wirklich entbehren müsste, könnte sogar noch reisen, sofern ich denn wollte. Auch während der Schulzeit meiner Kinder hat es so etwas nicht gegeben, und es wäre mir und meinem Mann nicht in den Sinn gekommen, die Schule mit Spenden zu bestechen, damit sie mit unseren Kindern nachsichtiger ist als mit den anderen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Dir dieses Verhalten auf ganz gewaltig auf die Nerven geht. Aber denke dran, im Endeffekt sind diese Leute doch Looser.

Liebe Grüße und nicht verzagen, und nicht müd werden,
Mäxchen über gutes demokratisches Verhalten zu
informieren und dass es doof ist, Gerechtigkeit
mit Geld und Fäusten zu manipulieren,
Annelie

30. Sep 2018

ja das, was Du beschreibst, ist schon ungerecht. Auch wir haben erlebt, dass einige Kinder in der Klasse Tests wiederholen durften, um sich zu verbessern, aber nur selektiv nicht alle. Aber mir geht es hier eigentlich nicht nur um Schule oder so, wollte nur darauf aufmerksam machen, dass dort bereits alles beginnt und dass wir alle bereit sein müssen, unsere Meinung kund zu tun, egal wie unangenehm die Situation sein sollte, denn nur so können wir unsere Demokratie schützen und sogar weiter ausbauen, was man nicht tun sollte, sich mit den Dingen abzufinden und zu akzeptieren, dass die Demokratie immer mehr schwindet, denn so bewirkt man gar nichts.
Liebe Grüße
Sabrina

30. Sep 2018

Wirkliche Gerechtigkeit kann und wird es nie geben, in keiner Gesellschaft, jede noch so gute Ideologie oder Religion ist am Egoismus der Menschen gescheitert, wie wir alle wissen. Dennoch ist die Demokratie die relativ beste aller Regierungsformen, darin sind wir uns sicher auch einig. Sie muss und kann schon in der Grundschule trainiert werden. Als Lehrerin habe ich mich sehr darum bemüht, regelmäßige Kreisgespräche zu integrieren, um Gruppenkonflikte zu lösen, auch durch Rollenspiele, jede/n zu Wort kommen zu lassen, andere Meinungen tolerieren, Ausgrenzung vermeiden, das kann man trainieren, die Wahl der Klassensprecher nicht zur Routine verkommen zu lassen, sondern mit Sinn füllen. Alles steht und fällt mit der Qualität der Lehrerpersönlichkeit, davon bin ich fest überzeugt, liebe Sabrina, da konnte man schon immer Pech und Glück haben. Heutzutage scheint es mir vor allem am gegenseitigen Respekt zu fehlen …

liebe Grüße - Marie

30. Sep 2018

Dass es wirkliche Gerechtigkeit nie wirklich geben kann, diesen Gedanken möchte ich nicht unterstützen, auch wenn es uns manchmal so vorkommt, das ist genau das Problem, dass genau hier ein Umdenken stattfinden muss, dass sich eben jeder einzelne dafür einsetzt, jeder halt so wie er kann in seinem Rahmen, dann kann man schon eine Menge bewirken. Hätte Gandhi damals gedacht, dass nie was zu ändern gewesen wäre, hätte er auch Nichts bewirken können und genau dieses Umdenken eines jeden Einzelnen müsste stattfinden, dann könnte man so viel bewirken.
Liebe Grüße
Sabrina

30. Sep 2018

Liebe Marie, ich habe mit großem Interesse Deinen Kommentar gelesen. Deshalb möchte ich Dich fragen, ob Du es für richtigt hältst, wenn Eltern bitten, dass ihr Kind einen Test, Abeschlußarbeit, Klausur etc. wiederholen darf. Merkwürdig fand ich schon, dass die Mathematikkünste meiner Schulkameradin sich binnen weniger Tage zu einer besseren Note gewandelt haben. Ist das nicht sehr ungerecht gegenüber denjenigen Schülern, deren Eltern, aus welchen Gründen auch immer, diese Bitte nicht an die Lehrer gestellt bzw. weniger Interesse an den Leistungen ihres Kindes gezeigt haben?

Liebe Grüße,
Annelie