Wie fühlt sich das an?

von Monika Laakes
Mitglied

Ohne den Druck, es allen
recht machen zu müssen.

Ohne die Erpressung der
eigenen unfreien Seele.

Ohne die Maßlosigkeit
allen gefallen zu wollen.

Ohne das Ansinnen, einen
idealen Körper zu bewohnen.

Ohne einen krankhaften
Perfektionismus zu leben.

Ohne die Fesseln perfider,
besitzergreifender Ideologien.

Ohne Drohung mit ewiger
Verdammnis wegen Nichtigkeiten.

Ohne Beachtung von Einflüsterungen
machtbesessener Freiheitsräuber.

Wie fühlt sich das an?

15.02.18

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Kommentare

15. Feb 2018

Ja! Freiheit, die ich meine.
Danke, lieber Axel, für Deine Worte.

LG Monika

16. Feb 2018

Ja, Monika, das fühlt sich in der Tat gut an. Von dem Druck, es allen recht machen zu müssen, kann man sich ohne weiteres lösen, meine ich. Was kann man dabei verlieren? NIchts, nur gewinnen. Weshalb auch sollte man es allen recht machen? -, sofern man nicht mehr im Berufsleben steht. Da ist es oft unvermeidbar - wenn man nicht nur einen, sondern, wie z.B. in einer Anwaltskanzlei oder bei Gericht, bis zu zehn und mehr Vorgesetzte hat. Aufgebauschte Nichtigkeiten, mit denen sich Leute wichtig machen wollen, gibt es viele, zu viele. Meiner Meinung nach hast Du wieder ein sehr kluges Gedicht geschrieben. Danke dafür.

Liebe Grüße,
Annelie

16. Feb 2018

Ein fettes Merci an Dich, liebe Annelie. Dein ausführlicher Kommentar weist nicht grundlos aufs mitunter quälende Berufsleben hin, auf ungewollte Unfreiheit. Und dennoch hilft auch dann die 'innere' Freiheit über vieles hinweg. Diese im Kampf mit sich selbst erworbene Kostbarkeit sollte man pflegen und hüten. Bin davon überzeugt, dass Du damit kein Problem hast.

Liebe Grüße,
Monika

16. Feb 2018

Geradezu wunderbar fühlt es sich an ... ein Leben lang bemüht man sich darum, sich von alten Mustern zu lösen, fällt aber immer wieder in die alten Gruben zurück. Ich muss mir Dein wahres und gutes Gedicht einfach morgens laut vorlesen; vielleicht hilft es, liebe Monika ...

Liebe Grüße - Marie

16. Feb 2018

Das wäre wunderbar. Mit Worten zu helfen, ein Traum. Liebe Marie, DANKE!

Liebe Grüße,
Monika