„Metamorphose“ eines chinesischen, federfüßigen, fünfzehigen Zwergseidenhuhnes

von Alfred Krieger
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Ein Auerhahn in meinen Räumen?!
Nun, davon darf ich nicht 'mal träumen!
Der wär' arm d'ran, würd' schnell erkranken,
darum verwerf' ich den Gedanken!

Mein Seidenhuhn, mein kleiner Schatz,
sei für den Auerhahn Ersatz!
Es folgt mir fast auf Schritt und Tritt,
und wenn ich esse, frisst es mit
von mancher feinen Köstlichkeit …
… nur eines es mir nicht verzeiht:
Weh' mir, wenn ich es überseh',
dann hackt es mich in Fers' und Zeh'!
Wie tut der Meißelschnabel weh!
Erschreckend schrei ich „Aua!!“ dann,
weil ich dies gar nicht leiden kann!

Ist mir der Auerhahn verwehrt,
das Aua-Huhn bleibt mir beschert!

Aus aktuellem Anlasse am 8. August 2016 entstanden.

Das Portrait zeigt meine Freundin Lho-Thi (bayerisch: Lotti), das Aua-Huhn.

Rezitation:

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Interne Verweise

Kommentare

09. Aug 2016

"Aua!" schreit hier der Leser nicht -
Gern hört er auch dieses Gedicht!
(Schon seine Tolle scheint echt toll!)
[Mein Haar ist nicht mehr ganz so voll ...]

LG Axel

02. Feb 2017

Mit Deinem Lob Du mich berührst!
(Sei froh, dass Du mein Huhn nicht spürst!
Denn ist es auch ein Tierlein klein ...
glaub' mir, das Vieh kann grantig sein!)

Sei lieb gegrüßt vom Alfred, dem Auahuhn-Bändiger