Gedanken ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Sascha Grosser
von * noé *
die schönsten
von Angélique Duvier
von marie mehrfeld
von * noé *
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 1089 Texten in dieser Kategorie
von Angélique Duvier

Du hast den Schnee zu einem Berg gehäuft,
einem unschmelzbaren, zwischen dir und mir.
Er gefriert unter deinem kalten Lächeln.

Ich streute darauf viel staubigen Sand,
bitteres Salz, gepaart mit reiner Wahrheit
und…

von marie mehrfeld

das sollten wir, im Jetzt und im Hier, die Schöpfung erhalten, mit Achtung, mit Liebe die Umwelt gestalten, sich Hände reichend die Bäume preisen und danken

für gute und schlechte Zeiten, ich suche hier nicht nach lieblichen Worten, denn…

von * noé *

Den ewigen Rat der Ältesten hören,
ein Kind dabei bleiben, den Regeln zum Trotz,
sich sehnsuchtsvoll nach den Mustern verzehren,
ein Opfer des Generationenkomplotts,

zu wissen, es wird sich nie etwas ändern,
möchte…

von Willi Grigor

In einem unendlichen Raum
gibt es keinen Mittelpunkt.

Oder

In einem unendlichen Raum
ist jeder Punkt der Mittelpunkt.

Also

In einem unendlichen Raum
herrscht absolute Gleichberechtigung.

Also…

von marie mehrfeld

im geflüsterten
Raum der Zeit,
die mir bleibt,
verschwimmen
Gefühle hinter
müden Augen
und versickern
im Nebelmeer
der Traurigkeit,

du stiller Stein
weißt alles über
den Anfang…

von Monika Laakes

Und dann flieg ich
auf der Schwingung
meiner Gedanken davon.
Flieg hinaus
ins namenlose Land.
Werd von Flügeln
des Atems getragen.
Flieg in Höhen
zu fremden Gefilden.
Spür den Herzschlag…

von Willi Grigor

In das Garnichts eines Etwas,
in die Weite einer Leere
streutest Du, durch Deinen Willlen,
einen Stoff in dunkle Nacht.

Und in Zeiten, unvorstellbar,
wilder Kräfte stetig Walten,
wurde Staub zu Weltgebilden,…

von Monika Laakes

Wie einfach ist's,
Hetze zu entfachen,
wie einfach ist's,
ein Flammenmeer zu schaffen.

Wie einfach ist's,
durch Hass Einigkeit zu spalten,
wie einfach ist's,
Herzenskälte zu entfalten.

Wie einfach…

von Annelie Kelch

Der Schmelz der Nacht klebt noch
am Kleid des frühen Morgens –
wie die vergangene Stunde an meiner Herzwand:
Jene Stunde ohne Ressentiments,
ohne Wenn und Aber.
Jene Stunde, die mir den Alptraum von der Seele nahm:…

von Monika Laakes

Gedanken in ihrem Kopf
trudeln von rechts nach links,
finden keine Mitte, sind heimatlos
und drehen Pirouetten im Erkennen
und Nicht-sein-dürfen und finden
keine Ruhe, sind fremd, so fremd im
Verlorensein und…

von Willi Grigor

Lässt man Wasser aus der Donau
durch ein riesengroßes Rohr
fließen in die Oberelbe,
bleibt die Elbe dann dieselbe,
oder heißt sie dann Elbau?

Wird die Donau dadurch dünner,
kommt sie noch in Ungarn an?

von Sigrid Hartmann

Denk ich an das Gute
Und schau in die Welt
Dann werde ich sauer
Weil’s Gute nicht zählt

Vielleicht geht’s den anderen
Genauso wie mir
Mit bösen Gedanken
Vertreibt man’s Gute von hier

Den Kreis zu…

von marie mehrfeld

Mächtiger ungefährer
golden brauner Berg
mit drei steilen Zacken,
schwarz umrandet,
begrenzt den Horizont,

vollkommen ungefähr
auch der Himmel darüber,
Variation grauweißgelber
Spielarten,

von Angélique Duvier

Sind Menschen Melodien?
Die einen klingen lieblich,
die anderen aggressiv,
manche sogar romantisch,
oder geben falsche Töne
unsauber und schräg von sich.

von Monika Laakes

Deine Gedichte

sind wie ein Meer,
übersät mit Lichtreflexen

sind wogende Töne,
die subtil betören

gehen hinein zum
Mittelpunkt der Erde

gehen hinaus in die
Weite des Firmaments

sind…

von Monika Laakes

F ang an
R ücke den Einflüsterungen zu leibe
E rkenne deinen Mut
I n der Hetze des Lebens
H armonie zu entwickeln
E s ist an der Zeit
I n dir selbst
T iefe Autonomie zu pflegen

von * noé *

Ihr seid Muslime – und verfemt,
weil Terroristen so sich nennen,
und weil DIE, dreist und unverschämt,
in EUREM NAMEN morden, sprengen,

als Dienst für Allah – wird geprahlt –,
und für den Platz im Paradies ...…

von Yvonne Zoll

Stimmen sind voraus
Enteilen einem Wiedersehen
Nüchtern und unendlich
Ängstlich unwillkürlich

Greifend was ich
dir noch sagen muss
Inspiziert auf Sorgen

Fühl ich mich daheim
Als ob im…

von * noé *

Schließlich ist es wie mit Regen,
der sich nicht an Grenzen hält.
Wer wohl könnte ihn bewegen,
nicht zu fallen, wo er fällt!

Saudis, im Besitz von Waffen,
werden diese nicht still horten,
weil sie sie für die…

von marie mehrfeld

im grauen Grau verharren Regentropfen
zaghaft an den Zweigen, die sich nicht trau’n
zu fallen auf den nassen Grund, wie Tränenperlen,
die sich reigen, wiegen am Wimpernrand, die Knospen
haben keinen Mut zu sprießen und die…

von Anouk Ferez

Wer ist’s, der dieses ferne Blau verschenkte,
darin sich Liebende, wie wir, verlieren,
da er dies Sehnen selbst in tiefe Wasser senkte?

Den weiten Himmel aber zieren zarte Schlieren,
die sich in Höhen keusch mit Weiß…

von * noé *

Die Nacht mit ihren Lebensformen
entzieht sich tagbedingten Normen,
Laternen sammeln Lichtschein ein.

Es stehen Bäume ohne Äste,
der Himmel feiert Dunkelfeste –
es ist die Zeit zum Einsamsein.

Selbst die…

von * noé *

In den Unwettern der Zeit,
wenn das Wort von gestern nicht mehr gilt,
weil man es wechseln kann – egal –
und die NATO plötzlich doch
wieder ein verlässlicher Partner wird,
wenn Flüchtlinge in ihren Booten

von Annelie Kelch

Gestern, am lichten Tag, nah' einem blühenden Roggenfeld,
sah ich den Mond umherstreunen: ein vagabundierender Kosmonaut. -
Er segelte mit den Wolken hoch droben am Himmelszelt;
einem bleichen Drachen gleich, den sich ein…

von Monika Laakes

Wundersam
fühlt sich das an,
Gedanken ins Nirwana
des Damals zu leiten,
auf Weggabelungen
zu verharren, zu staucheln,
sich selbst zu entgleiten.

Wundersam
fühlt sich das an,
das Leben als…

von Yvonne Zoll

Im roten Pausenpunkt Zitronensommeratem
Im bunten Fenstertürenglas so blind verstaubt
und müde Meer geträumt im Weihrauchduft
Verwester Trockenzimmerflüge

Prunkvoll flirrt die Atemzügepause
Im just vergangenen…

von * noé *

In diesen Augen lag der Schmerz der Welt …
Wir haben kein einziges Wort erzählt.
„Guten Tag.“ Und später: „Auf Wiedersehn.“
Dazwischen wohl auch: „Wohin soll es gehn?“

Und doch hat sein Blick mir davon berichtet,

von marie mehrfeld

Das zweite Gesicht? Ich habe es nicht. Die Zukunft zu ahnen, das lenkt mich in Bahnen der Traurigkeit. Zu kostbar die Zeit, die hier mir noch bleibt. Was zählt ist heute, sind liebe Leute, was mich hält, das bist du, ist das Schweben in Ruh.…

von Angelika Zädow

Zweiter Frühling scheint durchs Fenster,
kirtzelt frech die Herbstkühle weg.

Und im Staunen blüht die Hoffnung
neu mit großen Blüten auf:

Zuversicht, Lachen, Leichtigkeit.

Mag bald Herbst und Winter kommen -…

von Monika Laakes

S elbst
C harmeure
H alten
W ohlüberlegt
E ntschlossen
I nne
G egenüber
E rbarmungslosen
N euigkeitskrämern

von Annelie Kelch

Grün wie das Gras sind die Farben meiner Kindheit;
ein Blick hinüber zum Deich durch unsere Fenster nur:
Und augenblicklich war ich entschlossen, bereit
für einen Streifzug durch die grüne Natur.

Die frühen taufrischen…

von Willi Grigor

Die Jahre unsrer Erdenzeit
sind Splitter einer Ewigkeit.

Am Ende eines jeden Jahres
fliegt so ein Splitter... ja, wohin?
Ich hab ein Bild, wenn auch kein klares:
Er fliegt einfach... Nirgendwohin.

von Monika Laakes

Wirr quanteln Worte,
taumeln durchs Universum
in meinem Kopf.
Docken an,
ziselieren feinste Bahnen,
lebendige Straßen,
führen zum
eig'nen Wesen.
Gewiss, es gibt sie
dergestalt ein einziges Mal…

von Angélique Duvier

Unzählige Sterne
habe ich schon gesehen,
doch kenne ich ihre Sprache nicht.
Aus Sonnenstrahlen
versuchte ich zu weben,
einen leuchtenden Weg,
es ist mir nicht gelungen,
obwohl ich mich so sehr bemüht.…

von Angélique Duvier

Schon am Morgen gehe ich
und pflücke die Wahrheit
in meinem Gedankengarten.
Reiße das Unkraut gleich heraus,
lasse es nicht erst sprießen.
Mit Tränen begieße ich dann
was mühsam wächst.

Sehnsucht formt…

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