Bei Nacht ist es zu spät

Bild von Alf Glocker
Bibliothek

Nachts werden Kleiderständer zu Dämonen
und die kleinsten Schatten riesengroß –
und aus den dunklen Zimmerzonen
schreien Gnome…“Esel, zieh dein Los!“

Wie willst du von den Alpen träumen?
Oder ziehst du giftige Blasenträume vor?
Bewege dich in grellen Geister-Schäumen –
dir steht nun noch die Finsternis bevor…

Sie möchte dich am losen Kragen packen,
in Form von Chimären, Ängsten vor der Realität!
Schlaf bloß nicht ein – bis die alten Schabracken
sich dir nähern…wappne dich so gut es geht!

Denn jetzt kommen die Visionen zuhauf!
Du flüchtest dich furchtsam unters Bett!
Und ein blutroter Vollmond geht darüber auf!
Du siehst bald ein. Es ist für alles viel zu spät!

Veröffentlicht / Quelle: 
auf anderen webs.

Interne Verweise

Kommentare

17. Aug 2020

Ach, olle Schabracken bin ich gewohnt -
Seit Bertha Krause bei mir wohnt ...

LG Axel

17. Aug 2020

Ja, die Bertha ist schon ein Gespenst,
das Du ausgezeichnet kennst...

LG Alf

18. Aug 2020

Visionen hatte ich schon immer:
und sie werden täglich schlimmer …

Liebe Grüße
Soléa

18. Aug 2020

das ist bei mir genauso...
wahrlich, wir leben in sehr guten Zeiten...

Liebe Grüße
Alf

18. Aug 2020

Ich kenne das, vor allem aus meinen Kindheitstagen. Schrecklich !
Die Schatten werden größer und entwickeln sich zu Ungeheuern.
Schrecklich. Großartig beschrieben !
HG Olaf

18. Aug 2020

Vielen Dank lieber Olaf!

LG Alf

18. Aug 2020

Jap, das gehört bei mir zur Allnacht. Da werden manchmal ziemlich gute Texte draus...
LG Britta

19. Aug 2020

So sind wir eben!
("Allnacht" ist sehr gut!)
Danke Dir.
LG Alf