Draußen lag der erste Schnee

von Michael Wardemann
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Ich schwieg den ganzen Tag
Dass womöglich kein Wort ich je wieder sag'
Kein' Red', kein' Frag'
Nicht dass ansich ich es mag
Nicht dass mir die Stimm' entschwunden
Nein, ich hatte meine Feder gefunden
Um ganz unumwunden
Schlicht zu schreiben
In Tinte zu bleiben
Auf das Telefon hört' ich nicht
Es störte mein Gedicht
Von großen Welten schrieb ich da
Von nichts aus Hier und Nah
Ich schrieb von Träumen
Nichts wollt' ich versäumen
Und abends um Neunen, da macht' ich Tee
Draußen lag der erste Schnee.

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