Frühlingsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Frühling

Pusteblumen im Frühling

Das Wiedererwachen, der Neubeginn- in Gedichten zum Thema Frühling geht es oftmals darum. Hier finden Sie die schönsten Frühlingsgedichte klassischer und moderner Autoren.

klassische Frühlingsgedichte
von Margret Buerschaper
von Else Lasker-Schüler
von Margret Buerschaper
neue Frühlingsgedichte
von Michael Dahm
von Annelie Kelch
von Yvonne Zoll
die schönsten Frühlingsgedichte
von Monika Laakes
von Volker Harmgardt
von Annelie Kelch
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 170 Texten in dieser Kategorie
von Monika Laakes

Jetzt
spür' ich die Stille
mit all meinen Sinnen.
Der Tag schenkt Milde,
verspricht ein Gelingen
von lichten Momenten
meiner Gedanken.
Sie fließen erst zäh,
jedoch ohne Schranken
durch…

von Volker Harmgardt

M a g i s c h e r F r ü h l i n g -
die zarten Blätter flüstern
eine kurze Zeit.

von Sigrid Hartmann

Das Laub hat ihren Schlaf bewacht
In vielen dunklen Stunden
Die endlich überwunden
Vergangen ist des Jahres Nacht

Von einem warmen Sonnenstrahl
Geweckt am frühen Morgen
Sind sie nicht lang verborgen

von Annelie Kelch

A ch, mein Frühling, trotz der kalten Nächte bricht dein milder
B lütenzauber durch die nassen kahlen Zweige ...
C horgesang auf uns herab - vom Himmel tönt es wilder:
D unkle Winterszeit, nun spute dich und geh' zur Neige!…

von Sigrid Hartmann

Es hüpfte heut ein Sonnenstrahl
am frühen Morgen durch das Tal.
Kam zu dem Bach und sprang hinein,
der Bach, der glänzt in seinem Schein.

Das sah ein Vogel, der rief laut:
„Der Frühling ist’s, der sich getraut!…

von Angélique Duvier

Wir hören uns das Wildtosen des Meeres an,
bis es leis flüsternde Geschichten erzählen kann.

Dann klettern wir zum Regenbogen empor
und locken Bilderreihen der Wolken hervor.

Mein Herz ist von Liebe übergossen,
so…

von Sigrid Hartmann

Ich kann’s nicht verstehen,
er will uns nicht hören!
Wir läuten und läuten,
doch er lässt sich nicht stören!

Er döst vor sich hin
als wenn’s Januar wäre,
als drückte der Schnee noch
mit all seiner…

von Soléa P.

Zartes Blättchen am Rosenbaum
ein Hauch von Frühling traut sich hervor
sah es gestern… war kein Traum
der laue Winter es herauf beschwor.

Amseln begrüßen den frischen Morgen
zwitschern… lassen Kind mich wieder sein…

von marie mehrfeld

Starkes
junges Grün
verdrängt letzten Schnee.
Sonnenstrahlen wecken alle Sinne.
Freude.

Meisen
picken Kerne
auf der Fensterbrüstung.
Noch sind Nächte frostig.
Bald!

Narzisse,

von Annelie Kelch

Das Glück der fröstelnden Braut
im Blitzgewitter vorm Holstentor

Das Glück uralter Bäume im Frühlingskleid -
unterm kritischen Mondgesicht

Das Glück unserer Herzen in den Baumrinden
lebt auf - wir schauen wieder…

von Eva Klingler

Barfuß durch die Wiesen rennen
ein Gefühl nicht zu benennen

Mit den Zehen Löwenzahn zupfen
ein paar seiner Blätter
dem Salat noch rupfen

Ganz flach auf den Boden sich drücken
die Blumen nur im Geiste…

von Annelie Kelch

Die kleinen Quellen in der Stadt sind über Nacht erwacht
und plätschern wieder froh und voller Übermut;
man setzt sich gegenüber auf die Bank und ruht
und schaut, wem das Gesprudel sonst noch Freude macht.

Da bist vor…

von Sigrid Hartmann

Oh weh, oh weh, so klagt das Huhn.
Der Frühling naht, ’s gibt viel zu tun!
Der Hase rief schon bei mir an,
wann ich die Eier liefern kann.

Es würde Zeit, so sagt er mir,
er kommt vorbei heut um halb vier!
Das…

von Michael Dahm

Die Sonne hebt Tränen der Nacht
vom grünen Rücken der Keime
das Neue, das im Dunkeln erdacht,
gedeiht im endlichen Heime.

Blau blickt das Auge der Welt
auf das erwachende Leben
und in Wald und Wiese und…

von Willi Grigor

Uller gibt sich jetzt geschlagen,
eisig-raue Winde weichen.
Laue haben nun das Sagen,
wehen fort des Winters Leichen,
machen Wald und Flur bereit
für des Lebens Jahreszeit.

Freya wandelt durch die Auen,

von Annelie Kelch

Der kalte Wanst des Winters platzt aus allen Nähten;
im dünnen Laub von gestern nistet farbenfroh der Lenz:
Neues keimt auf, ein letztes Totes löst sich auf beim Jäten;
der Kranich kehrt zurück aus seiner Winterresidenz.

von * noé *

Zart lässt der Regen sie erscheinen!
Muranoglas, könnte man meinen ...
oder Zuckerguss, modelliert,
der zu süßen Träumen verführt ...

Sie biegen sich unter der Tropfenlast
zum Boden, aber auch nur fast,
sie…

von Soléa P.

Verhalten zwitschert Amsel die Dämmerung wach
der Tagesbeginn steht vor der Tür
über Bäume und Wiesen ... Sonne rot erwacht
das Herz ganz angetan, kann nichts dafür.

Nebelschleier steigen gen bläulichen Himmel
zum…

von Annelie Kelch

07:00 Uhr: Ich betrachte die Frösche am Priel;
sie wissen nichts von meinen kleinen Sorgen,
sonnen sich, quaken „oäk, oäk“, und hüpfen sehr viel,
verschwenden nicht einen Gedanken an morgen.

Ich sage: „Heute ist…

von Annelie Kelch

O froher Frühling ...
welch ein explosives warmes Ding !
Haucht zartes Blütenrot
auf unsre bleichen Wangen;
wir möchten tanzen, jubeln, singen.
Der Greis, die Greisin leben auf,
das sorgenlose Kind spielt mit…

von Sigrid Hartmann

Wenn der Frühling ruft
Streifen Blicke den Himmel
Kraniche ziehen

Auf langer Reise
Mit kräftigem Flügelschlag
Wer wird uns führen

von Susanna Ka

Frühling lässt sein graues Band
Wieder flattern durch die Lüfte,
Dieselstaub und Abgasdüfte
Streifen das ahnungslose Land.

Veilchen seh‘ ich nimmermehr
In heizölblauer Erde.
Der Birkenstaub die Augen sticht,…

von Angélique Duvier

Drei Primelköpfchen
stehen im Wind.
Frühlingspropheten,
die sie doch sind.

Kleine Boten
in blassblauem Licht,
zarte Wesen,
zerstört sie nur nicht.

Vögel kommen
langsam zurück,
aus…

von Flora von Bistram

Ich gehe durch verwildert‘ Land,
verschlungen stehen Kraut und Blumen,
zerborsten ist schon lang die Wand
des alten Hauses. Dunkle Krumen

der Erde liegen hart und schwer.
Doch sehe ich im Nähergehen,
mit…

von Annelie Kelch

Der junge Frühling saß am Rain und lachte:
Die kleinen Hasen übten „Männchen machen“.
Er, der den Bäumen neue grüne Blätter brachte,
trug einen goldnen Ährenkranz im wilden Haar,
und in das Himmelsblau stieg kunterbunt ein…

von * noé *

Wieder herrscht der Sonntagsfrieden,
Sonntagsstille ringsumher.
Spät noch in den Betten liegen,
keinen Schweinehund besiegen,
Zufriedenheit, was willst du mehr!

Sonne kitzelt Vogelkehlen,
und sie schmettern,…

von Jürgen Wagner

Ein Blick nach oben
Und alles
schaut zurück

von Michael Dahm

Tief durch Wälderherzen
bricht ein Licht wie Frühlingskerzen
fällt durch Stamm und Rinde
wo ich das Neue finde.

Und vom Blatt des Alten
fliehen die Gewalten
die den Fall bescherten
und zum Schwinden es…

von Willi Grigor

Es hat sich schon herumgesprochen:
Der Lenz ist wieder da!
Man hat seit Tagen ihn gerochen,
die Zeichen bringen ihn uns nah.

Der Himmel scheint viel klarer, blauer,
die Vögel haben Landerecht.
Es mehren sich…

von Else Lasker-Schüler

Daß du Lenz gefühlt hast
In meiner Winterhülle,
Daß du den Lenz erkannt hast
In meiner Todstille. –
Nicht wahr, das ist Gram
Winter sein, eh der Sommer kam,
Eh der Lenz sich ausgejauchzt hat.

O, du!…

von Michael Dahm

Eine Rose windet wild,
sich in Holunders Wesensbild,
rosa Blüten machen fein,
sein profanes Erdensein.

Süßer Duft aus seinen Dolden,
mischt sich mit dem rosenholden,
dass Profanes rasch verfliegt,…

von Annelie Kelch

Mein Amselken raschelt im Winterlaub -
sucht Futter unterm spröden Blattwerk.
Mein Amselken lauscht,
mein Amselken hüpft: tapp, tapp …
mein Amselken fürchtet sich – vor Elstern und Katzen,
mein Amselken hat keine…

von Anouk Ferez

Ein knallgrünes Narrenzelt
lädt zum Spektakel:
Narziss jongliert Sterne,
eidottergelb mit blassen Näschen.
Klatschrote Röcke wirbeln gerne
über sattschwarzer Krume.
Ich schultere jedem Frosch
einen Kuss…

von Michael Dahm

Die Sonne hebt Tränen der Nacht
vom grünen Rücken der Keime,
das Neue, das im Dunkeln entstand,
gedeiht im endlichen Heime.

Blau blickt das Auge der Welt
auf das erwachende Leben,
und in Wald und Wiese und…

von Michael Dahm

Blütenweiß zeigt' Schlehe sich
als ich durch die Flora schlich
und die Sonne wärmte sacht
was Natur sich ausgedacht

Aus dem Wald drang Vogelschall
und es schien auf jeden Fall
als ich heute Gassi ging

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