falsche Freigiebigkeit

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Menschen sind schon merkwürdige und doch zu einfach zu durchschauende Geschöpfe. Besitzen sie viel (I-Materielles) gehen sie damit meist äußerst freigiebig um, als erschiene ihr Besitz ihnen schier unendlich. Dieser Wesenszug verhilft ihnen zu mehr Status in Form von Anerkennung, Dankbarkeit und verschafft ein wohliges Gefühl der getanen guten Tat im Bauch.
Schwindet ihr (i-materieller) Besitz, klammern sie sich daran, wie an eine rettende Boje im wellenschlagenden Ozean. Selbst kleinste Freigiebigkeiten untersuchen sie auf mögliche spätere Auszahlungen oder verweigern ihn gar. Aus dem großzügigen Gönner wird der gezigie Griesram und die sogennanten Freunde verschwinden...

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Kommentare

22. Okt 2020

... oder aber, man ist reich und hält einfach sein Geld zusammen.