Ganz weit

von Ingeborg Henrichs
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Ganz weit da draußen
Ganz tief in mir
Geht es nicht weiter
Das Nichts bleibt stumme Leere
Gedanken Gesetze erkannt
Errechnet und benannt
Meine Grenzen füllen Bände
Ganz weit da draußen
Ganz tief in mir
Ich verneige mich vor Dir

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Kommentare

08. Feb 2020

“Ganz nah da innen“
in mir sprechen deine Worte mich jedesmal an.
Dieses Mal, weil ich manchmal ähnliche Empfindungen habe mit dem “Ganz weit da draußen“.
LG Uwe

09. Feb 2020

Vieles ist mittlerweile erforscht worden und uns näher gebracht worden, " ganz weit da draußen". Doch das wie des Anfangs und das warum, diese Fragen bleiben offen oder können mit unserem Potential noch nicht erfasst werden, viellt auch nie mit Methoden der Wissenschaften... Aber, es bleibt spannend.
Ein herzliches Dankeschön zu Dir , lieber Uwe und sei herzlich gegrüßt. Ingeborg

08. Feb 2020

Liebe Ingeborg, Du füllst das Nichts der stummen Leere,
das auch ich gut kenne, gekonnt mit Worten, die Hoffnung zulassen ...

herzliche Grüße - Marie

09. Feb 2020

oh, Dankeschön, liebe Marie, das hast du so verstehend ausgedrückt. Manchmal, trotz allem Nichtwissen, kommt von " da draußen" Hoffnung und eine nicht näher definierbare Ruhe herein. Herzliche Grüße in einen hoffentlich ruhigen Sonntagabend (zZ ist es bei uns
beinah wieder windstill ) Ingeborg

08. Feb 2020

Die alten Philosophen würden sagen, gerade das Nichts war so voll, dass es explodieren musste.

Liebe Grüße - Jürgen

09. Feb 2020

Danke, lieber Jürgen, für diesen tiefsinnigen Impuls. Manchmal hat alles Denken Grenzen und was bleibt dann? Staunen oder Glauben? Herzliche Grüße schickt Dir Ingeborg

08. Feb 2020

Das SEIN und das NICHTS, ANGST essen SEELE auf. Wir brauchen Sicherheit, das probate Mittel gegen die
Angst. Auch die Dichterin hat ANGST vor der Dunkelheit Mit jedem Schritt. gegen die ANGST, verliert die
ANGST ihre Legitimation. Sie schwindet, und wir werden ein Stück freier. Dieses Stückchen Freiheit brauchen wir,
um wieder NEUES zu wagen.
HG Olaf

09. Feb 2020

Neues zu wagen und neues Erkennen braucht Mut. Aber mit Mut allein können Grenzen des Denkens und Erkennens nicht überwunden werden, möglicherweise weil der uns gegebene Verstand noch nicht soweit ist. Freut mich, lieber Olaf, dass Du Dich auf meinen Text so differenziert und weiterführend eingelassen hast. Herzliche Grüße schickt Dir Ingeborg

08. Feb 2020

Ganz weit und doch soo nah:
Ich dir hier beim Lesen war!

Herzliche Grüße
Soléa

09. Feb 2020

Das ist schön, liebe Soléa, so haben wir hier ähnliche Gedanken.
Herzlich grüßt Dich Ingeborg

08. Feb 2020

"Ganz weit da draußen
Ganz tief in mir", ist, glaube ich, ein und dasselbe und immer noch ein Mysterium.
Tolle Zeilen, die zum Nachsinnen einladen, liebe Ingeborg

Herzliche Grüße
Ella .

09. Feb 2020

Ja. liebe Ella, auch ich glaube, dass dieses " ganz weit da draußen. ganz tief in mir", dasselbe ist, was ich aber nicht erklären oder beweisen könnte. Ich sehe es wie Du es treffend benennst auch als ein " Mysterium" an. Wer weiß, viellt erfahren wir irgendwann doch noch mehr darüber. Vielen Dank für Dein vertiefendes Eingehen auf den Text.
LG Ingeborg