Wenn Erinnerungen langsam sterben

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Wer am Rande des Abschieds seiner Gedanken lebt,
gräbt solange es geht,
noch einmal in Erinnerungserde,
bevor der Wind die Spuren des Gelebten verweht,
dreht noch einmal am Zeiger der Uhren,
bis dass die Zeit alles miteinander verwebt.

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Kommentare

06. Mär 2020

Wunderbar ausgedrückt, lieber Jürgen! Sehr poetisch!
Ich kann nur hoffen, dass ich vor meinen Gedanken gehe und nicht andersrum.

Herzliche Grüße
Ella

13. Mär 2020

Aktuell habe ich im engen Bekanntenkreis eine derartige Situation. Es kommt wie Schübe, dann wieder scheint es, als sei alles nur vorübergehend. Die Furcht, selbst einmal vom "Abschied der Erinnerungen" betroffen zu werden, die schwebt, denke ich. doch bei vielen mit.

Viele Grüße - Jürgen

06. Mär 2020

Poesie eines Abschieds, der doch keiner ist, aufgehoben
im gewebten Teppich Zeit. Ein Gedicht, dass über irdische
Maßstäbe hinaus blickt, sehr weit...
Herzlich grüsst Dich Ingeborg

13. Mär 2020

Hallo Ingeborg, auch dir lieben Dank für deinen sanft, poetischen Kommentar. Wie in der Poesie, brauchen unsere betroffenen Mitmenschen sehr viel Einfühlung, Liebe und die Bewahrung des Respekts ihnen gegenüber.

Liebe Grüße - Jürgen

07. Mär 2020

… und man hoffentlich sanft und weich hinüberschwebt.

Liebe Grüße
Soléa

13. Mär 2020

.....und hoffentlich liebevoll und dem Menschen würdig. Wir kennen leider auch die Kehrseite, dass alleine macht so machen Angst.

Liebe Grüße - Jürgen

07. Mär 2020

Auch mein Lob will ich dir, Jürgen, erzeigen,
und reihe mich gern in den Reigen,
der dein Gedicht höchlich preist,
weil es als rein, poetisch sich erweist.
LG Uwe

13. Mär 2020

So möchte ich mich erkenntlich zeigen,
bedanken mich für Deinen Reigen,
in dieser nicht ganz leichten Zeit.

Beste Grüße - Jürgen

07. Mär 2020

Selbst wenn der Sand ist bald versiegt
und nur ein kleiner Rest verblieb,
das stetig Korn der Sanduhr läuft
für jenen der es nun begreift,
bevor es kommt zur Ruhe dann
und er sich rechtzeitig besann!

Danke für Deine so schönen Zeilen,
luden mich ein, hier zu verweilen!

LG Uschi

13. Mär 2020

Ach könnten die Gedanken fliegen,
die stummen Räume nur besiegen,
so bliebe mir dann noch bewusst,
die zarte Liebe und dein Kuss.

Herzliche Grüße - Jürgen