Strömungen

von Angélique Duvier
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Du hast den Schnee zu einem Berg gehäuft,
einem unschmelzbaren, zwischen dir und mir.
Er gefriert unter deinem kalten Lächeln.

Ich streute darauf viel staubigen Sand,
bitteres Salz, gepaart mit reiner Wahrheit
und Zucker, der süßer gar als die Sonne.

Ich öffnete das Tor deiner Zweifel,
blies Feuer hinein, bis diese verbrannten.
Ich schickte fließende Ströme der Liebe,

pflanzte Blumen in den Himmel hinein,
ihr verlockender Duft trieb dich nun zu mir.
Ich habe dir nicht viel zu geben, nur mich.

©Angélique Duvier

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Kommentare

04. Feb 2017

Wow, das ist aber eine ganze Menge!
Sehr ansprechender Text!

LG Alf

04. Feb 2017

Da ist ein Zauber in deinen Worten , ein mächtiger !

Herzlichen Gruß
Eva

05. Feb 2017

Liebe Angélique,

das ist einer Deiner schönsten Texte!

Liebe Grüße

Mara

05. Feb 2017

Toll!!! Ein Text, der mich tief beeindruckt. Gratuliere.
LG Monika - mit stockendem Atem...

31. Mär 2017

Angélique, ich gratuliere dir zu diesem anrührenden Gedicht.
Liebe Grüße Marie

04. Apr 2017

Liebe Angélique, es wurde leider alles schon gesagt , was mir beim Lesen deines Textes durch den Kopf ging, da bleibt mir nur noch zu sagen: sehr sehr schön!

Es grüßt dich herzlich
Anouk

Peter H. Carlan
02. Jun 2017

Hallo Angélique,
dein Gedicht "Strömungen" gefällt mir sehr.

Allerdings erlaube ich mir eine kurze Anmerkung: Meines Erachtens muss es in der zweiten Zeile der ersten Strophe heißen: einen unschmelzbaren, zwischen Dir und mir. Es ist hier grammatikalisch der Dativ zu benutzen. Zwischem wem wurde der Schnee angehäuft! Zwischen Dir und mir. Es ist eine Lagebezeichnung (Wo?). Wo wurde der Schnee angehäuft? Z.B.: zwischem dem Kirchplatz und dem Rathaus.

LG, phc

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