Zwischen Morgenseiten und Tagesbeginn

von Britta Pelü
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Stehe wieder am Fenster
In meine Decke gehüllt
Wind um die Nase und in den Haaren
Vor einer Stunde noch heftige Schauer
Jetzt ein hoffnungsvoll anmutender
Blauer Himmel
Über einem nassen,
noch nicht ganz erwachten Tag

Ein grauer Wolken-Raubvogel
Kommt schnell näher
Streckt seine Flügel
Der aufgehenden Sonne entgegen
Hinter ihm wallendes Grau
Das in unterschiedlich schnellen Schichten
auf uns zu walzt

Ich schließe das Fenster
Und lächle in mich hinein:
Hab mal wieder einen kostbaren Moment erhascht

10.01.2020

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Kommentare

10. Jan 2020

...und auch bildreich und stimmungsvoll verdichtet, diesen erhaschten kostbaren Moment, liebe Britta. HG Ingeborg

11. Jan 2020

Das ehrt mich. Ich weiß zwar, dass es ihn gab, habe aber noch nie etwas von ihm gelesen. Offensichtlich eine noch nicht bekannte Seelenverwandtschaft. Danke für die Inspiration!
Britta

11. Jan 2020

Vielen Dank, Ihr Lieben! Ich fühle mich beschenkt!
Liebe Grüße von Britta

11. Jan 2020

Das kann ich voll nachvollziehen - eine ausgezeichnete Methode ein bisschen Glück zu erhaschen!

Liebe Grüße
Alf