Im Frühling

von Ingeborg Henrichs
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Im Frühling fliehe ich zur Schönheit
und das nicht nur aus Gewohnheit.
Trage einen Mantel aus Ästhetik,
der passt mir besser als manche Ethik.
Die Blüten im Haar verströmen
Wahrheiten,
im Kleid eingewebt sind weiß-goldene
Klarheiten.
Im warmen Lufthauch stehe ich auf,
gehe aus in Schuhen mit Überwindersohlen.

Ich weiß noch nicht wohin.
Komme aus woher?
Komme aus vorher - immer mehr.
Doch im Frühling fliehe ich zur Schönheit.

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Kommentare

18. Feb 2019

Der Frühling kommt zwar etwas bald,
Doch es tut gut, 's ist nicht mehr kalt.
Du nahmst mich mit, zum Schönen hin,
Am liebsten würd' ich baden drin :)

Herzliche Grüße,
Ella

19. Feb 2019

Danke, liebe Ella, für Deinen poetischen Kommentarreim; wie schön.
lb. Grüße schickt Dir Ingeborg

20. Feb 2019

Eingewebt in den Frühling, liebe Ingeborg, mit Trieben und Auftrieb durch die Zeit. Früh, zeigt er sich dieses Jahr, zu früh, doch er hat ein Recht, sich auf ihn zu freuen.

Herzliche Grüße
Soléa

20. Feb 2019

Danke schön, liebe Solea, fürs Lesen u. Deine netten Worte, aus denen die Freude am Frühling spricht. LG Ingeborg

21. Feb 2019

Zur Schönheit fliehen ist kein Fluch ...
Dies ist ein wahrhaft schön Gedicht und kein Versuch.
Danke für diese Zeilen, liebe Ingeborg.

HG Annelie

21. Feb 2019

Und ich bedanke mich sehr für Deine liebe Zuschrift. Schönheit liegt im Auge des Betrachters, wie es heisst, und so findet jeder auch die ihm gefällige. HG , liebe Annelie. Ingeborg