Wir stören nur

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Was Menschenhand geschickt gebaut -
rechtwinklig, akkurat, verstrebt -
wird einstmals doch von dem, was lebt,
was wächst und grün ins Taglicht schaut,
bewohnt, bewurzelt, überwuchert
und heimgenommen in die Spur,
ins ewig Neue – die Natur.
„Eroberung im Rückwärtsgang“,
aus sich heraus, dem einzig Wahren,
dem Ursprünglichen, Wunderbaren.
Was WIR erschaffen, hält nicht lang.
So bleibt noch Hoffnung – für die Erde,
dass sie, ganz ohne unsere Normen,
wieder gesund und „menschlos“ werde -
für rücksichtsvolle Lebensformen ...

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Kommentare

16. Sep 2015

Sehr starke Zeilen,liebe Corinna!
Liebe Grüße,
Angélique

16. Sep 2015

Wer weiß? Kann man den Pflanzen traun -
Ob SIE vielleicht viel Mist schwer baun...
Der Mensch,er muss halt menschlich werden!
Dann hat er seinen Platz auf Erden...
(Sehr schönes Foto - starkes Gedicht!)
[Sowas schafft mein Kaktus nicht...]

LG Axel

17. Sep 2015

Danke liebe Cori, ja die Erde wird sich mit Sicherheit zu helfen wissen, sie ist weitaus klüger als wir denken! Tolle Zeilen stehen hier! Liebe Grüße!