Befreiung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Soléa P.
von Stefanie Haertel
von Viktor Iversen
die schönsten
von marie mehrfeld
von Monika Laakes
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Mitglied

jung war ich, noch blind und taub
und suchte den Atem der Zeit
und das Rauschen der Ewigkeit

in deinen verschatteten Augen,
du nahmst meine Hand, erklärtest
mir Farben und Formen, lehrtest

mich sehen, staunen…

von marie mehrfeld
Mitglied

solange Fenster und Türen
vernagelt sind, staut sich die
Glut, hirnrissig, aufgeweicht,
Sprachfluss geistlos verknotet,
versiegelt, betrübt verstummt,

bis oben verdrahtet, Worte
der Lust stecken geblieben,…

von Monika Laakes
Mitglied

Ohne den Druck, es allen
recht machen zu müssen.

Ohne die Erpressung der
eigenen unfreien Seele.

Ohne die Maßlosigkeit
allen gefallen zu wollen.

Ohne das Ansinnen, einen
idealen Körper zu bewohnen.…

von Cassyo paya
Mitglied

Denn in mir ist alles so still,
tief in mir ist alles so klar.

Ein tiefes Meer,
weit unter der glitzernden Oberfläche.
Dunkel und ruhig,
voller Kreaturen die mir unbekannt sind.

An der Oberfläche brechen sich…

von Ella Sander
Mitglied

morgen fahre ich
beizeiten
die augen bleichen
damit der spiegel
blind wird
und die Seele
endlich
nackt und ungestört
baden kann

von Willi Grigor
Mitglied

Zwei Gedichte vom Schreiben

Vergessen

Ich habe nie geschrieben,
was "Poesie" man nennt,
hab fast mein ganzes Leben
als Ingenieur "verpennt".
Ich war darauf versessen
ein "guter Mann" zu sein
und…

von Ella Sander
Mitglied

Wenn Schneegeflocktes schüchtern taut
Und sich in zierlich Rinnsal findet,
Küsst es die Kälte fort. Vertraut,
Dass Leben sich in ihm neu bindet.

Die Schmetterlinge frieren nicht mehr.
Wie warmer Frühlingswindhauch…

von Soléa P.
Mitglied

Verlassen
Der See
Ruht in sich
Nichts kann ihn stören
Leibhaftig

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Ist es Tag?
Ist es Nacht?
Ich weiß es nicht.
Ist es noch Traum?
Ist es schon Zukunft?
Verschlief ich die Gegenwart?
Ich weiß es nicht.
Und doch wenn ich
Der Welt entrückt
Fühl ich mich frei…

von Soléa P.
Mitglied

Dunkle Tage, sie werden kommen –
schälen sich träge aus der Nacht.
Die Sonne schafft's nicht durch den Nebel.
Machtlos ist sie – ohne Kraft.

Schatten, alles vegetiert im Schatten,
Farbkleckse, sind nicht zu sehen.…

von Ella Sander
Mitglied

je älter ich werde
umso mehr reift
zuckerwatte
zwischen den schläfen
und der hüter
der erinnerung
begräbt die tränen
denn das seelenbitter
stirbt an zuckerschock

von Yvonne Zoll
Mitglied

Es ist Zeit

In die Flure von Vergangenem zu sinken
Unerschöpfliche Ursprünglichkeit zu stillen
Nordwärts quellend südlich warm zu treiben
Gedanken wachsend in Gezeiten einzuschreiben

Nur übertreibe nicht

von Ella Sander
Mitglied

Ein weiser Atem trägt mich in das Ferne,
So nach und nach verblasst die Welt.
Ich tauche ein, in wundersame Stille,
Entgleite allem, das der Zeit gehört.

Hier und nur hier sprudelt der Seele Freiheit,
Entlarvt der…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Muff, der meistens muffig war –
Er hasste KALTE HÄNDE! Klar:
DIE Chose wird mir nun zu dumm!
Berufskrankheit! Drum schul ich um …

Ach – leider platzte bald sein Traum:
Verbessert hab ich mich wohl kaum …

von Yvonne Zoll
Mitglied

Worte dämmen bloß
den Instinkt im Intellekt
Pur zur Wirklichkeit
Lebendiger Empfindung
Unverwischt mein Sein

Tief im Lichtschatten
berge ich Sehnsuchtsränder
Kopf im Gefühlten
Lebendig unverwundbar…

von Annelie Kelch
Mitglied

Ich sagte ihm, ich wolle zu mir zurückkehren
und stieg in den Zug nach Calais.

Ich freute mich wahnsinnig auf mich …
Jahrzehntelang war ich „wir“ gewesen –
in jeder Beziehung.

Ich hatte mich völlig vergessen. Man…

von Monika Laakes
Mitglied

Entspannung -
weit weg
von der Realität -
tut Not,
ist gut
für Körper
und Seele,
singe lauthals,
lache ins Nirgendwo,
auf dass dir
nichts fehle.

Was ist der
Sinn von Recht,…

von Ella Sander
Mitglied

Wenn ich das Innen blicke und verlasse wer ich bin,
Das Ich abstreife, wie die Schlange ihre Haut,
Dann werden Herz und Geist ganz still
Und jeder Hades löst sich auf.

Aus ungeahnter Tiefe steigt empor,
Das Selbst,…

von Eva Klingler
Mitglied

- doch so hätte ich’s gerne
In Stockfinster denk ich mir Sterne
Wenn der erste sich zeigt
meine Dankbarkeit sich neigt

So ist’s
- doch so hätte ich’s gerne
und es stupst mich lerne lerne!
Bis ich find…

von Regina Bäcker
Mitglied

Ich stehe hier,

mitten im Hier und Jetzt.

Du!
Ich will leben!

Schrei ich in den Himmel!

Und heute ist der Himmel noch grau.

Ich verliere Schlaf im Kampf,

jedoch bin ich stark.

Trau deinen…

von Uwe Röder
Mitglied

Hätten wir doch weite Schwingen,
flögen anders, besser unsern
Lebensfluss entlang,
zu allen Träumen
unsres Lebens.

Hätten wir für nur Erspürtes
viel mehr Sinne, Sinn und Sinnen,
ach, verstünden,

von Johanna Blau
Mitglied

Auf Wiesen und in Wäldern
Da finde ich Ruhe
Mein Geist mischt sich mit Fabelwesen
Wild wird mein Traum
Frei mein Körper sich zu strecken
Wie die Bäume in den Wind zu wachsen
Gehen auf schmalen Achsen
Dem…

Rezitation:
Johanna Blau
von Yvonne Zoll
Mitglied

Wenn ich wollte Wie ich könnte
Auf dem Schimmel im Eischnee
Berittener Wolke ritt ich zum
Rauchigen Ende des singenden Bachs
Meiner Springflutgedanken

Wüchs ich zu dir im Eisengelsee
Tiefer im Sommer…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Ein Gewissen im
Gewissen zeugt wie wahrhaft
dort Legenden wo

Gerüchtgeflüster
skelettierten Rauch gebiert
wie Unbefülltes

verwaltet Leere
nicht ideelle Seelen
Rührend unbefristet

innig…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Eine Herme (herb VERSchwitzt)
Dachte sich: genug gestützt!
ICH ein PFEILERSCHAFT?! O nein!
Der Pfeiler schafft hier! Wie ein Schwein ...

Gerne ginge ich (als Herme)
Zur Erholung in die Therme ...
So ein…

von Monika Laakes
Mitglied

Tritt ein als Gast und fühl dich wohl,
da ist etwas, das schlägt den Takt
so mittendrin, als wicht'ger Pol.

Nun bleib doch hier, lauf nicht davon,
denn du gehörst gewiss zu mir,
komm runter von dem hohen Thron.…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Brav stand ein Bett im Grandhotel:
5 Sterne! NICHT Marke „Bordell“ …
Durch Zufall hat es nun gehört –
DER Vorgang hat es stark empört –

KEIN BETT SEI FREI?! Im ganzen Haus?!
Das halte ich nicht länger aus …

von Joachim Ringelnatz
Bibliothek

Bist du nie durch verschneite Nächte gegangen,
Durch Wald, über Land,
Allein mit dem Stock in deiner Hand?
Du bist es und bist es mit heiligem Bangen.
Wo zitternde Äste, eisig behangen,
Dir eine Kirchenstunde gaben,…

von Soléa P.
Mitglied

Einmal nur möcht` ich fühlen dürfen
das die Welt in Friede ruht
Hoffnung aus dem Vollen schürfen
ohne Kampf und ohne Wut…

Den stillen Wunsch stell ich selber her
geh ins Zimmer mach den Laden zu
in Dunkelheit…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

HILFE! ENTFÜHRUNG! Grober STROLCH!
Sogar mit einem großen DOLCH!
Lasst mich SOFORT aus dem SCHRANK!
Ich krieg PLATZANGST! Werde KRANK!

So was! Ist mir noch nie passiert ...
Eiskalt ward roh ich abserviert ...

von Johanna Blau
Mitglied

Ich will nicht schreien, weil mein Mahnruf verhallte.
Ich will nicht hart werden, weil ich gegen Wände prallte.
Ich will nicht weinen, wegen allem Leid, was uns trifft, unsere Hände erhoben.
Immer wieder aufs Neue, ausgehend von…

Rezitation:
Johanna Blau, Dezember 2018
von Monika Laakes
Mitglied

Sie war sehr schüchtern,
jedoch nicht dumm.
Ihr Sound war Flüstern,
sie war nicht stumm.
Und wenn sie lachte,
war's wie ein Hauch,
sich dabei krümmte,
die Hände auf dem Bauch,
verlor sie so die…

von Eva Klingler
Mitglied

Gegen das Elend der Welt mag ich machtlos sein.
Dir Trost zu geben reichte !
Gegen Hass und Wahnsinn steh ich hilflos.
Dich zu lieben heilt.
Gegen so Vieles doch mehr noch für Soviel
ließ ich mich ein

um…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

„TISCHFEUERWERK“ – ist das zu fassen –
Man sollt es tunlichst unterlassen?!
Der Feinstaub sei dafür der Grund –
Okay – das Zeug scheint kaum gesund …

Für mich als TISCH halt ein Problem:
Langweile droht! Un-an-ge-…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Flügelfelder in
ausgebreiteten Himmeln
Verrinnender Sand

verklippte Spröde
Grauweißen Wintermondrests
Darin zur Schmelze

eines Wachsens das
Kommen wärmerer Träume
Im Durchbrochenen

von Annelie Kelch
Mitglied

Damals, in jenem Advent, als der Schnee
mit den Papierkörben an den Straßenlaternen
korrespondierte, und du mit dem Hund
in den Park gestapft warst,
zündete ich heimlich eine Kerze an,
starrte hinein und beschwor die…

von Soléa P.
Mitglied

Zielgenau, ins Nichts, der Blick,
aus Augen, deren Glanz erlosch,
erzählt sein Mund von Resignation,
am Kopf, die Hand, die Verzweiflung betont …
festgefahrene Gedanken hinter grübelnder Stirn,
verzetteln sich im…

von Ella Sander
Mitglied

Schatten, die zur einen Hälfte in uns wohnen,
Zur andern Hälfte draußen in der Welt;
Atmen fortwährend unsre Träume!
Lass uns gemeinsam fliehen, Hand in Hand;
Und streichen wir das Wort "Vielleicht";
Lass uns…

von Soléa P.
Mitglied

Knie, beugt euch, fallt hernieder,
in der Wiesen feuchten Grund.
Wurzelt im befreiten Boden,
erkennt die Bedeutung dieser Stund.

Und Arme, streckt euch Richtung Himmel,
der Horizont ist rot und nah.
Wärmt die…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Im Entzwiebeln dessen was Schicksal und
Macht die Kletten geketteter Schrauben
zu lösen das Leben neuspulen auszuspülen
das vorgeschrieben Fremd-Bestimmte
zu eigenem Ermessen kommt wer aus
maulwürfischen Tiefen die…

von Eva Klingler
Mitglied

Anstatt zu suchen
schauen was da ist
Anstatt zu beneiden
bauen ein Gerüst
Anstatt zu hoffen
etwas bewegen
Anstatt zu verzagen
wagen eben
Anstatt hundert Freunde
vielleicht drei
Anstatt…

von Monika Laakes
Mitglied

Komm,
halt mich fest,
nimm mir die
Dunkelheit der
Seele fort und
tanz‘ mit mir –
wohin?
Ich schütt’le
meine Träume ab
und schau dir
ins Gesicht.
Es ist mein
Spiegelbild.…

von Soléa P.
Mitglied

Geh endlich vorbei – komm nie wieder
keine Ohnmacht oder traurigen Lieder
nicht mit Angst
und was auch immer ...

Ich will dich nicht mehr sehen
zu vieles ist geschehen
von Anfang an warst du der Feind
in…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

ICH EINGESPERRT?! Voll UNGERECHT!
Nimmer im Leben war ICH schlecht ...
Angeblich sei ich richtig GUT?!
Ich will hier RAUS! Ich krieg die WUT!

Gegen mich läg gar nix vor?!
Ein JUSTIZSKANDAL! KARL MOOR!
Ich HAUE…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Bitte?! WO kommen Sie jetzt her?!
Als ob das von Bedeutung wär ...
Es TÜRMT sich das Geschirr bei mir –
Und SIE (s)türmen frech von hier?!

Ich KÜNDIGE! Ihr doofer Job
Ist mir zu ORDINÄR! Zu grob ...
Das…

von Johanna Blau
Mitglied

Der Traum zu bleiben ist mir neu,
Bin nur mir selber treu.
Warum nicht einem Andern?
Wie da die Blicke wandern.
Wie da der Stolz wie eine Schlucht
Vor mir klafft und versucht
Was alle Menschen wollen

Rezitation:
Johanna Blau
von Soléa P.
Mitglied

Schläfrig legt das Meer sich nieder –
die hohen Wellen werden flach.
Singt seine altbekannten Sehnsuchtslieder,
und ich übe Demut und fühle mich schwach.

Alles in mir giert krampfhaft nach Hoffnung,
ich blicke über…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Eine Stimme bebte (vor Wut!) –
DAS konnte sie besonders gut:
Der Kerl muss WEG! Weil er nur stört!
Mein Unter-Mieter mich EMPÖRT!

Eigentlich ehr ein Unter-TON!
Hörte man DAS jemals schon?!
Untertänig ist DER…

von marie mehrfeld
Mitglied

Gewitterstimmung.
Verdrängtes ringt mit dem Mut.
Wolkenmeer schwarz.

Gebogener Rücken.
Mitternächtliches Bangen.
Die grellen Blitze.

Deine dunklen Worte
verschluckt von Donnerschlägen.
Gesänge…

von Regina Bäcker
Mitglied

Öffne dein Herz,
öffne deine Seele,
sehe das Licht in meinen Augen,
sehe, was du sehen willst.
So tief das Blau im Tränensee ...
Viel Zeit verraucht,
doch nicht aus dem Traum erwacht ...
Siehst du das…

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