Du hast die Wahl!

von Alf Glocker
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Du hast die Wahl, du musst die Chance nur ergreifen:
Pest oder Cholera? Worauf willst du pfeifen?
Du steht doch mitten hier im Leben –
wie lautet dein Bestreben?

Alles kannst du ständig für dich selbst entscheiden:
woran sich deine eingetrübten Augen weiden,
das bleibt dir selig immer überlassen –
hast du noch alle Tassen?

Nun schmiede doch das Eisen, solang es eben glüht:
denn du entscheidest selber was geschieht!
An welcher Krankheit willst du sterben –
wem willst du sie vererben?

Du bist ganz frei, die Umstände für alles zu bestimmen:
Man wartet förmlich auf dein Handeln, Trimmen!
Die Welt hat sich in deinen Zorn gefügt –
wer das nicht glaubt, der lügt!

Bei allen schönen Dingen musst du einfach fröhlich sagen:
„Ich bin der Herr des Schicksals, ich habe kein Fragen!“
Was ich für mich zurechtgezimmert habe –
das allein trägt mich zu Grabe!

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Kommentare

23. Jul 2018

An Langeweile zu sterben, muss auch furchtbar sein. Man sollte alles Wichtige hinterfragen und nicht gleich für alles offen sein; denn wie heißt es doch so "schön": ,Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein'.

LG Annelie

23. Jul 2018

Die Armen haben oft keine Wahl.
Wäre es anders, mehrte es nicht das Kapital.

LG. Waldeck

28. Jul 2018

Flexibel sei der Mensch und gnädig die Wut... Oder wie hieß es doch gleich? LG Ralf

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