Frühling

von Johanna Anderka
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Nach all dem Eise
aufbrechend lebender Quell
Farben verschenkend

In winterdunkler Tiefe
erwacht versteintes Getier
wendet wieder sich zum Licht

In meinem Schweigen
höre ich deine Stimme
Herzworte rufen

Tauche auf aus dem Schlafe
sehe dich wartend stehen
am Rande meines Wassers

Vergessen die Zeit
auf dem eisigen Grunde
im Dunkeln des Ichs

Aufgetan deine Hände
und die liebende Sonne
strahlend aus deinem Gesicht

Veröffentlicht / Quelle: 
Silhouette Literatur - International; Nr. 22/1984

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