Stern-Schnuppen

von Alf Glocker
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Ein Rappe fängt zu schimmeln an,
ein Floh hüpft auf das Zirkuszelt,
das Ende ist, wo man begann –
und schwer beleidigt, zart gewellt,
verzieht sich ein Tsunami brav,
zurück ins Meer, als wie ein Schaf …

Erklärungen sind wirklich leicht,
wenn man sich keine Mühe macht –
der Philosoph bleibt unerreicht,
wenn er nicht hellsieht in der Nacht,
die alle im Verein umgibt …
wie gut, daß man sich selber liebt!

Ein Esel zwinkert einer Kuh,
auf einer leuchtend grünen Wiese,
ganz liebenswert, vertraulich zu.
Er nimmt das Ernst und sie heißt Liese!
Der Bauer gibt noch seinen Segen –
sein Gott ist lieb, hat nichts dagegen!

Ein Stern am Himmel ist uns Schnuppe.
Er saust in unsere Atmosphäre …
Man spuckt sich selber in die Suppe
und starrt noch Löcher in die Leere,
wobei ein jeder lauthals lacht …
von morgens spät bis um „Habt Acht!"

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Kommentare

21. Mai 2020

Frau Krause ist der Hausputz schnuppe -
Sie ist nicht von der schnellen Truppe ...

LG Axel

22. Mai 2020

Bezaubernd und außergewöhnlich. Ich las dein Gedicht ausgesprochen gerne.
Liebe Grüße
-G

22. Mai 2020

Ja, ja, liebe Kinder, gibt fein acht:
ich hab euch etwas mitgebracht …

Liebe Grüße
Soléa