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von Angélique Duvier
von Lisi Schuur
von Angélique Duvier
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 6138 Texten in dieser Kategorie
von Angélique Duvier

Du hast den Schnee zu einem Berg gehäuft,
einem unschmelzbaren, zwischen dir und mir.
Er gefriert unter deinem kalten Lächeln.

Ich streute darauf viel staubigen Sand,
bitteres Salz, gepaart mit reiner Wahrheit
und…

von Lisi Schuur

Wenn ich dich ansehe

als ob
mein Stern ertrinkt
in schemenhafte Zweige
eines alten Baumes sinkt
bist meinem
Herzen
so fremd
geworden

zertretene Wiesen
bespielt der Wind
mit…

von Angélique Duvier

Ein wenig Ruhe,
in dieser Mondnacht,
ein leichtes Lüftchen
weht leicht durch den Raum.

An meiner Seite
hast du gestanden,
Liebe in mein Ohr
und tausend Eide,

ein schönes Ringlein,
duftende…

von Volker Harmgardt

Auge in Auge,
in zärtlicher Berührung
bist du aus unserer Mitte
gegangen.

Auge in Auge
haben wir dich bis zur
Regenbogenbrücke geführt,
an diesem ersten Frühlingstag
im März.

Auge in Auge,…

von Rainer Maria Rilke

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie…

Rezitation:
Rezitation: Angélique Duvier, Klavier und Komposition: Vladyslav Sendecki
von Denis Waßmann

Es bleibt nichts da von deiner Wut,
wo du mit Worten um dich wirfst,
weil sich ein Wort nicht wurzeln will
- es will auch nicht geschrieben sein.

Das Glück, das du zu finden suchst,
mit Worten fängst du's dir nicht…

von Angélique Duvier

Ach könnt ich dich berühren
mit meinem Herzschlag nur,
ich würde dich verführen,
mit reinen Blicken pur.

von * noé *

Den ewigen Rat der Ältesten hören,
ein Kind dabei bleiben, den Regeln zum Trotz,
sich sehnsuchtsvoll nach den Mustern verzehren,
ein Opfer des Generationenkomplotts,

zu wissen, es wird sich nie etwas ändern,
möchte…

von Lisi Schuur

Die Sonne spreizt sich
legt gelbe Fächer auf
neugieriges Grünrecken
in den Kehlen der Vögel
schmelzen die frostigen Nächte
wer wohl Regie führt
wenn Sterne ins Wasser tauchen
kleine Molche nicht wissen…

von Lisi Schuur

Es glänzen an den Zweigenspitzen
die ersten zarten Gelbgegrünten
darunter leuchtet aufgewachtes Holz
Es riecht das Wasser schattenreich
der Frühling lässt sich seine Zeit
geizt noch mit neuen Liedern
Es ziehen…

von Volker Harmgardt

Ich sehe dir zu,
wie meine Blätter fallen,
vom Wind getrieben.

Ich höre dir zu,
verstehe dich nicht,
du ungehobelter Sturm.

Ich öffne mein Herz,
um die Farben
zu sammeln.

Ich laufe
in…

von Sigrid Hartmann

Blaue Blume in der Nacht
Hast du vor der Tür gewacht
Warst in dunklen Stunden da
Warst mir in den Träumen nah

Hast die Tage mir erhellt
Hast von deiner Welt erzählt
Tränen haben dich berührt
Hast mich in…

von Lisi Schuur

Eines Nachts als alle Wolken schwebten
Robinien den Silberregen tanzten
da fühlte ich mich so verzaubert
als säße ich in ihrem Blätterdach
inmitten duftender Rosen
es lagen Harfenklänge zwischen Dornen
an…

von Angélique Duvier

Tränen fallen,
ungewollt.
Herzen brechen,
Terror grollt.
Zerbrochene Träume,
verlorenes Leben.
Stürzende Bäume
durch Beben.
Stürzende Menschen,
durch Kriege.

Menschen fallen,

von Angélique Duvier

Hab wohl zu lange geträumt,
von Rosen ohne Dornen,
nun endlich bin ich erwacht,
von tausenden Stacheln bedeckt.
Zerstochen sogar mein Herz.

von Lisi Schuur

Dass ich so oft dich denken muss
weil mich die Sehnsucht übertreibt
hab dich in Regen eingehüllt
mit Bambus dich vertauscht

dort wo der Garten anders spricht
weil Azaleen sich erzählen
da findet sich genügend…

Rezitation:
Lisi Schuur 12/2016
von Willi Grigor

In das Garnichts eines Etwas,
in die Weite einer Leere
streutest Du, durch Deinen Willlen,
einen Stoff in dunkle Nacht.

Und in Zeiten, unvorstellbar,
wilder Kräfte stetig Walten,
wurde Staub zu Weltgebilden,…

von Willi Grigor

Man sieht sie nur an klaren Nächten:
Des Nordens mystisch schöne Pracht.
Als käme sie von guten Mächten,
verwandelt sie die Sternennacht.

Es ist so wie ein Zauberglühen,
ein frohes Spiel von Lichterwesen,
die…

von Angélique Duvier

Du liegst an meiner Seite
und mir am Herzen.

Ich möchte dich küssen,
nahe an deinem Ohr,

dann deinen Namen
flüstern,

zärtlicher als je
zuvor.

von J.W. Waldeck

gefror'ne Blüten
die nicht lächeln
gemalter Mohne Puppenlippen
Tode die Samtküsse räkeln
geheime Sünden wissen

wenn Zwang zur Perfektion
aus fremden Mündern schreit
tobt ein Vulkan
der Implosion…

von Angélique Duvier

Wieder fällt
ein Wort,
unaufhörlich,
zerschmetternd,
ein kleines,
nachhallendes,
es schwebt,
steht im Raum.

Wieder fällt
eine Träne,
sie bleibt
haften,
klebt an mir,

von marie mehrfeld

Kleinmut. Unmut.
Machen ihn einsam.
Wütend und stumm.
Kalt und krank.

Nun bitteres Denken
verbannen, vergessen.
Wieder leben wollen.
Noch einmal zugeneigt
fühlen. Dürfen. Können.
Ohne sie.…

von Angélique Duvier

Manchmal finde ich Zuflucht
in meinen Träumen,
dann wieder suche ich sie
vergeblich, bei mir.

Ich flüchte nicht vor dem Leben
und schon gar nicht vor dir.

Möchte dem Bösen entkommen,
der Habgier, dem…

von Angélique Duvier

Ich zerre die Dunkelheit ans Licht,
sie wehrt sich mit unbändiger Macht,
doch ich gebe nicht auf, bis sie zerbricht.
Durch meinen Willen habe ich viel Kraft.

Ein Stern kann auch durch Schwärze strahlen,
um mir den…

von * noé *

Lass mich das Leben spüren
mit aller seiner Macht!
(Das Leben, das wir führen,
und das uns so oft schafft ...)

Ich will dies Leben fühlen,
auch wenn's mich meist verbrennt,
ich lebe mit den Zielen,
die…

von Angélique Duvier

Einmal noch
möchte ich
auf der Bühne stehen,
den tosenden Applaus
genießen.

Einmal noch
sehen, wie
sich der Vorhang hebt,
das Publikum
spüren.

Den Faden weben,
durch Räume…

von Sigrid Hartmann

Das Laub zart grün schmeichelt dem Auge,
wer denkt, dass sie zum Mörder tauge?
Sie windet sich wie eine Schnur,
am Boden legt sie ihre Spur.

Erreicht die Pflanze, die sie bringt,
dem Himmel näher, es gelingt

von Lisi Schuur

In Fußbodenritzen
der Staub
der vergeblichen Kämpfe
umgefallene Stapel
nicht gelesener Bücher
liegen wie anklagend
auf dem Boden
da ist keine Bettschwere
die verschwinden lässt
--
die…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mein Herz schlägt links,
mein Herz schlägt rechts,
mal bleibt es still,
mal in der Mitte gefangen.

Meine Gedanken sind leicht,
meine Gedanken sind schwer,
mal bleiben sie leer,
mal von Wolken verhangen…

von Angélique Duvier

Ein Sturm peitscht am Morgen,
fegt über Flur und Feld,
macht euch keine Sorgen,
es ist ein Wunder der Welt.

Und wenn der Sturm die Blätter wehte
und jedes einzelne verdrehte,
dann ist der Herbst sein neuer…

von marie mehrfeld

Salzig helle Tränentropfen rinnen
schimmernd immer schneller,
schwemmen meine Schwermut fort.
Tage werden früher heller.
Kreiselnd summend lächelst du,
sagst zu mir ein fremdes Wort
und stimmst fröhlich mich…

von Angélique Duvier

Ich stand vor einem Baum,
an ihm wuchsen nur Herzen,
der Wind schüttelte sie kaum,
drum litten sie nie Schmerzen.

Sie wuchsen, wo sie hingen,
sogar an dem dünnsten Ast.
Ein Sturm ließ sie erklingen,

von Soléa P.

Beruf oder Berufung
er weiß es nicht
sieht im Spiegel sein Gesicht
das blass und müde ihn angähnt
er dreht das kalte Wasser auf
in diesem Moment stockt der Atem
und sprunghaft steigt der Blutkreislauf

von Angélique Duvier

Früh am Morgen, wenn sich die Natur entfaltet,
ehe wir noch wissen, wie sich dieser Tag gestaltet,
wenn die Wiesen noch mit Tau bedeckt,
und die Sonne wohlig ihre Strahlen
aus dem Morgennebel streckt,
werde ich gern…

von Soléa P.

Am frühen Morgen warst Du da
sah Dich durch die Glastür deutlich und klar
Schokolade hieltst Du in der Hand
vor Freude im Traum ich zu weinen begann...

Du bist der Erste der mich herzt und drückt
bin verdattert,…

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