Die kafkaeske Ballade der Nacht!

von Uwe Kraus
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Die kafkaeske Ballade der Nacht!

Spürst du den Nebel steigen, den Lichterregen der Straßenlaternen, die sich milchig in der Gasse spiegeln, den Blickfang der Schönheit im Morgenmagma. Vor allen Dingen erzähle ich schichtweise und binde die Schwermetalle, um die Gefahr der Vergiftung zu verdichten. Ich schiebe den Regen in seinen Wolken weg, denn der Regen hört auf, wenn ich nicht mehr atme. Auch erdrückt mein Herzmeter das Innenfeld des polaren Widerstandes. Ich beginne mich neu. Alles was diese Nacht brachte, verwischt an den Grenzen zum Jenseits! Beobachtet das Futterhaus der Vögel – der kalte stramme Winter zieht ihren Gebärden den Futterneid hinfort. Sie fliegen in gleichschenkligen Dreiecken ähnlich derer der Schatten und Drachen hinfort, obwohl der Herbst verflacht durch die frühe Dunkelung, so wird der Nimmersatt ein Prozedere einstimmen:
Iss keine Taubenherzen du Amazarist, durch schöne Flügel folgt dir das Wolkenweib, wie der Leib der Brüste einer schönen Frau. Ich sehe sie zu mir kommen die Frau, ein Gelenk meines Herzens wäre schwerelos für sie zu begarben, zu greifen, zu feilschen dem Lot der Flügel des Frühlings. ich hasse diese Eindrücke, sie schweben hernieder wie Löwenzahnblätter und doch ist der Greif ein Vogel, der die Winde erschwebt.
Wolltest du mir helfen, ich bin wieder wach, hatte geträumt im Regen des Lichtmondes.
Dieses Gedicht wird sicher schwerer als eine Bibel, das weiß ich!

(c) 2018

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