Darf ich Dich lieben?

von Laura Seibt
Mitglied

Als ich Dich das erste Mal sah
Wollt´ ich sein ganz nah
So wertvoll wie ein Juwelier
Ehrgeiz und Stärke wie ein Muskeltier.

Jeden Morgen blickte ich in Deine Augen
Funkeln und Glitzer strahlten hier
Kaum aus Dir heraus zu saugen
Zu gut sind die Natur und danach die Gier.

Immer stärker das Gefühl danach zu streben
Meine Liebe auf diese Weise zu gewinnen
Um irgendwann gemeinsam da draußen zu schweben
Egal wenn auch mit wenig Deinen eigenen Sinnen.

Dein Weg war wie der weichste Sand -
Doch zu sehen war schon lange die große Flut
Die Dich gestoßen hat leicht vom schmalen Rand
Rein in die immer stickiger werdende glühende Glut.

Neben mir noch andere Hände die zu Dir greifen
Mit all unserer Liebe zogen wir Dich raus
Doch was dann kam war nur von Dir ein knurriges keifen
So als wollest du ziehen ganz weit hinaus.

Was wird mit Uns wenn du nicht mehr bist? -
Freuen, auf das was komme und gehe
Sicherheit, dass ich für immer vor Dir stehe
Sonst jemand Dich in ewig Zeit qualvoll vermisst.

Ein letzter Blick in den Spiegel und der Tag war vorbei
Da sah ich Dich und fragte mich
Warum all das und nicht einfach frei?
Darf ich bald wieder lieben Dich?

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