Margret Buerschaper

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zur Person

Margret Buerschaper, geb. 1937 im Westerwald, gestorben am 20.04.2016, wohnte am Vechtaer Großen Moor. Sie erwarb den Magistergrad mit einer Arbeit über das Deutsche Haiku. Margret Buerschaper war gleichzeitig die Herausgeberin der Vierteljahreszeitschrift der Deutschen Haiku-Gesellschaft und ihrer Sonderdrucke, Mitgestalterin des Haiku-Kalenders und Herausgeberin der Graphikum-Pocket-Prints. Von 1988-2003 war sie die Präsidentin der Deutschen Haiku-Gesellschaft e.V. und 1. Vorsitzende der im Januar 1988 in Vechta gegründeten Gesellschaft. Darüber hinaus war sie Mitglied im Internationalen Autorenkreis Plesse. Nach 2003 gab Sie ihre Tätigkeiten bei der DHG auf und widmete sich der Schöpfung von Specksteinskulpturen und der Malerei. Veröffentlichungen 20 eigene Bücher u.a.: „Das Deutsche Kurzgedicht in der Tradition jap. Gedichtformen Haiku, Senryū, Tanka, Renga“; 1987; „Die kleinen Freuden am Wege“ – Haiku, Senryū, Tanka, 1987; „Carl Heinz Kurz, ein dt. Haijin“ – Literarische Biographie, 1988; „Auch wenn ich im Herbst komme“ – Japanreise, 1992; „Worte kehren zurück am Spinnenfaden“ – Haiku, Tanka, Gedichte, 1998.

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Schatten sind, wo Licht ist

Schatten sind, wo Licht
ist. Ernten kann nur, wer sät.
Hoffnung trägt das Land ...…

Noch ist es Morgen

Noch ist es Morgen –
doch ein welkes Buchenblatt
löst sich schon vom Zweig –

Blätter und Knüppel

Blätter und Knüppel
unterm Kastanienbaum
am frühen Mittag:
Kinder warten nicht…

Eine Sternschnuppe

Eine Sternschnuppe
fällt in den großen Wagen:
Leichte Sommerfracht ...

Die Sonnenblume

Die Sonnenblume:
Zum Halt ist sie geworden
der zarten Winde

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