Verlorene Wege

von Alf Glocker
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Ohne zu wissen wohin ich gehe,
ohne zu glauben was ich verstehe,
drehe ich mich verloren im Kreis –
denn ich weiß nicht was ich weiß.

Wissen und Nichtwissen sind gleich.
Wer keine Gedanken hat ist reich,
an Dingen, die die Welten gewähren,
die Seelen und Körper verzehren.

Komm auf die Schaukel, Luise,
ich erzähle dir, auf grüner Wiese,
wie die dunklen Lieder erklingen,
die uns ewige Sehnsüchte bringen.

Z. B. den Hang uns zu zerstören,
weil wir uns in Blindheit gehören –
weil wir uns eben niemals verstehen
und unsere Wege verloren begehen!

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Kommentare

02. Aug 2018

Verloren ging es nicht -
Gut fand ich dies Gedicht!

LG Axel

03. Aug 2018

Das freut mich, aber viele sind es nicht gewesen...

LG Alf