Die vier apokalyptischen Reiter (Krieg, Hunger, Krankheit, Tod)

Bild von Alf Glocker
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Vier Reiter dort am Himmel bringen,
worauf wir hingeschuftet haben –
in zähem Überlebens-Ringen.
Sie wollen uns zu Boden zwingen,
unsere Leichen schnell vergraben,
bevor die Luft nach ihnen stinkt …
Das Großhirn hat sich ausgeklinkt!

Eine Unzahl von kaputten Schwätzern
spricht gefährlich Senf dazu –
und sie schlagen allen Ketzern,
im Auftrag von perversen Hetzern,
die Schädel ein, in einem Nu,
das die Menschen ratlos macht …
Das Armageddon ist entfacht!

Niemand kennt sich da mehr aus:
Die ganze Welt wird Geisterschiff –
wo falsche Werte, Gram und Graus,
regieren wie im Narrenhaus.
Und vor uns wartet schon das Riff,
wodurch die Menschen sinken werden …
es ist nun Endzeit hier auf Erden!

Siehst du sie nicht? Die Reiter sind
schon ganz nah. Sie schreien laut –
und ein Sturm wird aus dem Wind,
worin wir ganz verloren sind.
Er hat sich harmlos aufgebaut.
Bald hüllt die Nacht uns düster ein …
Ha, wir tanzen noch im Feuerschein!

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Kommentare

25. Okt 2020

Da muss man halt 'nen Reit-Kurs machen!
(Und schon lässt man es wieder krachen ...)

LG Axel

25. Okt 2020

Die apokalyptischen Reiter, ich mag sie nicht.
Ein Tritt in den Ar... und sie haben weniger
Gewicht.
HG Olaf

26. Okt 2020

Harmlosem traue ich nicht ganz:
oft sich etwas dahinter verschanzt …

Liebe Grüße
Soléa