Ich weiß

von Alex Freak
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Ich weiß, es gibt dich, auch wenn ich bin allein,
du bei den Göttern wachst und auf mich wartest,

verbunden nur im Tod, im Tod vereint,
befreit von Schmerz und Leid, verschmelzen wir zusammen.

Ich weiß, ich komme Heim, es wird dort Licht,
dein Antlitz, Chor der Engel singend.

Du meinen Arm in deinem führst,
vom Himmel auf die Erde blickend.

Und viele Male wir gelebt, zum Staub zerstört und auferstanden,
doch kehrte ich stets zu dir, wo du mich liebend hast empfangen.

Ich weiß, es gibt dich, auch wenn die Erde brennt,
mein Frieden ist bewahrt in deiner Hand.

Zwei Universen kreisen und vergehen,
bewegt durch Fingerzeig der Götterhand.

Wenn diese ineinander kollidieren,
dann gibt es Licht in Dunkelheit der Nacht.

Verbrennen schnell und neue Form annehmend,
erinnernd sich noch Millionen Jahr danach.

Was ungleich ist gemischt muss Tod erleiden,
doch ungleich sind wir nur auf dieser Welt.

Getrennt durch Zeit und Raum und auch erahnend,
Bedeutungslosigkeit von dieser Welt.

Bestimmt, getrennt zu sein und sich doch liebend,
zu spüren, dass es dich doch gibt.

Als menschliches Geschöpf sich wiederfindend,
im dunklen Irrgarten, einem Labyrinth.

Ich weiß, es gibt dich, auch wenn ich bin allein,
du bei den Göttern wachst und auf mich wartest,

doch irgendwann, werden wir verbunden sein,
zwei Seelen, die sich zu lieben nie ermatten.

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