pause

von Walter W Hölbling
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in muße
fern von tageszwängen
formen fragmente
langsam
sich zu sätzen wieder

die fremden häuser, menschen, lieder
erscheinen unbekannt vertraute
kulissen von gedankenflügen
die allzuoft erlahmt am boden liegen

als müßten sie es neu erlernen
schlagen sie hier,
in ungewohnten fernen
zunächst noch zaghaft mit den flügeln
umflattern mühsam auch die kleinsten hügel

allmählich fällt die last des alltags ab
ein frischer aufwind hebt die schwingen
hoch in die luft
und führt den weiten blick
in liebe
zurück zu vertrauten dingen

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