Mistmond

von Alf Glocker
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Schräger Mond, du liegst schon auf dem Rücken.
Was hast du vor, in deiner halben Pracht?
Wohin wird dich der schnöde Himmel schicken –
so schwarz und stürmisch ist die Nacht ...

Dir wird der Weg auf alle Fälle glücken –
so ist es jedenfalls von der Regie gedacht!
Die ganze Welt wird sich noch vor dir bücken ...
wenn's anders wär, dann wäre es gelacht!

Jetzt, in der Dunkelheit, da fliegen jene Mücken,
die, aus dem Murks der Zeiten, fein gemacht,
nur da sind, um den Stachel frech zu zücken –
wir nehmen uns wohl nicht davor in Acht ...

Komm Licht, nun leuchte durch den dicken
Geistesnebel, der uns einhüllt, ach so sacht.
Du kannst allein kaputte Hirne wieder flicken,
die nichts als Mist auf ihre „Engelsspur" gebracht!

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Kommentare

05. Mär 2017

So hat manch Mond, der ewig halb,
'Nen Schatten - und dazu (s)ein Kalb ...

LG Axel