unterm schnee friert der feuerbaum

von Carl Heinz Kurz
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unterm schnee friert der
feuerbaum und verliert sein
rot im weißen moor

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Kommentare

30. Jan 2017

Lieber Carl Heinz Kurz,
1981 sind wir uns im Verlag Edition L (Lyrik heute) nahe gewesen und hatten bei mehreren Lesungen Kontakt miteinander.
Sie mit Bengalischen Allegorien und Japanischen Impressionen in Haiku-Form, ich
mit drei Gedichten. Das war eine schöner Lyrikband.
Ihre Texte habe ich damals sehr gerne gelesen und für toll befunden. Diese fremde, fernöstliche Dichtkunst habe ich in jungen
Jahren wenig beachtet, gelesen ja, aber schnell beiseite geschoben. Heute hat sich das gewandelt. Es macht mir im reiferen Alter große Freude Texte mit all den Lebenserfahrungen kombiniert mit Naturwahrnehmungen zu schreiben. Das sind dann meist sehr persönliche Texte, in denen mit Herzblut Worte geformt und niedergeschrieben werden.
Auch das vorliegende Verslein "unterm schnee friert der feuerbaum" hat mich überrascht und ich finde es absolut gelungen.
Ich grüße Sie und werde Sie weiterhin gerne lesen.
Herzlichst,
Volker Harmgardt

+ verspätet habe ich zur Kenntnis genommen, dass Carl Heinz im Februar 1993 verstorben ist.
Ich bin sehr traurig und denke gerne an die wenige gemeinsame Zeit unserer Wortwechsel.
Das war sehr schön und befruchtend.
R.I.P. Carl Heinz
Dein Volker