Gedanken ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Angélique Duvier

Du hast den Schnee zu einem Berg gehäuft,
einem unschmelzbaren, zwischen dir und mir.
Er gefriert unter deinem kalten Lächeln.

Ich streute darauf viel staubigen Sand,
bitteres Salz, gepaart mit reiner Wahrheit
und…

von marie mehrfeld

das sollten wir, im Jetzt und im Hier, die Schöpfung erhalten, mit Achtung, mit Liebe die Umwelt gestalten, sich Hände reichend die Bäume preisen und danken

für gute und schlechte Zeiten, ich suche hier nicht nach lieblichen Worten, denn…

von marie mehrfeld

Grenzen, sie sind ein Teil unsres Lebens,
wir rennen gegen sie an, meist vergebens,
meine sind Mauern der Furcht vor dem Tod,
sie wollen mich lähmen, bereiten mir Not,

und diese Begrenzungen, das ist wahr,
sie sind…

von marie mehrfeld

woher kommen wir, wohin gehen wir,
wie endlos ist Zeit und der Raum, wie weit,
zwischen den Strophen der Melancholie
spürst Du sie, die Dissonanz der Gefühle,
auf Ewigkeit hoffend, auf Dauer der Treue,
die Serenaden…

von Angélique Duvier

Wo finde ich im Nebel den Sonnenschein
und wo im Winter die Wärme des Sommers?
Wohin verweht der Sturm die letzten Blätter?
Woher nehme ich den Rosenduft
und die mildlaue Frühlingsluft.
Wann kann ich dem Gesang der…

von Monika Laakes

Und dann flieg ich
auf der Schwingung
meiner Gedanken davon.
Flieg hinaus
ins namenlose Land.
Werd von Flügeln
des Atems getragen.
Flieg in Höhen
zu fremden Gefilden.
Spür den Herzschlag…

von Uwe Röder

Bemerkst du es,
wenn deine letzte
Kerze angezündet
wird, es keine
weitere mehr gibt?

Bemerkst du es,
wenn du noch
nie gelebt hast:
Mangelhaft nur
andere geliebt?

von * noé *

Den ewigen Rat der Ältesten hören,
ein Kind dabei bleiben, den Regeln zum Trotz,
sich sehnsuchtsvoll nach den Mustern verzehren,
ein Opfer des Generationenkomplotts,

zu wissen, es wird sich nie etwas ändern,
möchte…

von marie mehrfeld

Mächtiger ungefährer
golden brauner Berg
mit drei steilen Zacken,
schwarz umrandet,
begrenzt den Horizont,

vollkommen ungefähr
auch der Himmel darüber,
Variation grauweißgelber
Spielarten,

von Yvonne Zoll

Feuriges Schlingen
rastet im Gewölk fauchend
Lippen kosen Sturm

Was Krücke zum Glück
Mechanismen im Taumel
Sinn ohne Gewicht

Strandgut sterbender
Lebenswelten kostbar die
Klarheit im Tropfen

von marie mehrfeld

im geflüsterten
Raum der Zeit,
die mir bleibt,
verschwimmen
Gefühle hinter
müden Augen
und versickern
im Nebelmeer
der Traurigkeit,

du stiller Stein
weißt alles über
den Anfang…

von Willi Grigor

In das Garnichts eines Etwas,
in die Weite einer Leere
streutest Du, durch Deinen Willlen,
einen Stoff in dunkle Nacht.

Und in Zeiten, unvorstellbar,
wilder Kräfte stetig Walten,
wurde Staub zu Weltgebilden,…

von Angélique Duvier

Vergiss nicht deine begonnenen Worte
weiterzudichten, bis zum Ende.

Lass sie aus deinem Herzen fließen,
du kannst sie nicht erzwingen.

Wenn sie dir nicht gefallen,
solltest du von vorn beginnen.

Sie dürfen…

von Susanna Ka

Neue Wege wollte ich gehen,
fort von der Routine,
dem täglichen Einerlei,
und den immer
wiederkehrenden Ritualen.

Neue Welten wollte ich entdecken.
Dem Waldweg folgen,
den Sonnenmustern.
In den…

von Ella Sander

Wie schön du bist
Wenn deine Augen,
Sanft lächelnd, mir
Zu Füßen liegen.
Wie ein Gedicht,
Das jede Wahrheit kennt,
Ebenso alle Realitäten.

Du wirkst in mir,
Vertraust meinem Gebaren,

von Monika Laakes

Wie einfach ist's,
Hetze zu entfachen,
wie einfach ist's,
ein Flammenmeer zu schaffen.

Wie einfach ist's,
durch Hass Einigkeit zu spalten,
wie einfach ist's,
Herzenskälte zu entfalten.

Wie einfach…

New
von Uwe Röder

In unserem Land
gibt es tatsächlich
“Exclusiv-Geheimtipps” -
auf Plakaten, streng geheim!

“Treu-Geschenke” -
selbst für unbekannte Kunden.
“VIP-Gewinner" -
namenlos.

Unbekannte
“Super-Stars…

von Soléa P.

Nimm uns mit,
lass uns bloß nicht zurück,
Seele, hörst du, was wir dir sagen?
Der Körper wird allmählich kalt,
die letzten Gedanken fragen –
was bleibt denn sonst auch noch zu sagen?

Dass du dich von uns…

von Yvonne Zoll

Ausrangiert bebildert im Gewissen
Rieselnd wie im Abgesang nur Treue
Bergend noch in sich just eine neue
Funkenhafte Tiefe engumrissen

Täglich überwundener Legenden
denn daraus ein Wesen rauscht lichttrunken

von Yvonne Zoll

Leichte Lasuren
Im Ozellen-Ozean
Schmelztiegel verkohlt
Unausgegoren und aus
Entitäten erkoren

Sekuritäten
im gelüfteten Hutrand
Krempen geborgen

in emaillierten
Wortschmelzkrusten…

von Sigrid Hartmann

Denk ich an das Gute
Und schau in die Welt
Dann werde ich sauer
Weil’s Gute nicht zählt

Vielleicht geht’s den anderen
Genauso wie mir
Mit bösen Gedanken
Vertreibt man’s Gute von hier

Den Kreis zu…

von Anouk Ferez

Wer ist’s, der dieses ferne Blau verschenkte,
darin sich Liebende, wie wir, verlieren,
da er dies Sehnen selbst in tiefe Wasser senkte?

Den weiten Himmel aber zieren zarte Schlieren,
die sich in Höhen keusch mit Weiß…

von Angélique Duvier

Sind Menschen Melodien?
Die einen klingen lieblich,
die anderen aggressiv,
manche sogar romantisch,
oder geben falsche Töne
unsauber und schräg von sich.

von Willi Grigor

In einem unendlichen Raum
gibt es keinen Mittelpunkt.

Oder

In einem unendlichen Raum
ist jeder Punkt der Mittelpunkt.

Also

In einem unendlichen Raum
herrscht absolute Gleichberechtigung.

Also…

von Johanna Blau

Dieses Zeitgefühl
Ein Schicksalsspiel
Ich tanze zu Unmöglichkeiten
Im Hunger der Gezeiten

Mahnmal vor Millionen
Will mich selbst schonen
Stolpere in ein Dilemma
Entscheidungen noch unklar

Ein Wort…

Rezitation:
Johanna Blau, Dezember 2018
von Yvonne Zoll

Sphärisch singender
Rauch in tiziantoten
Tonatonalen
Moment abendlichen Spiels
transponierten Lichts dafür

die prälydischen
Organe allein Fugen
Untief berührter
Assonanzengefüge
Gefallener…

von marie mehrfeld

winkst Du mir zu
aus dem Fenster gegenüber
als hätte es den galligen Streit
von gestern nie gegeben

Gedrucktes quillt aus dem Kasten

die Welt rüstet auf
der Krieg er hockt in den Genen
und immer noch…

von Monika Laakes

F ang an
R ücke den Einflüsterungen zu leibe
E rkenne deinen Mut
I n der Hetze des Lebens
H armonie zu entwickeln
E s ist an der Zeit
I n dir selbst
T iefe Autonomie zu pflegen

von Angélique Duvier

Wie es mir im Kopfe schwirrt,
was ist das für eine Gabe?
Was ist, wenn mein Herz sich irrt
und ich nachher nichts mehr habe?

von Angélique Duvier

Schon am Morgen gehe ich
und pflücke die Wahrheit
in meinem Gedankengarten.
Reiße das Unkraut gleich heraus,
lasse es nicht erst sprießen.
Mit Tränen begieße ich dann
was mühsam wächst.

Sehnsucht formt…

von Monika Laakes

Gedanken in ihrem Kopf
trudeln von rechts nach links,
finden keine Mitte, sind heimatlos
und drehen Pirouetten im Erkennen
und Nicht-sein-dürfen und finden
keine Ruhe, sind fremd, so fremd im
Verlorensein und…

von marie mehrfeld

Das zweite Gesicht? Ich habe es nicht. Die Zukunft zu ahnen, das lenkt mich in Bahnen der Traurigkeit. Zu kostbar die Zeit, die hier mir noch bleibt. Was zählt ist heute, sind liebe Leute, was mich hält, das bist du, ist das Schweben in Ruh.…

von marie mehrfeld

auf und ab
vor und zurück

schwanke ich

und das Licht
meiner Stirnlampe
flutet dahin
wo keins je war

dass ich erkenne
was ist und was war

frühe Morgenwinde
wiegen sich sacht

von Soléa P.

Die Natur – ihr ins Gesicht geschrieben,
erkenne Sorgen, Kultur, bunte Blumen.
Spüre beim Anblick tiefe Verzweiflung –
sehe Verletzungen, blutend, auf einer Zeichnung.

Trotz der Farben – Depression.
Ob dieser…

von Angélique Duvier

Mein Herz trägt heut das schönste Kleid,
meine Seele gab dazu den Segen.
Es besteht aus lauter Sternenstaub

und Blüten aus dem Leben.
Es raschelt beim Lauf, wie goldgelbes Laub.
Nur ein Engel kann es weben.

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