Prosagedichte ✓ Gedichte ohne konstitutiven Formelemente wie Verse oder Reime

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Beitrag 1471 - 1505 von insgesamt 2101 Texten in dieser Kategorie
von Dieter Strametz

Ein blaßblauer Fleck
am Himmel weit oben
kurz vor dem Gewitter
ein schmaler Strahl Sonne

Der weiß nichts von Hoffnung
an die wir so glauben
gegen jede Vernunft und
bis kurz vor dem Ende

von Robert K. Staege

alleewindgebrause
kahlbaumskulpturen
nebelwaschküche
herbstnasswolken
frostbissnächte

raureifgeglitzer
herbstzeitlosblüte
gänsezugschreien
buntblattteppich
tiefsonnenglanz

von Walter W Hölbling

dieses gedicht
ist nicht für dich

obwohl dein geist
in allen worten hallt
und deine stimme laut
durch die gewölbe meiner seele schallt
mir dinge sagt
die ich nun wirklich
wissen will

dieses…

von René Oberholzer

Bevor der Prince geht
Sagt er ihr du bist
THE MOST BEAUTIFUL GIRL IN THE WORLD
I WANNA BE YOUR LOVER
Und gibt ihr einen KISS

Bevor der Prince geht
Sagt er ihr PEACH
LET’S GO CRAZY
Unter dem PURPLE…

von Mara Krovecs

Ein Blatt
im Schneckenhaus
golden wie der Sommer

in den Wolken
fliegt ein Eichhörnchen
schon dämmern die Lichter
aus See und Gras
grün wie ein Kuss

war die Welt
ein buntes Meer
von…

von Annelie Kelch

Weißt du noch, Uschi -
vor fast tausend Jahren
im Stadtpark am Schwanenteich,
als du die Farben des Lebens mischtest,
während ich an Wörtern und Luftschlössern baute?
Weißt du noch -
wie weiße Wolken

von Robert K. Staege

Diese Schwärze,
in der kein Grund zu sehen ist,
dieser Abgrund,
in dem es keine Lösungen gibt,
diese Angst,
die einen fast umbringt,
wenigstens halb verrückt werden lässt ...

Sie alle sind in diesem…

von Robert K. Staege

Ich blicke nach Norden
in die stille Nacht

Sende meine Blicke
zu den fernen Sternen

Mit ihnen all meine Gedanken
meine Liebe zu Dir

Pflücke sie von deren Funkeln
sie sind Dein

So wie ich in…

von Perdita Klimeck

ich greif zu wortes farbpalette
mal mir die welt ein wenig bunter
zu oft schwarz-weiß hab ich gesehn -
und geh doch in der masse unter

von Mara Krovecs

*

Bist in dieser Nacht
auf den einsamen Waldsee gefallen
du Schöner
du Lichtstrahlender
du Tausendstern
aus den Himmeln
bist du gepurzelt
hast dir das Näslein
im Wind geschrummt
kleiner…

von Annelie Kelch

Auf extreme Dichte und phänomenale Hitze
folgte der Urknall: Unser Weltall wurde geboren!

Atomkernfusion gelungen: Wasserstoff, Helium,
Beryllium, Lithium, Bor - soweit das Auge reicht.
Radioteleskope schaun in die…

von Annelie Kelch

Geraschel im Unterholz;
ein gefährliches Knistern.

Auf einer Bank unter dem Baum,
der die Sonne zerteilt,
nimmst du einen Schluck
Poesie gegen deine Angst
und den Durst nach wahren
Worten.

Gib…

von Mara Krovecs

Wenn ich singe
schmiegt sich Wärme
unter meine Rippen
zündet mein Puls Glühwürmchen
die durch Blutbahnen flitzen
alles wird weit und
tausend Himmel schwingen über mir

dort kann ich fliegen
durch…

von Asja Aditi

Ich vermag nicht zu sagen
Die Nennung deines Namens
in mir die Freude verlockt.

Ich vermag nicht zu sagen
Ein Blick in deine Augen
heiße Versuchung heißt.

Ich vermag nicht zu sagen
Deine gesprochenen…

von Ekkehard Walter

Aufrecht sei der Mensch, stark und gut!
Nur unser Mensch das dann wenig tut.
Viele Menschen haben nämlich Nerven und Kräfte schon verlassen
und manch einer hat auch seine Gesundheit schon gelassen.
Alle gut gemeinten…

von Annelie Kelch

„Nur“ adoptiert!
Du hast es soeben erfahren,
hast immer sowas geahnt, ein vages Gefühl gehabt.
Eine frühe Erinnerung aus fernen Jahren,
die verschwommenen Züge eines Gesichts
manifestieren sich jetzt angesichts…

von René Oberholzer

Wir sind alle Nachtfalter
Die zum Licht fliegen wollen

Doch Scheiben verhindern
Dass wir ins Haus gelangen

Manchmal löscht Gott das Licht
Und öffnet ein wenig die Fenster

von Lena Lotta

Die Farben sind so klar am Meer. Alles so gestochen scharf, jede
Form für sich im Raum. Die Luft flimmert nicht, sie zieht sich ins
Nichts zurück.
Der Himmel ist so hoch, der Strand so weit, der Horizont unendlich. Die Realität…

von Hydie Lu

Hallo Kopf,
wenn es dich nicht gäbe, hätte ich keine Probleme.
Dann würde ich frei leben, über dem Alltag schweben,
mein Dasein pflegen, wie die Spinnen weben.
Doch du, du verlässt die vorgegebenen Bahnen, nur um mir zu…

von Annelie Kelch

Vergessen: Blume Buch der Märchengarten,
die kräftigen die zarten
Blätter zum grünen Seidenkleid
zwei grüne Schuh:
Veronika, in selbstvergessner Ruh
will träumen sinnen -
warten.

von Peter H. Carlan

in uns selbst versunken
fanden wir uns
im Dickicht sich begegnender Träume

lagen
engumschlungen von Efeu umrankt
zwischen zärtlich geflüsterten
Worten

schliefen nackt
unter den nächtlichen…

von Alfred Krieger

Du magst dich oft fühlen ganz einsam, allein …
umgeben im Streben, im täglichen zwar
von Leuten – meist fremden … sei'n 's „Freunde“ gar?? -
in fremden Gestaden, mit vielem beladen,
der lieblichen Heimat gedanklich nur…

Rezitation:
gelesen am 6.12.2016
von Annelie Kelch

Traurig die Kutter
kehren heim.
Ich schenke mein
Sternennetz einer
trostlosen
Dämmerung
Flut.

von Corinna Herntier

Wenn ich einmal gehen muss, wird es nicht wichtig sein für mich
zu sagen „Ich habe GROSSES VOLLBRACHT!“,
sondern „Ich habe GROSSES ERLEBT!“.
Und das WERDE ich sagen können –
aus tiefster Überzeugung und ehrlichem Herzen,…

von Annelie Kelch

Wiesen, verschneit, bis
hinab zum Fluss: Winter will
das Wasser zähmen.

von Walter W Hölbling

wie nennen wir
einen mehr oder minder
gewählten staatslenker

der unfähig
oder auch unwillig ist

für wohl
gesundheit und sicherheit
seiner nation zu sorgen?

VERLIERER!!

von Juliane Wiedenhöft

Was für eine Bürde dieses Alter.
Niemand will da enden wie Mia Zapata.
365 Tage gilt es zu überstehen,
nach ihnen scheint das Leben unbeschwert weiterzugehen.

Wandelst du auf den Spuren von Kurt Cobain oder Jimi Hendrix?…

von Annelie Kelch

Strahlenbündel, die auf Maschinen fallen,
auf kalte graue Maschinen:
Strahlenbündel als Gespenster!

Viele mächtige Maschínen:
Das ist die Technik,
das ist die neue Welt
und dann sind da ...
diese…

von Dieter Strametz

Diese Dramen
finden statt
jeden Tag irgendwo
mit dem Frust
in der Brust
mit dem Ring
am Finger
mit dem Finger
am Abzug

von Annelie Kelch

Göttlich: Iphigenie auf dem Fels im elysischen Gewand,
Lorbeerblatt in der ranken schlanken Hand.
Ihre Haltung erinnere zu sehr an Pose,
kritisiert dieses famose
Werk Feuerbachs ein Pedant.

von Lydia Kraft

Ich lasse dich stehen
lass du mich nicht gehen
will mehr von dir
du sagst, du wirst
es mir geben
nur ihn
ich, eine Phantasie.

Der Tag sagt
es ist alles
in Ordnung
mit mir
selbst…

von Perdita Klimeck

Schlaglöcher treten nach mir
während schmutzige Gardinen,
die aus grauen Löchern starren,
mich höhnisch angrinsen.

Grün, gelb, rot,
die Lichter quälen den Asphalt.
Die Absätze sind gebrochen,
wie…

von * noé *

Ich hab' Heimweh nach dir,
Land meiner ersten und einzigen Liebe,
das in unbewusstem Kindertraum ich sah,
wie ich es später mit eigenen Augen erblicken sollte.
Die Felsen so hoch und kühn,
ausgeblichen, weiß, wie…

von Dieter Strametz

Als sie ihm
alle seine Fehler
bewiesen hatte
endgültig

Ging er weg
überließ ihr
das Schlachtfeld
kampflos

von Annelie Kelch

Weh
klingt im
raschelnden Laub der
Schrei des geschassten Mäuschens,
wenn müde Laternen
gegen die
Finsternis
fiebern.

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