Frühlingsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Frühling

Pusteblumen im Frühling

Das Wiedererwachen, der Neubeginn- in Gedichten zum Thema Frühling geht es oftmals darum. Hier finden Sie die schönsten Frühlingsgedichte klassischer und moderner Autoren.

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die schönsten Frühlingsgedichte
von Annelie Kelch
von Volker Harmgardt
von Monika Laakes
von Annelie Kelch
Mitglied

Steilküste,
Das schroffe Kliff …
Und wie im Kindertraum
Findest du deine kleine Schwester:
Die verlassene Muschel,
Sand im offenen Aug …

Gegenwart pur –
Im spröden Licht der Binsen,
Ungeschönt –…

von Volker Harmgardt
Mitglied

M a g i s c h e r F r ü h l i n g -
die zarten Blätter flüstern
eine kurze Zeit.

von Monika Laakes
Mitglied

Jetzt
spür' ich die Stille
mit all meinen Sinnen.
Der Tag schenkt Milde,
verspricht ein Gelingen
von lichten Momenten
meiner Gedanken.
Sie fließen erst zäh,
jedoch ohne Schranken
durch…

von marie mehrfeld
Mitglied

Statt nur zu träumen vom Glück erhoffter Zeit,
verklärt durch Bilder der Vergangenheit,
will ich das Jetzt, den Augenblick genießen,
blicke nach draußen, sehe Gräser sprießen

und wie am Himmel Wolkenberge ziehen,

von Annelie Kelch
Mitglied

Frühjahr ganz nah –
und mein Lieb in der Ferne
trägt wieder die leichten
Schuhe ... die leichten Schuhe
jener Liebe, die von Angesicht
zu Angesicht heiß und
viel zu schnell entflammt.

Irgendwann –…

von Annelie Kelch
Mitglied

O Frühling, wie du uns zum Leben erweckst!
Knospe um Knospe treibst du voran,
wirfst deine Netze ins Meer, dass die
Fische springen, ruderst die Sonnenkähne
an Land und wir vertrauen wieder den
Wellen unserer Gefühle…

von Annelie Kelch
Mitglied

Über lichtzarte Pusteblumen, die
durch dunkle Tage schweben,
gießt sich die Regenrinne des Aprils.
Ich möchte mir ein Seidenkleid
aus veilchenblauen Sternen weben ...
und weiß doch längst: Die Sonne legt
sich…

von Sigrid Hartmann
Mitglied

Das Laub hat ihren Schlaf bewacht
In vielen dunklen Stunden
Die endlich überwunden
Vergangen ist des Jahres Nacht

Von einem warmen Sonnenstrahl
Geweckt am frühen Morgen
Sind sie nicht lang verborgen

von Monika Laakes
Mitglied

Da steht er
als begoss'ner Pudel
nach Tagen voller Übermut.

Wie flirrend er
Küsse verteilte, der Beau,
er tat es allzu gut.

Jetzt hält er sich
im Hintergrund versteckt,
sein Lächeln ist im…

von Annelie Kelch
Mitglied

A ch, mein Frühling, trotz der kalten Nächte bricht dein milder
B lütenzauber durch die nassen kahlen Zweige ...
C horgesang auf uns herab - vom Himmel tönt es wilder:
D unkle Winterszeit, nun spute dich und geh' zur Neige!…

von marie mehrfeld
Mitglied

Türen offen gelassen,
Kleider kreuz und quer,
von mir gestreckt die Füße,

und die Ohren pfeifen wieder,
was quillt da durch Fensterritzen,
dem Missmut, der Unlust zum Trotz,

kriecht über den hölzernen…

von Angélique Duvier
Mitglied

Träumend lehne ich am Eichenstamme,
am Himmel leuchtet eine Sonnenflamme.
Dieser Anblick fasziniert mich,
dass ich die Schönheit der Natur kaum fasse,

so das ich alles um mich herum stehen lasse,
es geschieht so…

von Sigrid Hartmann
Mitglied

Ich kann’s nicht verstehen,
er will uns nicht hören!
Wir läuten und läuten,
doch er lässt sich nicht stören!

Er döst vor sich hin
als wenn’s Januar wäre,
als drückte der Schnee noch
mit all seiner…

von Annelie Kelch
Mitglied

Der Frühling kommt – und geht ...
wie junge Liebe, die noch auf dem Prüfstein steht.
Ich denke oft an meine Heimat im April:
Die Wiesen lagen meist verlassen brach und vogelstill.
Und unter grauen Himmeln
schien der…

von Sigrid Hartmann
Mitglied

Es hüpfte heut ein Sonnenstrahl
am frühen Morgen durch das Tal.
Kam zu dem Bach und sprang hinein,
der Bach, der glänzt in seinem Schein.

Das sah ein Vogel, der rief laut:
„Der Frühling ist’s, der sich getraut!…

von Annelie Kelch
Mitglied

Ich schrieb mich zwischen Deich und Wasser in die Welt ...
Das Leuchten jener Tage ist noch lange nicht dahin.
Mein Leben war geprägt von Sonne, Fluss und Sternenzelt,
Und jedes fremde Schiff, das elbwärts glitt, blieb mir im…

von Annelie Kelch
Mitglied

Dornen: Sie blühen
Auf der Schwelle
Zur Einsamkeit,
Zerreißen dein Herz
Und du musst weinen.

Weine nur, liebes Herz,
Solange du weinen
Musst; aber kehr
Niemals um, blick
Nicht zurück ...…

von Else Lasker-Schüler
Bibliothek

Daß du Lenz gefühlt hast
In meiner Winterhülle,
Daß du den Lenz erkannt hast
In meiner Todstille. –
Nicht wahr, das ist Gram
Winter sein, eh der Sommer kam,
Eh der Lenz sich ausgejauchzt hat.

O, du!…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Frühlingsfreudenzeit
Frostige Schatten weichen
Im lichtwarmen Sein

von Eva Klingler
Mitglied

Barfuß durch die Wiesen rennen
ein Gefühl nicht zu benennen

Mit den Zehen Löwenzahn zupfen
ein paar seiner Blätter
dem Salat noch rupfen

Ganz flach auf den Boden sich drücken
die Blumen nur im Geiste…

von Annelie Kelch
Mitglied

Lieber Mai,
neigst dich hernieder
so sanft in meine Träume
und zu den lichten Weiden.
Zärtlich wie eine Schwalbe
fällt mein alter Deich in den
Frühling: ein Umhang aus
grüner Seide, geglitten von

von Flora von Bistram
Mitglied

Dunstig schleicht im frühen Grau
heller Nebel durch die Felder,
legt sich als gereifter Tau
auf die Wiesen und die Wälder.

Sonne leckt das kühle Nass,
streichelt mit den warmen Händen
Äste, Blätter, mattes…

von Annelie Kelch
Mitglied

Das Glück der fröstelnden Braut
im Blitzgewitter vorm Holstentor

Das Glück uralter Bäume im Frühlingskleid -
unterm kritischen Mondgesicht

Das Glück unserer Herzen in den Baumrinden
lebt auf - wir schauen wieder…

von marie mehrfeld
Mitglied

dein blick zurück in gestrige zeiten
vergessenen glücks in dir verborgen
lässt träumen die weiten vertreiben die
sorgen und leiden das suchen der

wege im atmenden morgen die selig
keiten der lieben von gestern im…

von Soléa P.
Mitglied

Zartes Blättchen am Rosenbaum
ein Hauch von Frühling traut sich hervor
sah es gestern… war kein Traum
der laue Winter es herauf beschwor.

Amseln begrüßen den frischen Morgen
zwitschern… lassen Kind mich sein

von marie mehrfeld
Mitglied

Starkes
junges Grün
verdrängt letzten Schnee.
Sonnenstrahlen wecken alle Sinne.
Freude.

Meisen
picken Kerne
auf der Fensterbrüstung.
Noch sind Nächte frostig.
Bald!

Narzisse,

von Angélique Duvier
Mitglied

Wir hören uns das Wildtosen des Meeres an,
bis es leis flüsternde Geschichten erzählen kann.

Dann klettern wir zum Regenbogen empor
und locken Bilderreihen der Wolken hervor.

Mein Herz ist von Liebe übergossen,
so…

von Ella Sander
Mitglied

weiße hyazinthe, blühst um deinetwillen.
ließt dich von deiner himmelmutter wecken,
als sie, mit ihrer warmen hand, das bett,
in dem du friedlich schliefst, berührte.

so weilst du nun, umhüllt von ihrer hellen
wärme…

von marie mehrfeld
Mitglied

Du blähst die Nüstern?
Erhör’ mein Flüstern!
Nun rat ich Dir:
das bringt Plaisier –
den Besen schwingen
und dabei singen,
da kannst Du denken,
Gefühle lenken,
den Frost vergessen.
Ich bin…

von Susanna Ka
Mitglied

Frühling lässt sein graues Band
Wieder flattern durch die Lüfte,
Dieselstaub und Abgasdüfte
Streifen das ahnungslose Land.

Veilchen seh‘ ich nimmermehr
In heizölblauer Erde.
Der Birkenstaub die Augen sticht,…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Frühlingsfeuer schmelzen Winterherzen
Seelenfrost taut ab
Fließt, noch müde, mit
In neu erwachter Lebensglut
Hin zu den süßen Sommerfreuden
Und zu Herbstes Zeiten der Vollendung.
Ach, wie gut die Natur uns doch…

von Willi Grigor
Mitglied

Ich weiß, wo die Spinnen spinnen
im Schilf die Netze am Wasser,
wo der schummrigste Morgen schimmert
in den blühenden Heidewäldern.
Ich zählte der Bächläufe Dämme
aus niedergefallenen Zweigen
von schwarzgelben…

von Willi Grigor
Mitglied

Uller gibt sich jetzt geschlagen,
eisig-raue Winde weichen.
Laue haben nun das Sagen,
wehen fort des Winters Leichen,
machen Wald und Flur bereit
für des Lebens Jahreszeit.

Freya wandelt durch die Auen,

von Annelie Kelch
Mitglied

Ach, Frühlingswiese, darauf
ich einst lag – vor den
riesigen Nordseewellen ...
Schafe – ohne Hirt' und Stab,
und mein blondes Schäfchen
purzelte aus der Kinderkarre,
wollt wilde Blumen pflücken.

O Zeit,…

von Annelie Kelch
Mitglied

Ans Licht bringt der Frühling
die letzten Spuren des Winters ...
Er putzt die Augen alter Frauen
und gießt Sonne über das Pergament
ihrer Taubenhände: Hände, aus
denen das Leben gleitet wie Porzellan ...

Ich…

von Annelie Kelch
Mitglied

Der kalte Wanst des Winters platzt aus allen Nähten;
im dünnen Laub von gestern nistet farbenfroh der Lenz:
Neues keimt auf, ein letztes Totes löst sich auf beim Jäten;
der Kranich kehrt zurück aus seiner Winterresidenz.

von Heinrich Heine
Bibliothek

II.

In dem Walde sprießt und grünt es
Fast jungfräulich lustbeklommen;
Doch die Sonne lacht herunter:
Junger Frühling, sey willkommen!

Nachtigall! auch dich schon hör’ ich,
Wie du flötest seligtrübe

von Sigrid Hartmann
Mitglied

Oh weh, oh weh, so klagt das Huhn.
Der Frühling naht, ’s gibt viel zu tun!
Der Hase rief schon bei mir an,
wann ich die Eier liefern kann.

Es würde Zeit, so sagt er mir,
er kommt vorbei heut um halb vier!
Das…

von Annelie Kelch
Mitglied

Losgelöst –
Von den Possen des Winters ...
So lief ich über den Deich,
An dessen Hängen noch
Am Morgen zuvor ein Neuschnee
Seine Flügel ausgebreitet hatte,
Als wolle er dort verweilen bis
Zum Tag des…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Heute bin ich aufgewacht,
noch bevor der Tag entfacht.
Mir ist's so leicht ums Herz,
als ob da eine Stimme spricht.

Vogelsang bei leichtem Frost?
Welcher Bote bringt mir Kost,
kann es sein vom Frühlingsboten…

von Annelie Kelch
Mitglied

Die kleinen Quellen in der Stadt sind über Nacht erwacht
und plätschern wieder froh und voller Übermut;
man setzt sich gegenüber auf die Bank und ruht
und schaut, wem das Gesprudel sonst noch Freude macht.

Da bist vor…

von Angelika Zädow
Mitglied

Grüne Schleier
zieh’n durchs Land,
küssen zärtlich wach,
was noch in selg‘em Schlummer ruht.

Schon zeigen
verschmitzt die ersten Knospen
ihr hauchzartes Farbenspiel

Ach Frühling,
Duft und Wonne,…

von Annelie Kelch
Mitglied

Leiser noch
Als Apfelblüten fallen,
Laufen Spinnen übers Wasser
Wie einst das Lamm Gottes

Der erste Frühlingstag ...
Und ich … erfinde mich
Neu.

Im Schilf
Mischt sich eine Grille
In mein…

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Die
Lüftung der
Tiefgarage brummt durch
das geöffnete Fenster. Frühling
passiert.

von Annelie Kelch
Mitglied

So voller Sehnsucht waren die Nächte im Frühling …
Bei Flut strömte das Wasser über die bunten Wiesen
und hatte nur einen Wunsch: dort bleiben zu dürfen.

Der Tag kam ohne Sonne und wollte meine Nacht sein;
er füllte sich…

von marie mehrfeld
Mitglied

Dein Blick verborgen im Sehnen nach weiten,
den guten und schlechten vergangenen Zeiten,
dem Hegen und Sorgen, zurück in’s Glück der
Träume von Farben und Klängen von hellen

Gesängen des grünenden Morgen, vergessen die…

von Flora von Bistram
Mitglied

Ich gehe durch verwildert‘ Land,
verschlungen stehen Kraut und Blumen,
zerborsten ist schon lang die Wand
des alten Hauses. Dunkle Krumen

der Erde liegen hart und schwer.
Doch sehe ich im Nähergehen,
mit…

von Ella Sander
Mitglied

lind und süß
mit grünen lippen
fließt ein licht
durch nackte wälder
blasse wiesen
kahle felder
kuschelt zart
und küßt ihr wesen

wintertrist
bist bald gewesen

von Annelie Kelch
Mitglied

O froher Frühling ...
welch ein explosives warmes Ding !
Haucht zartes Blütenrot
auf unsre bleichen Wangen;
wir möchten tanzen, jubeln, singen.
Der Greis, die Greisin leben auf,
das sorgenlose Kind spielt mit…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

T u l p e n b e e t,
laute Farben schreien,
Frühling ruft.

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