An den Kragen

von Alf Glocker
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Es war nichts gut, was ich in meinem Leben tat.
Ich habe stets versucht, mich krass zu wehren,
denn mich umgaben Neid, Verrat –
und alle wollten sich bei mir beschweren!

„Du bist nicht wie du sein sollst, du Rebell!“,
sagten sie und hießen mich zu schweigen.
„Du musst dich ändern und zwar schnell –
wir können dein Verbrechertum bezeugen!“

Die guten Menschen hatten leider immer Recht!
Mein Stand war sündhaft – aussichtslos!
Ich dachte: Was ich fühle ist doch echt?!
Doch meine Schuld schien trotzdem riesengroß.

Die braven Bürger hatten sich verschworen –
sie warfen mir schlicht meine Wahrheit vor!
Sie sei doch nichts für reine Engelsohren …
und sie beklagten sich deshalb im Chor:

„Warum hast – Scheusal du – uns heimgesucht?
Du konntest uns im Frieden nicht ertragen!
Auf ewig seist du nun von uns verflucht!!
Jetzt geht’s dir endlich auch mal an den Kragen!“

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Kommentare

06. Jan 2019

Berechtigte Kritik? Soll man nie wagen!
(Dann geht‘s natürlich an den Kragen ...)

LG Axel

06. Jan 2019

Genial - Deine digitale Kunst. Schön und geheimnisvoll dieses Superbild zum guten Gedicht.

LG Annelie

07. Jan 2019

Ein Rebell hat nur wenige Freunde,
doch die er hat, sind treu und schenken Freude …

Liebe Grüße
Soléa

07. Jan 2019

Re
belle
weiter!

Vielleicht wachen doch einige mehr auf.

LG Uwe