Das Licht

von R.T. Jones
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Es ist ein bitteres Gefühl wenn man sich eingestehen muss, dass man sich geirrt hat. Manch einem geht es so weit unter die Haut, dass er Weinen muss um irgendwie diesem Gefühl Ausdruck zu verleihen. Diesem Schmerz den einen erfüllt. Man spürt wie das Herz schneller schlägt bevor es daran zerbricht, dass man sich getäuscht hat. Die Wahrheit tut weh vor allem wenn man die Wahrheit über sich selbst und die Dinge von denen man so überzeugt war, eingesteht.
Es braucht viel Mut zu zu lassen, was man schon früh erahnte. Dennoch versucht man sich immer wieder an die Lüge zu klammern in der Hoffnung sie würde vielleicht wahr. So oft greift man nach dem Schatten seiner selbst der einem immer begleitet hat und Geborgenheit gab. Und dann eines Tages schreitet man in das Licht, das einem Erleichterung versprach. Erdrückt es einem doch nur mehr mit Scham. So hell und klar wie es doch ist und auf einen hinab scheint und man glaubt man wäre dem nicht würdig. Hat man doch so lange dem Schatten vertraut.
Nun liegt es an einem selbst ob man darüber trauert das man der Lüge so lange und naiv geglaubt hat oder ob man darüber dankbar ist das das Licht einen gefunden hat und einem die Chance gibt etwas zu ändern. Es gibt uns die Chance Frieden zu finden mit dem was war.
Doch nicht einmal das hellste Licht vermag es zu schaffen, dass wir uns selbst verzeihen. Der einzige Mensch der uns den Frieden anbieten kann sind immer noch wir selbst. Und das schafft nur wer loslassen kann.

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