Die eigene Bibliothek: Ideen für die Einrichtung

06. Oktober 2017
Bild zeigt eigene Bibliothek
Moderne private Bibliothek.
© JZhuk / shutterstock

Von den Dekorationsartikeln, bis zu den Bücherregalen. Die Einrichtung für Ihre eigene Bibliothek muss zu den Büchern passen, die sie beherbergen wird- und natürlich auch zu Ihnen!

Wer es liebt zu lesen, der weiß, dass es beim Lesen auch auf die richtige Stimmung ankommt. In ein Buch einzutauchen, eine gelesene Geschichte mit zu erleben oder aber sich einfach nur durch ein Buch zu informieren, zu bilden oder inspirieren zu lassen, verlangt die passende Atmosphäre. Um diese zu erzeugen, spielt die Gestaltung des Raumes, eine große Rolle. Für die meisten Literaturinteressierten sind die eigenen Bücher außerdem regelrechte Heiligtümer und wollen nicht einfach irgendwo lieblos abgelegt werden. Sie wollen präsentiert und gesehen werden. Sich eine eigene Bibliothek einzurichten, kann dafür die perfekte Möglichkeit sein. Einerseits ist es so möglich, die ganz individuellen Bedürfnisse an die gewünschte Atmosphäre beim Lesen umzusetzen und andererseits sind die Heiligtümer so perfekt aufbewahrt.

Der Gang in eine Bibliothek hat etwas Magisches. Es ist ruhig, es liegt eine Art von Anmut in der Luft. Gebündeltes Wissen, Erfahrungen und Geschichten von vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten, aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Zeiten, bündeln sich in einem Raum. In einer Bibliothek begegnet man einem Buch regelrecht mit Respekt. Diese Magie kann man sich auch in das eigene Zuhause holen, indem man sich eine eigene Bibliothek einrichtet. In einer Bibliothek kann man sich konzentrieren und ganz auf ein Buch einlassen. Wenn man im eigenen Zuhause an unterschiedlichen Plätzen liest, wird man vielleicht abgelenkt und ist nicht genug aufmerksam. Hat man jedoch einen Raum, in welchem es nur um Bücher und das Lesen geht, kann das nicht so leicht passieren. In eine eigene Bibliothek geht man bewusst, man nimmt sich Zeit, die persönliche Lesezeit. Verlässt man dann den Raum und schließt die Tür, verlässt man auch die Geschichte, die man gerade gelesen hat. Man kann später zu ihr zurückkehren und durch die immer gleiche Umgebung, kann man sofort wieder in das Geschehen eintauchen.

Letztlich kann die eigene Bibliothek aber auch Arbeitsplatz sein. Viele berühmte Autorinnen und Autoren hatten ihren Arbeitsplatz in der eigenen Bibliothek und schrieben in diesem speziellen Raum. Auch heute arbeiten Autorinnen und Autoren mitunter in Räumen, die gleichzeitig als Bibliothek dienen und wählen diesen Ort ganz bewusst als Platz für Ihren Schreibtisch. Man muss dafür übrigens nicht berühmt sein und Bestseller schreiben.

Wie richtet man sich eine eigene Bibliothek ein

Die eigene Bibliothek ist ein Rückzugsort und somit prädestiniert dafür, möglichst gemütlich zu sein. Die eigene Bibliothek, damit kann auch ein eigener Leseplatz gemeint sein. Als Erstes sollte man sich deshalb entscheiden, ob man sich eine Leseecke in einem bereits vorhandenen Zimmer einrichten möchte, ein Lesezimmer gestalten möchte oder gar eine richtige Bibliothek in den eigenen vier Wänden errichten möchte. Für eine Leseecke reicht es schon aus, sich eines besonders gemütlichen Sessels mit einem passenden Beistelltisch für Bücher, Tee und Kekse, einer gemütlichen Decke und eines kleinen Bücherregals, zu bedienen. Ein Lesezimmer ist nur auf das Lesen ausgerichtet und kann beispielsweise, wenn die Möglichkeit besteht, mit einem Kamin bestückt werden, um noch mehr Gemütlichkeit zu erzeugen. Wenn es kein echter Kamin sein kann, gibt es auch viele unechte Kamine, die sich kaum von den richtigen unterscheiden. Auch Pflanzen, Lampen, Wandbilder und Dekorationsartikel im Allgemeinen, sind wichtige Elemente um ein Lesezimmer zu gestalten. Durch sie kann man einen ganz speziellen Stil erzeugen. Hat man besondere Vorlieben was Literatur angeht, präferiert man beispielsweise eine bestimmte Epoche oder Literatur aus einem bestimmten Land, kann man das eigene Lesezimmer in solch einem Stil gestalten. Ein Lesezimmer in englischem Stil, für Liebhaber von englischen Gedichten, das schwedische Flair für Liebhaber von Schweden - Romanen oder ein Barockzimmer für Liebhaber alter Literatur. Wenn es etwas mehr sein darf, kann es auch eine eigene Bibliothek werden.

Das Bücherregal (und dessen Inhalt) ist natürlich das Kernstück beim Einrichten der eigenen Bibliothek

Es gibt Bücherregale in unzähligen Variationen zum Beispiel bei Livingo. Sie unterscheiden sich mitunter in Größe, Farbe, Stil, Material und Form. Bei der Wahl des Bücherregals und der Gestaltung der Bibliothek kommt es auch auf den Zweck an, der erfüllt werden soll. Will man die Bibliothek auch zum Arbeiten nutzen? Soll die Bibliothek zum Schmökern einladen? Soll sie möglichst geordnet sein, um hauptsächlich als Informationsquelle zu dienen? Diese Aspekte sollten bei der Wahl der Bücherregale beachtet werden. Deckenhohe Wandregale und Wandsysteme bieten sich besonders an, wenn die Bücher hauptsächlich geordnet und strukturiert aufbewahrt werden sollen und bei Bedarf schnell griffbereit sein sollen. Vom Material ist dabei sicherlich Holz zu präferieren. So sorgen diese Regale für das Erscheinungsbild einer echten Bibliothek und bieten ausreichend Platz für viele Bücher. Mit einer dazugehörigen Leiter, sind auch die Bücher unter der Decke greifbar. Flache und bewegliche Regale, mit Rollen, eignen sich gut für eine Bibliothek, in der auch gearbeitet werden soll. Als Material könnte hier vielleicht auch Metall gewählt werden. Es gibt auch Bücherregale, die gleichzeitig als Raumteiler funktionieren, gut geeignet, wenn kein separates Lesezimmer vorhanden ist. Bücherregale zum Verschieben eignen sich gut, wenn man Abwechslung bei der Gestaltung liebt. Die Regale lassen sich wie Schiebetüren vor oder hinter andere Wandelemente schieben.

Ganz gleich wofür man sich entscheidet, das Wichtige ist, dass die Freude am Lesen und das eigene Wohlbefinden dabei noch vergrößert werden.

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