Das morgendliche Versprechen

von Alf Glocker
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Die Landschaft liegt im Morgengrau
wie ein Versprechen: Du lebst noch!
Was kommt, das weiß man nicht genau.
Vielleicht ist es ein schwarzes Loch.

Die Menschen sind wie eine Flut –
ja, wie ein Tsunami in der Zeit.
Ihr „Liebesdrang“ erscheint als Wut –
drum halte dich zum Sturm bereit!

Der Sturm fegt fort was man erschuf,
kein Stein wird auf dem andern bleiben!
Von überall her dringt der Ruf:
„Lasst es uns in Exzessen treiben!“

Und alle Technik wird zum Fluch,
denn jedermann wird sich bedienen …
Auf Transparenten steht der Spruch:
„Zum bösen Spiel macht gute Mienen!“

So lockt der Tod, im Morgengrauen,
uns alle in ein schwarzes Loch,
in das wir ganz verwundert schauen –
denn vor uns liegen Pein und Joch!

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Kommentare

13. Mär 2019

Ein Happy End gibt's, wie beim Wolf!
(Fein taugt ein schwarzes Loch zum Golf ...)

LG Axel

13. Mär 2019

Ach, nimm ein bisschen Phantasie,
Nutze der Hoffnung Poesie,
Und schon erlischt die heiße Glut;
Und denkst beruhigt Alles ist gut! ;)

Liebe Grüße
Ella

15. Mär 2019

Viel zu sagen bleibt da nicht:
Nur, im Schwarzen Loch, da gibt's kein Licht …

Liebe Grüße
Soléa