Was Leben ist

von Alf Glocker
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Das Leben ist kein echter Zustand: dauernd.
Denn etwas folgt uns ständig, hämisch lauernd,
das jähe Ende, das uns wann erreicht?
In Frage stellt es uns, zu jeder Zeit, ganz leicht!

Drum geht mit diesem Leben niemals um,
als wärt ihr teilnahmslos und wirklich dumm –
seid euch nur klar, daß wir bewahren müssen,
was wir erreichten. Ihr tretet es mit Füßen!

Gefährdet ist das Leben, wenn man das vergisst,
was für uns alle ewig ausschlaggebend ist:
Wir sind doch nur ein Teil der Evolution!
Was denken wir? – Wen juckt das schon?!

Doch was für Tiere gilt, für Pflanzen, für Insekten,
für alle, die in Prozessen jemals steckten,
das ist für uns genauso wichtig, wie man sieht!
Es gibt ihn eben, diesen großen Unterschied!

In allen den Vergleichen trennen sich die Arten,
in Stämme, Äste, Zweige und in Sparten –
und jede davon hat genau die heilige Pflicht:
Bewahre nur dein Gengut und vergiss es nicht!

Vegiss niemals, was deine Ahnen für dich litten,
indem sie dir das Lebensrecht in Pein erstritten!
Du sollst sie achten und ihr reiches Erbe pflegen,
nicht geistig dich zur faulen Kriecher-Ruhe legen!

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