Aphorismen ✓ bekannter und unbekannter Aphorismus

Bild zeigt Aphorismus von Tilly Boesche-Zacharow

Was sind Aphorismen? Aphorismen sind Gedanken, Résumé, aber auch Lebensweisheiten, die aus einem Satz, oder aus wenigen Sätzen bestehen. Aphorismen haben einen festen Platz in philosophischen Werken, sind aber auch in vielen anderen Literaturgenres zuhause. Auszug Wikipedia: »Oft formuliert der Aphorismus eine besondere Einsicht rhetorisch kunstreich als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot)«

Sie finden hier Aphorismen berühmter Autorinnen und Autoren, aber auch unbekannter Persönlichkeiten.

empfohlene Aphorismen
von Rainer Maria Rilke
von Else Lasker-Schüler
neue Aphorismen
von Marie von Ebner-Eschenbach
von Marie von Ebner-Eschenbach
von Marie von Ebner-Eschenbach
die schönsten Aphorismen
von Arthur Schopenhauer
von Ella Sander
von Anouk Ferez
von Franz Kafka
Bibliothek

»Theoretisch gibt es eine vollkommene Glücksmöglichkeit: An das Unzerstörbare in sich glauben und nicht zu ihm streben.«

von ulli nass
Mitglied

Das Leben braucht die Liebe -
wie die Liebe das Leben.

von Uwe Kraus
Mitglied

6.

der aphorismus den ich schreibe
schreib ich aus der lebenslust
denn was der kant einst meinte macht mir frust!
„das taugt nur in der theorie“
er meinte lebensphilosophie
und hielt sein weltmodell für etwas…

von George Sand
Bibliothek

Was Zeit und Menschen zerstören,
entsteht in neuen Formen wieder,
und die Fee, die allem einen neuen Anfang gibt, ist die Natur.

von Michael Dahm
Mitglied

Mann und Frau sind ein Programm
das der liebe Gott ersann
um sich dann zu amüsieren
wie sie sich verbal frisieren. ..

von Yvonne Zoll
Mitglied

Gestohlen die Zeit, aus Stunden werden Sekunden, gerinnen in Ewigkeit.

von Michael Dahm
Mitglied

Sehnsucht
belebt sich
in ständiger Gewährung
nur durch sich selbst
ewig

von Franz Kafka
Bibliothek

»Der Tod ist vor uns, etwa wie im Schulzimmer an der Wand ein Bild der Alexanderschlacht. Es kommt darauf an, durch unsere Taten noch in diesem Leben das Bild zu verdunkeln oder gar auszulöschen.«

von Johann Wolfgang von Goethe
Bibliothek

Ich bin bei Dir,
du seist auch noch so ferne,
du bist mir nah!
Die Sonne sinkt,
bald leuchten mir die Sterne.
O wärst Du da!

von Michael Dahm
Mitglied

Wenn ein Texter textet, dann vertextet er seine Texte,
genau wie ein Wurstmacher seine Wurst verwurstet,
aus Vertextetem und Verwurstetem entstehen Gerichte,
verwurstet man Texte nicht, kann man sich daran laben ...

von Michael Dahm
Mitglied

Nur der wahre Gedanke durchbricht die empathische Schranke ...

von ulli nass
Mitglied

Wirklich emanzipiert ist in letzter Konsequenz nur der überzeugte Atheist.

von Horst Bulla
Mitglied

Ich habe keine Erklärung dafür, wie ich so viele Jahre ohne dich leben konnte? Ich weiß nur, dass ich nie wieder, ohne dich leben möchte.

© Horst Bulla

von Alf Glocker
Mitglied

Menschen begegnet man nicht „richtig“, wenn man irgendeinen Trick beherrscht, oder eine „erfolgreiche“ Methode anwendet, sondern mit Einfühlungsvermögen und Verstand!

von Franz Kafka
Bibliothek

Er läuft den Tatsachen nach wie ein Anfänger im Schlittschuhlaufen, der überdies irgendwo übt, wo es verboten ist.

von Marie von Ebner-Eschenbach
Bibliothek

Wie weise muß man sein, um immer gut zu sein!

von Arthur Schopenhauer
Bibliothek

Pessimismus und Misanthropie
Das Schicksal ist grausam und die Menschen sind erbärmlich.

von Dieter J Baumgart
Mitglied

Là où la raison voit l’abîme,
l'intelligence fait l'essai du vol.

von Walter W Hölbling
Mitglied

nur zwei von all' den dingen
können wir unseren kindern geben
für ihr leben:
wurzeln und schwingen

von Marie von Ebner-Eschenbach
Bibliothek

Anmut ist ein Ausströmen der inneren Harmonie.

von Johann Wolfgang von Goethe
Bibliothek

Wenn uns der Morgen nicht zu neuen Freuden weckt, am Abend uns keine Lust zu hoffen übrigbleibt, ist's wohl des An- und Ausziehens wert?

von Thomas Brod
Mitglied

Es gibt weit weniger Gerechtigkeit als Poesie auf dieser Welt, da ändern auch die schönsten Worte nichts daran.

von Michael Dahm
Mitglied

Der Raben schwarzer Flug, belebt dennoch den Himmel ...

von Hydie Lu
Mitglied

Zuhause angekommen
heißt bei dir sein - angenommen.

von Alexander Paukner
Mitglied

Wer im kleinsten das Größte sieht, vermag sich die Bescheidenheit zu bewahren.

von Marie von Ebner-Eschenbach
Bibliothek

Vertrauen ist Mut, und Treue ist Kraft.

von Michael Dahm
Mitglied

Die Wege des Herzens sind oft nicht die des Bauches ...

von Uwe Kraus
Mitglied

das tier in dir sprach: sprich zu mir ...
rede Verse schweige gold...
dann ist dir dichterwohl auch hold!

für Axel Englert

von Dieter J Baumgart
Mitglied

Wo der Verstand den Abgrund sieht,
erprobt Intelligenz das Fliegen...

von Michael Dahm
Mitglied

Das man sich selbst nicht kennt , zeigt sich darin wie oft man von sich selbst überrascht wird ...

von Wolfgang Endler
Mitglied

AUS DER RUBRIK: Lokal handeln – global miss_handeln

TEMPORÄRE EMPATHIE

jeder hat halt sein Päckchen zu tragen,
sagte zum Packesel
mitleidig lächelnd
der Rucksackbomber

AUS DER RUBRIK: FATALE PERSONALIA…

von Marie von Ebner-Eschenbach
Bibliothek

Alt werden, heißt sehend werden.

von ulli nass
Mitglied

Nichts ist Schöpfung aus dem Nichts - aber die Möglichkeiten für
Neues aus dem bereits Existierenden sind unendlich.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Aufbruchstimmung in Umarmung von Ängsten,
hat immer einen Beigeschmack von Ungewissheit;
gibt aber auch Chancen sich aus diesen zu lösen;
schafft zumindest Freiraum für Gestaltung, somit
auch Neuanfang.

von Arthur Schopenhauer
Bibliothek

Das Leben ist eine mißliche Sache;
ich habe mir vorgesetzt,
es damit hinzubringen,
über dasselbe nachzudenken.

von Alfred Mertens
Mitglied

die WISSENSCHAFT, die mit vielen unverständlichen Worten das verständlich zu machen sucht, was selbstverständlich ist.

von Michael Dahm
Mitglied

Es gibt sie, die unsterbliche Liebe, jedoch ist sie nicht an zwei Menschen gebunden ...

von Dieter J Baumgart
Mitglied

L'art ne se découvre pas
par la réflexion,

mais avant - ou pas du tout...

von Ekkehard Walter
Mitglied

Da ist die Heimat, wo man ein trautes Heim hat!

von Franz Kafka
Bibliothek

Unsere Kunst ist ein von der Wahrheit Geblendet-Sein: Das Licht auf dem zurückweichenden Fratzengesicht ist wahr, sonst nichts.

von ulli nass
Mitglied

Gesellschaften ohne positive Utopie
verfallen schnell in Agonie.

von Thomas Möginger
Mitglied

Der Aphoristiker ist der geistige Exhibitionist
unter den Denkern -
in kurzer Ausdrucksweise stellt er
die nackte Wahrheit zur Schau.

Wortgefechte -
Kollateralschäden der Wahrheit.

Die Wahrheit muss man sich…

von ulli nass
Mitglied

Nur Skepsis ermöglicht einen begründeten Optimismus.

von Dieter J Baumgart
Mitglied

Qui fait le bouc au jardinier ne doit pas s’étonner
s'il sarcle avec les cornes.

von Marcel Strömer
Mitglied

>> Und wieder ist ein neuer Tag aus dem Schatten der Nacht entsprungen. Kommt lasst ihn uns doch gemeinsam auffangen! <<

von Pawel Markiewicz
Mitglied

Die nixenweise poetische Träumerei ist zänkisch, wenn ein ehemaliger schwärmerischer Dichter wie Carl Busse zur Zeit vergessen ist, wiesehr er als umstritten gilt und wie ein Zauberschmetterling bewundert ward.

wiesehr = sosehr

von ulli nass
Mitglied

Eine der großen Schwächen des Menschen ist es, meist nur die Daten der komplexen
Welt für wahr zu halten,die sich gut in das bereits vorhandene Weltbild einfügen
lassen.

von Kant Arte
Mitglied

Jeder Stillstand gewährt immer auch die Zeit zum Durchatmen.

von ulli nass
Mitglied

Optimismus ist ein Synonym für Mangel an Fantasie oder für Hybris.

von Yvonne Zoll
Mitglied

Ich liebe dich - auch Jahre noch.
Vereint im Sein für immer mein!

Seiten