Timon und Pumbaa

von Willi Gaudeck
Mitglied

Hey,

ich wusste nicht wohin... da landete ich hier. Dies soll keine FF sein!

Timon und Pumbaa

Jeder von Euch kennt Timon
und Pumbaa. Das aufgeweckte und verfressene Warzenschwein kennt ja wohl jeder,
welches immer seelische und moralische Unterstützung von seinem aufgeweckten
Freund Timon erhält. Ja Timon, ist ein Erdmännchen, welches niemals einen Grund zum traurig sein sieht.

Eines sommerlichen Tages beschließt Pumbaa mal wieder in Selbsttrauer und Wehmut zu versinken. Zu tief
schnitten Messer, die Narben in seine Seele, zu oft verrannte er sich in falsche
Situationen oder setzte auf die falschen Zeichen. Aber er konnte nicht anders.
Im Kopf immer noch die romantische Vorstellung mit einem Partner alt und
verschrumpelt sich lachend auf einer Parkbank wiederzufinden. Schöpfte er immer
wieder und wieder neue Kraft sich nicht den Mut nehmen zu lassen und seinen
kleinen Traum des ewigen Glücks ziehen zu lassen.

Aber Pumbaa war sehr traurig. Er wusste nicht mehr, wer er war, noch konnte er sich selbst spüren.
Also machte er sich wie oft belächelt von vielen auf eine kleine Reise. Die nur
ihn gehören sollte, ganz allein. Den er

war sehr schlecht darin mit sich selbst klarzukommen oder richtig alleinzu sein. Es sollte ihm dienen
wieder nach vorn zu schauen, den Glauben verloren, an die romantische Idee der frühen
Neuzeit, irgendwo an einsamen Stränden des Mittelmeeres. Konnte er einfach
nicht mehr. Nach wenigen ersten schritten stellte Pumbaa fest, er will wirklich
allein sein und sein Ding machen. Sein Tempo, sein Schritt einfach seine eigene
Frequenz laufen. Viele Gedanken gingen ihn nicht durch den Kopf. Schließlich
machte er sich angst, um solche Dinge wie wo gibt es was zu essen, muss ich
verdursten oder sogar auf der Straße schlafen. Alles quatsch und unnötige
Gedanken stellte sich heraus. Es geht schon irgendwie immer weiter. Ein Spruch
den Pumbaa gar nicht mag. Ja irgendwie, ja schön es könnte mal einfach so weitergehen, wie man es sich vorstellt, dass es
weitergehen soll. Die letzten Stunden waren sehr still und leise. Oder waren
das sogar die letzten Tage, Wochen und Monate? Pumbaa tat nie das, was er
wollte. Heruntergezogen von den neumodischen sozialen Verhaltensweisen der
Beziehungen. Übergab sich Pumbaa mit voller Hingabe den Gott der Faulheit.
Alles war irgendwie doof irgendwie ein bisschen zu viel oder ein bisschen zu
wenig oder, nein Stopp. Er riss sich aus den Gedanken und beschloss, es ist
nicht meine Umwelt, die mir sagt, wie es mir geht. Es bin ich selber. Also
brach er eben auf in für ihn das Unbekannte, neue,

frische. Aber er war verschlossen. Verschlossen vor sich selber, erschlossen vor der Welt, in Einsamkeit gehüllt
wollte er sich von Altlasten Schützen und einfach nur mit neuen Erlebnissen
seine Seele neu beschreiben, die Stifte für die neue Schrift wolle er
sorgfältig aussuchen und ganz genau abwägen, ob das den auch die Schrift und
Farbe ist, die er will. Pumbaa erstarrte innerlich, er sah von weiten ein Erdmännchen. So ein Erdmännchen habe er noch nicht
gesehen, dachte er sich. Das Erdmännchen muss wohl als Baby in den Schokopudding
gefallen sein dachte er sich und dabei hat es wohl knapp die Hälfte der Haare
verloren, Pumbaa wusste gar nicht, was er machen sollte. Spricht dieses sonderbare
Erdmännchen überhaupt meine Sprache? Egal dachte sich Pumbaa wird wohl wie jede
Bekanntschaft hier innerhalb von paar Minuten jeder seinen Weg gehen. Er lag
falsch. Er lag so falsch. Wie als, wenn man beim Golf den Schläger wirft,
anstatt den Ball zu schlagen. Voller Neugier schloss er sich an, schnell war
klar wir sprechen ja die gleiche Sprache. Nach wenigen Schritten stellte Pumbaa
fest, das dieser kleine neue Freund da an seiner Seite nicht einfach nur ein
Freund sein soll. Sowie die beiden Blicke sich treffen schoss in Pumbaa ein
Gefühl hoch was er lange nicht kannte. Er konnte wieder atmen, er konnte so
tief einatmen wie schon lange nicht mehr. Selbst bei den steilsten Bergen blieb
in keine Luft weg als das es noch für einen dummen Spaß oder Spruch gereicht hätte.
Von 0 auf 100 Stand er da und war wieder der Alte. Einer auf die andere Sekunde
hatte er was in seinen Leben, was er wusste niemals wieder gehen zu lassen.
Pumbaa wusste nach wenigen Tagen nicht mehr, was er machen sollte, zu Groß war
die Angst vor dem ungewissen Chaos. Timon hielt sich bedeckt, aber ist dann
immer in Grenzsituationen dafür um das doppelte und dreifache aufgeblüht. Timon
und Pumbaa gehören zusammen, wie der bekannte Arsch auf den Eimer, wie die
Sterne zur dunklen Nacht und dem Werwolf seinen Vollmond.

Jede Minute kämpft Pumpaa nun mit sein Herz. Er probiert die Wut und Angst zu bändigen. Es ist der
Grundlage geschuldet, warum Eisbären keine Pinguine fressen. Richtig wegen der
Entfernung. Was die beiden jetzt brauchen ist eine
ordentliche Portion Vertrauen zueinander das sie Ihren gemeinsamen Weg finden.

Den ohne Timon kann Pumbaa
nicht mehr richtig atmen.

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