End - lich ...

von * noé *
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Du musstest wohl mal deutlich sein,
das wurde wohl - so scheint es - Zeit.
Und ist der Schmerz auch un-gemein,
so ist ER 's doch, der uns befreit.

Ich fühl' mich klein (so klein wie du).
Doch meine Größe bleibt besteh'n.
Mach' weiter deine Augen zu -
ICH kann mir in die Augen seh'n.

All deine Sanftheit, all dein Lachen,
subtile Form von Mimikri,
das Zuwenden, das Hoffnung machen,
gemeint hast du es so wohl nie.

Der Schlag jetzt in die Magengrube,
der kam von wirklich ungefähr.
Du bist gewiss kein böser Bube.
Doch dich zu lieben, fällt zu schwer.

Vor Freunden bin ich wohl blamiert.
Obwohl ich stets nur ehrlich war.
Jetzt fühl' ich mich zwar vorgeführt,
doch ist die Lage "endlich" klar ...

Ich habe dich geliebt, mein Schatz,
mit allem, was die Liebe kann.
Nach deinem überklaren Satz,
bist du wieder ein "freier" Mann.

© noé/2015 Alle Rechte bei der Autorin

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Kommentare

13. Jun 2015

Unvergessen

Auf allen Wegen lockt ein stolzes Wollen!
Das Schicksal kommt dabei ins Rollen -
wir fragen unsere Sterne, drängen
und schlagen uns dabei um Längen!

Wir streben einen schönen Zustand an!
Der Zustand lautet "Frau und Mann" -
und wir sind stets zutiefst verletzt,
wenn er sich nicht in Szene setzt!

Der Freundschaft hohe Werte bleiben,
wenn wir uns in den Wahnsinn treiben,
ganz auf der Strecke und verenden...
Doch ein Signal ist noch zu senden:

Vergiss nicht, daß der Geist sich übt,
auch wenn er nicht romantisch liebt -
in Dingen, die der Welt gefallen!
Das ist das größte Ding von allen!

©Alf Glocker