Freiheit

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Freiheit, die du meine bange Seele rührst ,
wüsst ich, dass du meines Herzens Schläge spürst,
so könnte ich dich ganz und gar entbehren.
Ja, hätt ich alle Freiheit dann verloren,
und wär in tiefster Sklaverei geboren,
du würdest als dein Kind mich dennoch nähren.

So machst du alle die von dir gegessen reich
machst ebenbürtig deine Kinder dir und gleich
und gibst dich selber hin und ungeteilt.
Und wer dich unumschränkt genießt,
wer duldet, dass du dich in ihn ergießt,
der wird durch dich geadelt und geheilt.

Nur du vermagst dich ohne Reue aufzugeben
Und wäre ich vereint mit dir in solchem Streben,
so wär ich ganz - und wär ein Teil von dir.
Dann kann mir niemand nehmen was ich bin,
nur was ich nicht bin, das geht wohl dahin
Und bliebe es, wärs doch kein Teil von mir.

Elmar Vogel - Oktober 2019

Interne Verweise

Kommentare

17. Okt 2019

Sehr schönes Gedicht mit großer Botschaft. Freiheit ist ein kostbares Gut.
Für die Freiheit haben viele Menschen ihr Leben gegeben, nur um
den Genießenden dieses wohlfeile Gefühl zu vermitteln.
Die Freien sollten den damaligen Kämpferinnen und Kämpfern ihre
Ehre erweisen. Denke ich.
HG Olaf