Auf einem anderen Blatt

von Kerstin Vivien Schmidt
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Müde Schultern tragen Trauer
Hinter mir erbaut sich eine Mauer
die mich nicht zurück sehen lässt
Diese Endgültigkeit gibt mir den Rest

Tränen treffen tief in die Wunde hinein
und ich habe Angst davor allein zu sein
Habe meine Kräfte ausgeschöpft
und meine Herzenswärme fast geschröpft

Da ist so viel tiefe Traurigkeit
Ich glaube das wird eine dunkle Zeit
die sich schon angekündigt hat
und ich habe diese Dunkelheit so satt
weil sie sich mir schon so oft gezeigt hat

und wie ich leben will steht
auf einem anderen Blatt

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Kommentare

17. Jul 2017

Schon wieder so ein beeindruckendes Foto zu einem traurigen, aber schönen Gedicht, liebe Kerstin.

Liebe Grüße,
Annelie

17. Jul 2017

Eine einsame Bank im herbstlichen Park, auf der ich
sofort Platz genommen hätte.....!
Dein Vers ist ist sicherlich traurig, es strömen jedoch
sehr innige, menschliche Gefühle rüber.
Ich spüre es und möchte trösten !
Ich würde diese Bank gerne im Frühling oder
Sommer fotografieren.
Hast Du das Foto selber geschossen ?
Das für heute,
Freiheit und Glück,
Volker

18. Jul 2017

Nein, das Foto habe ich leider nicht selbst gemacht, aber ich liebe es auch sehr.
Es freut mich, dass dir das Gedicht so gut gefällt und
du es nachvollziehen kannst und trösten möchtest.

Dann habe ich es ja richtig gemacht

Alles Liebe
Kerstin

17. Jul 2017

Depressionen sind leise Feinde. Sie schleichen sich an und packen zu... man spürt sie kommen und kann nicht viel dagegen tun.

Viele Grüße
Soléa

20. Jul 2017

Liebe Kerstin. Nur ein so empfindsames Herz, wie deines schützt sich mit diesen dunklen Phasen vor weiterer Verletzung. Die empfindsame sehr warmherzige Seele wird so von dir beschützt.
Die wunderschöne Bank und diese nebelschöne Dunkelheit herum...
Einen guten Tag wünscht dir Karin