Wenn Lenz vertreibt die Kühle

von Willi Grigor
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Es ist das Spiel der Winde
im neugebor'nen Laub,
der frische Duft von Rinde,
die Spur im warmen Staub.
Es sind die ersten Wellen
im See, wenn Eis vergeht,
das Rauschen wacher Quellen,
wenn warm ein Luftstrom weht.
Es ist das mystisch Knistern
des Waldes grüne Kleid,

dass Keime wieder flüstern:
"ER kommt, es ist soweit",

dass SIE verstreut Gefühle
auf Felder, Wald und Flur.

Wenn LENZ vertreibt die Kühle,
belebt sich die NATUR.

Und leise, stumme Töne,
von Menschen nie gehört,
begleiten all das Schöne
im FRÜHLING, ungestört.

© Willi Grigor, 2018
Landleben in Liverud

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Kommentare

19. Feb 2020

Es sind die leisen Töne
vor denen die lauten Angst haben.
Das ist der Grund, weshalb sie grölen.

LG
Willi

20. Feb 2020

Da kriege ich glatt Frühlingsgefühle... :))

Liebe Grüße von Britta

20. Feb 2020

Wunderbar, Britta.
Dann hat der Text doch was bewirkt.

Ich grüße Dich
Willi

20. Feb 2020

Deine Worte begleiten, was da drauß bald beginnt, und sie bekleiden es mit festlicher Schönheit.
Fein und sehr gelungen, du gelungen feiner Kerl!
LG Uwe

21. Feb 2020

Und Du bist ein feiner Hingucker, Uwe
von dem man sich gern etwas abguckt.

LG
WIlli